Longhorns gastieren in Bayreuth
Am kommenden Sonntag treten die Regionalliga Basketballer der TSH eine ihrer kürzesten Reisen in dieser Saison. Es wird nach Oberfranken gehen, um genauer zu sein nach Bayreuth. Denn dort ist der Tabellenneunte beheimatet, der ein alter Bekannter für die Longhorns ist.
Seit vielen Jahren treffen die beiden Mannschaften aufeinander, meist ging die TSH als Sieger vom Parkett. Auch in dieser Saison gewannen die Aurachstädter das Hinspiel, doch es war hart umkämpft und endete deutlicher, als der Spielverlauf war, mit 84:67. Die TSH geht natürlich als Favorit in die Partie, doch es wird sicherlich kein einfaches Spiel. Denn die Wagnerstädter sind eine wahre Wundertüte. Schon 17 verschiedene Spieler wurden eingesetzt und nur Jonas Riesner bestritt bisher alle Partien. Er ist für 11,0 Punkte pro Partie gut, ist damit aber nicht der Topscorer der Wagnerstädter. Dies ist Ex-Zweitligaspieler und mittlerweile Spielertrainer Sebastian Hänel (15,7). Er wurde aufgrund gehörigem Verletzungspechs in diese Rolle, ähnlich wie Longhorn Angelos Plantzas, mehr oder weniger gezwungen. Darüber hinaus gibt es noch einige Spieler im Kader der Bayreuther, die für eine zweistellige Punkteausbeute sorgen können. Fraglich ist nur, welche davon am Sonntag tatsächlich antreten werden. Insgesamt kann man über die junge Mannschaft der Oberfranken sagen, dass sie technisch sehr gut ausgebildet ist und stets bestens motiviert und eingestellt ist. Das gilt natürlich auch für die Longhorns, die sich in einer neun Spiele andauernden Siegesserie befinden. Diese will selbstredend fortgesetzt werden und damit dies auch in die Realität umgemünzt wird, wurde in dieser Woche vermehrt an der Regeneration der Spieler, die mittlerweile eine lange Saison in den Beinen haben, gewerkelt. Bis auf Bernd Zankl sind nun wieder alle Spieler einsatzbereit und haben ihre Wehwehchen auskuriert. „Wenn wir weiter so intensiv spielen und unsere individuellen Stärken nutzen, bin ich guter Dinge, dass wir die Siegesserie weiter ausbauen. Entscheidend wird sein, dass wir das Tempo hochhalten und den Rebound kontrollieren. Unsere Punkteproduktion lastet nun auf vielen Schultern und wir haben unsere Abhängigkeit von ein bis zwei Spieler überwunden. Wenn der Wille am Sonntag stimmt, läufts.“ So Trainer Angelos Plantzas vor dem Spiel. |