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A win is a win

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Allgemein, Mannschaften, Shorthorns 🕔11.Januar 2016
A win is a win

Trotz etlicher kurzfristiger Ausfälle aufgrund einer Grippewelle konnten die Bayernliga Basketballerinnen der TSH den Rückrundenstart erfolgreich bestreiten. Am vergangenen Sonntag gewannen die Shorthorns mit 56:41 bei den Damen des TV Schwabach und bleiben damit weiter an der Tabellenspitze bei einer Bilanz von 10:1 – Siegen. Auch die Gastgeberinnen halten ihren Tabellenplatz, welcher der elfte und damit letzte ist. Sie haben nach der erneuten Niederlage nun 1:8 – Siege auf der Habenseite und müssen alsbald wie möglich eine Trendwende einleiten, ansonsten könnte es schon bald mit den Hoffnungen auf den Klassenerhalt zu Ende sein.

Die Herzogenauracherinnen starteten gut ins Spiel, obwohl mit Katharina Dathe, Ricci Schilling und Eva Haberzettel gleich drei Leistungsträgerinnen ausfielen. Doch wie man es in dieser Saison von den Shorthorns gewohnt ist, ließen sie sich von all diesen negativen Nachrichten nicht verwirren und insbesondere Sabine Steichele sprang für ihre Mitspielerinnen in die Bresche. 22 Punkte legte Steichele insgesamt auf, allein zehn davon im ersten Viertel. Die Centerspielerin war schlicht von keiner Gegenspielerin zu kontrollieren und punktete nach Belieben. So zogen die Aurachstädterinnen relativ schnell auf 10:2 davon und diese Führung sollten sie nicht wieder abgeben. 18:11 stand es nach dem ersten Viertel und die TSH lag voll im Soll.

Auch im zweiten Viertel blieben die Aurachstädterinnen weiter am Drücker und ließen sich auch nicht durch die Umstellung der Schwabacher Verteidigung von Mann- auf Zonenverteidigung aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil, sie kombinierten nun noch gefälliger und Barbara Hartz und Yvonne Schauf übernahmen mit Freuden die Last des Scorings. Auf Seiten der Schwabacherinnen spielte sich Diana Fett in den Vordergrund, die sieben Punkte in diesem Viertel markierte, was zugleich aber auch ihre einzigen Punkte in diesem Spiel bleiben sollten. Insgesamt gestaltete sich das Spiel aber ausgeglichener, da beide Seiten Schwierigkeiten im Abschluss hatte. Zur Halbzeitpause führten die TSHlerinnen dann mit 34:23.

Auch in der zweiten Hälfte sollte die Punktausbeute weiter auf niedrigem Level verharren. Die Herzogenauracherinnen ruhten sich auf ihrem Vorsprung aus und die Schwabacherinnen fanden keinen Weg konstant zu Punkten zu kommen. Die Gastgeberinnen kamen nie näher als zehn Punkte an die Shorthorns heran, da diese wann immer sie ihre Führung in Gefahr sahen, einfach ein Gang höher schalteten. Annika Babler und Rebecca Simon setzten nun vermehrt Akzente und zeigten ihre Stärke im Tempobasketball. Vor dem Schlussabschnitt führten die Shorthorns dann schon mit 44:31.

Das vierte Viertel verkam zu einem einzigen Verwaltungsakt. Keine der beiden Mannschaften legte noch besonders große Energie in das Spiel. Die Herzogenauracherinnen taten dies nicht, weil sie es nicht mussten, die Schwabacherinnen nicht, weil es nicht konnten. So trudelte das Spiel vor sich, wobei Anke Tribula und Anna Bimazubute jetzt auch zu ihren Punkten kamen und so alle Shorthorns punkteten und ihren Teil zum schlussendlich überzeugendem und verdientem Sieg beitrugen. Das 56:41 war zwar fast schon etwas zu schmeichelhaft für die Shorthorns, aber die Trefferquote der Schwabacherinnen war an diesem Tag einfach zu schwach, um etwas an der Punktausbeute verändern zu können.

„A win is a win. Es war heute sicher kein schönes Spiel, aber wir haben mit unseren vielen verletzten Spielerinnen das Optimum herausgeholt. Solche Spiele muss man einfach gewinnen, wenn man am Ende ganz oben stehen will. Wichtig ist für uns, gut in die Rückrunde gestartet zu sein und zu wissen, dass unsere Verteidigung noch genauso effizient funktioniert wie in der Hinrunde. Sie stellt das Fundament unseres Spiels dar und solange wir hier weiter konzentriert zu Werke gehen, wird es jeder Gegner in dieser Saison schwer haben, gegen uns zu gewinnen.“ So ein nicht ganz zufriedener Shorthornstrainer Markus Schönmüller.

Punkteverteilung: Babler 4, Bimzubute 5, Hartz 12, Schauf 7, Simon 3, Stiechele 22, Tribula 3.

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