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VB: Shorthorsn - KuSG Leimen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Sonja Hildel   
Mittwoch, 24. Februar 2010

Der Tabellenführer gibt seine Visitenkarte im Gymnasium ab

 "Shorthorns" erwarten am Samstag um 17 Uhr die KuSG Leimen

Image HERZOGENAURACH (sh) – Nach der ausgelassenen Chance, den Klassenerhalt gegen Germering rechnerisch endgültig unter Dach und Fach zu bekommen, haben die TSH-Basketballerinen am Samstag um 17 Uhr in der Halle des Gymnasiums erneut die Chance die Liga vorzeitig zu halten. Allerdings ist der Gegner kein anderer, als der aktuelle Tabellenführer in der 2. Damen Basketball Bundesliga, die KuSG Leimen.

„Wir wollen an die zweite Halbzeit vom Germering-Spiel anknüpfen“, sagt „Shorthorns“-Coach Christian Braun vor der Partie gegen den Ligaprimus. Denn mit der knappen 48:54-Hinspielniederlage im Hinterkopf weiß der Trainer der Herzogenauracherinnen, dass seine Mannschaft gegen die KuSG an einem guten Tag nicht chancenlos sein wird. Klar gehen die Aurachstädterinnen als aktueller Tabellenachter nur als Außenseiter in die Partie, doch nach dem Überraschungserfolg gegen Spitzenteam Speyer und den letzten Ergebnissen in der Liga scheint im Saisonendspurt nahezu alles möglich zu sein. So schlug zum Beispiel am 17. Spieltag der Tabellenelfte aus Ludwigsburg den bis zu diesem Zeitpunkt an der Tabellenspitze stehenden TSV Viernheim. Und auch Tabellenschlusslicht Keltern gewann gegen Speyer.

Warum sollten also auch nicht die „Shorthorns“ für die nächste Überraschung in der Liga sorgen? Zumindest die Vorzeichen stehen hierfür nicht allzu schlecht, denn gegen Leimen werden wieder alle TSH-Spielerinnen an Bord sein. Allerdings muss dazu auch die Leistung stimmen, denn präsentieren sich die „Shorthorns“ ähnlich schwach wie in der ersten Halbzeit gegen Germering, ist vielmehr mit einer klaren Schlappe zu rechnen. Doch die Herzogenauracherinnen haben in dieser Saison schon öfter gezeigt, dass sie gerade gegen Spitzenteams zur Hochform auflaufen können.

In der Abwehr dürfen die „Shorthorns“ ihrem Gegner insbesondere von der Dreipunktelinie nicht viel Platz lassen, denn die KuSG hat mit Jenny Klett und der Amerikanerin Marylynne Schaefer gleich zwei ausgezeichnete Distanzschützinnen in ihren Reihen. Beide sind auch die Topscorerinnen ihres Teams und erzielen im Schnitt beide je 17 Punkte pro Partie. Ansonsten ist der KuSG-Kader sehr ausgeglichen und Trainer Markus Jochum hat stets gute Alternativen, der er von der Bank bringen kann.

 
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