"Longhorns" empfangen TV Marktheidenfeld
Endlich ist mal wieder Heimspiel angesagt bei den Regionalliga Basketballern der TSH. Diese empfangen am morgigen Samstag um 19.30 Uhr in der Halle des Gymnasiums die Mannen des TV Marktheidenfeld.
Die Unterfranken belegen den sechsten Tabellenplatz und sind somit der erfolgreichste Aufsteiger in dieser Saison. Die TSH schielt mit einem Auge nach wie vor in Richtung Tabellenführer Dresden, die eine Niederlage weniger und den direkten Vergleich mit den Longhorns gewonnen haben. Somit müssten die Sachsen noch zwei Spiele verlieren, während die Aurachstädter all ihre Spiele gewinnen müssten, damit schlussendlich die TSH an der Tabellenspitze stehen würde. Damit dieses Ziel aber erreicht werden kann, müssen die Plantzas Recken erst einmal Marktheidenfeld in die Schranken weisen. Dass das keine leichte Angelegenheit werden wird, sieht man auf den ersten Blick. Mit Virginijus Zilinskas haben die Unterfranken den besten Scorer der Liga in ihren Reihen. 28,2 Punkte pro Spiel verbucht der Litauer, der auf der Position des Power Forwards eingesetzt wird. Allerdings ist er ein wahrer Allrounder, der auch von außen punkten kann. Doch er muss die Last der Punkteproduktion nicht allein stemmen. Der wieselflinke Flügelspieler Eduard Fischer punktet ebenfalls konstant und erzielt seinerseits 17,4 Punkte pro Spiel. Er agiert jedoch fast ausschließlich von der Dreipunktlinie aus, trifft 3,1 Dreier pro Partie und kann ein Spiel wenn er heiß läuft, fast im Alleingang entscheiden. Die restliche Marktheidenfelder Mannschaft besteht aus Routiniers, die ihre Qualitäten alle schon bewiesen haben und das Topduo hervorragend unterstützen. Mit 1400 erzielten Punkten stellt der Tabellensechste den drittbesten Angriff der Liga, ihre Defensive ist dagegen die Schwächste und der Grund, warum die Unterfranken sich nicht noch weiter oben in der Tabelle wiederfinden. All die genannten Dinge sind Trainerfuchs Angelos Plantzas natürlich bewusst und so hat er auch schon einen sogenannten Gameplan entworfen: "Wir werden versuchen vor allem die Zuarbeiter von Zilinskas auszuschalten. Zilinskas ist sowieso nicht zu stoppen, aber die restlichen Marktheidenfelder durchaus. Sollte uns das gelingen und schaffen wir es dann, unser gewohnt schnelles und strukturiertes Angriffsspiel zu etablieren, sehe ich gute Chancen zu Hause weiterhin unsere weiße Weste zu behalten." Die Longhorns können diesmal wieder auf Marcus Person zurückgreifen, lediglich "Double Digit" Bernd Zankl ist fraglich. Höchstwahrscheinlich kehrt auch Urgestein Thomas Simon in die Reihen der Schuhstädter zurück, dies wird sich aber endgültig erst nach Redaktionsschluss entscheiden. Nach dem Erfolg aus der Vorwoche gegen den TV Lauf ist die Stimmung in der Truppe bestens und mit dem euphorischen Herzogenauracher Publikum im Rücken sollte ein attraktiver Basketballabend garantiert sein. |