Begeisterung trägt Longhorns bis zur 36. Minute

Begeisterung trägt Longhorns bis zur 36. Minute

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔06.März 2018
Begeisterung trägt Longhorns bis zur 36. Minute

TSH-Basketballer lange auf Augenhöhe mit TSV Tröster Breitengüßbach, dann dreht Jörg Dippold groß auf – 04.03.2018 16:50 Uhr

Sprunggewaltig und am Ende auch offensivstark: Marvin Omuvwie (Mitte) aus dem Kader des Nürnberger Pro A-Teams bot wie die gesamte TSH-Mannschaft eine starke Leistung, zum Sieg reichte es dennoch nicht.

Sprunggewaltig und am Ende auch offensivstark: Marvin Omuvwie (Mitte) aus dem Kader des Nürnberger Pro A-Teams bot wie die gesamte TSH-Mannschaft eine starke Leistung, zum Sieg reichte es dennoch nicht.© Foto: Anestis Aslanidis

 

Den Schlussapplaus hatten sich die Longhorns verdient. Dafür, dass sie über 40 Minuten ihre Leidenschaft und Seele auf dem Spielfeld ließen, alles gaben und dennoch den Kürzeren zogen. In der Sporthalle des Gymnasiums war Basketball vom Allerfeinsten geboten, mit zwei Mannschaften, die alle Register zogen und ein Spiel, indem am Ende schlichtweg die etwas bessere Mannschaft gewann.

Das Spiel war von Beginn an hart umkämpft und offensiv geprägt. Zwar wurde auf hohem Niveau verteidigt, aber die Offensiven beider Teams liefen einfach zu flüssig, als dass es nicht einen wahren Punktereigen gegeben hätte. Für die TSH dominierte der überragende Patrick Horstmann die Zone und markierte dort Punkt um Punkt. Für die Gäste aus Oberfranken übernahm Jörg Dippold die Initiative und erzielte zehn seiner 29 Punkte im ersten Viertel. So ging es unterhaltsam hin und her; zur Viertelpause führten die Gäste knapp mit 23:21.

 

Das zweite Viertel verlief ähnlich ausgeglichen. Die TSH forcierte nun das Spiel aus der Ferndistanz und Daniel Krause und der wiedergenesene Mike Kaiser sorgten für Zählbares. Auf Seite der Gäste spielte sich nun der Ex-Bundesligaakteur Erik Land in den Mittelpunkt und überpowerte seine körperlich unterlegenen Gegenspieler ein ums andere Mal. So führte er die Seinigen zu einer 45:39-Halbzeitführung und die Longhorns mussten sich tunlichst eine Strategie überlegen, wie sie gegen die lange Garde der Gäste bestehen konnte.

Und genau dies taten sie in der Halbzeitpause. Zwar konnten das Centerduo um Erik Land und Alexander Heide immer mal wieder zuschlagen, aber sie wurden in ihrem Wirkkreis mit effektivem Doppeln deutlich eingeschränkt. So glich die TSH schnell zum 53:53 aus, und nach einem krachenden Dunking von Ben Gahlert brannte die Halle. Die Stimmung war am Siedepunkt. Vor dem Schlussabschnitt stand es 64:63 für die Gäste.

Im letzten Durchgang konnte sich zunächst keine Mannschaft klare Vorteile erspielen. Für die Longhorns kam nun Marvin Omuvwie vermehrt in die Situation, die offensive Last zu schultern und dies tat er mit Bravour. Acht seiner 15 Punkte erzielte er im Schlussabschnitt und hielt damit die Seinigen im Spiel.

Treffer aus jeder Lage

Doch vier Minuten vor Ende übernahm Jörg Dippold die Partie und war nicht mehr zu stoppen. Egal, ob per Zug zum Korb oder per Wurf aus der Mittel- bzw. Ferndistanz, er war nicht mehr zu kontrollieren. Den Aurachstädtern merkte man hingegen die körperliche Erschöpfung immer mehr an und so mussten sie trotz aufopferungsvollem Kampf abreißen lassen.

„Glückwunsch an Breitengüßbach. Wir waren heute gut und haben alles gegeben, aber sie waren einfach einen kleinen Deut besser. Dies muss man anerkennen, aber wir können optimistisch in die letzten Saisonspiele gehen, denn gegen diese Mannschaft aus Breitengüßbach, welche zum großen Teil aus ehemaligen Zweit- und Erstligaspielern besteht, derart guten Basketball zu spielen, macht Hoffnung“, so TSH-Trainer Benedikt Aumeier.

Ein Extra-Kompliment verteilte er an Patrick Horstmann, „obwohl eigentlich die gesamte Mannschaft ein Lob verdient hat“. Jetzt müsse man aber dringend noch ein oder zwei Siege einfahren, um den Klassenerhalt endgültig sicherzustellen.

Longhorns: Horstmann 26, Gahlert 9, Krause 12, Nakic 6, Schlindwein, M. Kaiser 5, Dinkel 2, Meredith 2, Omuvwie 15 (Kwilu, Klaußner und V. Kaiser nicht eingesetzt).

psi

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