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Auswärtsdurststrecke hält an

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔07.Dezember 2014
Auswärtsdurststrecke hält an

Am vergangenen Sonntag scheiterte der letzte Versuch der Shorthorns den ersten Auswärtserfolg der Saison noch im Kalenderjahr 2014 einzufahren. Beim Spitzenreiter TSV Wasserburg 2 unterlag man nach hartem Kampf mit 65:55 und rangiert nun auf dem vierten Tabellenplatz. Die Bilanz zeigt vier Siege (alle in eigener Halle) und drei Niederlagen (alle in der Fremde). Kleinigkeiten verhinderten, dass sich die Gäste für einen kämpferischen Auftritt belohnten, so waren die TSH-Damen nicht vollzählig, kämpften mit Foulproblemen und zeigten obendrein immer wieder kleine Schwächen im Abschluss und in der Defensive.

WASSERBURG – Mit einer leicht veränderte „Starting Five“, Raluca Chioran vertrat die verhinderte Jana Ulbig, starteten die Shorthorns die Mission „Auswärtssieg“. Im dritten Auswärtsspiel fehlte also zum dritten Mal ein Element des Mannschaftskerns und, obwohl auch Wasserburg ohne die Leistungsträger Sabrina Gröger und Sara Vujacic antrat, machte sich die dünnere Personaldecke der Herzogenauracherinnen schnell bemerkbar.Theresa Heinz, Regine Brox und Kathrin Sperber handelten sich nämlich schon früh Fouls ein und musste deswegen viel zuschauen. Dies schmälerte die Freude über ein sonst recht gelungenes Startviertel, in dem ein 5:11-Rückstand (5. Minute) erst in eine 14:12-Führung (8.) gedreht wurde, ehe es mit einem knappen 16:18 in die erste Pause ging.

Im zweiten Spielabschnitt spürte man dann aber die personellen Probleme so richtig. Viel Energie und Personal musste für die Verteidigung von Star-Centerin Claudia Calvelo (19 Punkte) aufgebracht werden und mit schwindenden Kräften und schwindender Konzentration ergaben sich so Lücken für andere Akteurinnen der Damen vom Inn. Vor allem Linda Pettersson (9) und Anja Sattler (9) nutzten ihre offen Würfe und auf Seiten der TSH wehrte sich nur Kathrin Sperber (18), sie erzielte zehn Punkten in diesem Viertel, wodurch es mit einem 11-Punbkte-Rückstand (39:28) in die Halbzeit ging.

Nach der Pause gaben sich die Shorthorns kämpferisch und konzentrierter. Trotzdem konnte das Ergebnis nur um einen Zähler knapper gestaltet werden. Abermals waren Foulprobleme mitverantwortlich dafür. Theresa Heinz (8) musste das Spiel schon in der 24. Minute mit ihrem fünften Foul beenden und auch Regine Brox (5), die sich, zusammen mit Laura Fürsich (4), bravourös um ihre Defensivaufgaben gegen Calvelo kümmerte, musste mit vier persönlichen Fouls zuviel zuschauen. Die Shorthorns sammelten so acht Mannschaftsfouls im dritten Viertel und sahen sich zu etlichen Personalrochaden gezwungen, während die Gastgeberinnen, ohne jegliches Teamfoul, keine Rücksicht auf ihre Formationen nehmen mussten. Mit 42:52 ging es zum letzten Akt.

Die Shorthorns steckten nicht auf. Es schlug die Stunde von Laurine Carret (7), die in die Bresche sprang und, mit sieben Punkten in zwei Minuten, mithalf ihre Farben auf zwei Zähler (50:52 – 33. Minute) heranzuführen. Unterstützt wurde sie von der quiriligen Raluca Chioran (7), die immer wieder gekonnt zum Korb zog und einnetzte. Ein Dreier von Sacharfschützin Anja Sattler und ein offener Wurf der treffsicheren Linda Pettersson (11) beendete den Shorthorns-Lauf und die Wasserburgerinnen erlangten die Spielkontrolle zurück. Der 50:57-Rückstand der Aurachstädterinnen war letztlich die Vorentscheidung auf dem Weg zum Endergebnis von 65:55 aus der Sicht der Gastgeberinnen.

„Gegen eine Mannschaft von so einem Kaliber muss man sich mehr als ganze sechs Freiwurfversuche erspielen. Wir hatten phasenweise zu viel Respekt und mussten letztlich den Preis für ein schwächeres Viertel zahlen.“ fasste Trainer Christian Braun zusammen. Co-Trainer Felix Hofmann ergänzte: „Wir nehmen dennoch etwas positives mit! Das war unser bis dato bestes Auswärtsspiel und das gegen einen sehr guten Gegner. Der Zusammenhalt in der Truppe stimmt. Wir kämpfen füreinander und stecken nicht auf.“ So wird es dann irgendwann sicherlich doch noch etwas mit dem ersten Auswärtserfolg. – Dann eben im nächsten Jahr.

Punkteverteilung Herzogenaurach: Angerstein 2, Brox 5, Carret 7 (1 Dreier), Chioran 7 (1), Ertugrul, Friedmann, Fürsich 4, Heinz 8, Redeker 4, Sperber 18 (3).

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