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Blackout zur schlechtesten Zeit

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔23.Oktober 2017
Blackout zur schlechtesten Zeit

Longhorns gehen nach Führung im Schlussviertel gegen TTL Bamberg unter –22.10.2017 20:41 Uhr

In die Mangel nehmen hier Tobias Übbing (rechts) und Daniel Krause einen Bamberger. Es reichte aber nicht zum Sieg.

In die Mangel nehmen hier Tobias Übbing (rechts) und Daniel Krause einen Bamberger. Es reichte aber nicht zum Sieg.© Foto: Athina Tsimplostefanaki

 

Vor gut 200 Zuschauern spielten die Herzogenauracher über 30 Minuten einen schönen und erfolgreichen Basketball, doch auf unerklärliche Weise ging ihnen der Spielflow im Schlussabschnitt, insbesondere in den letzten fünf Minuten, in denen sie 18 Punkte kassierten, verloren. Schließlich mussten sie sich dem zuvor punktgleichen Neuling mit 77:88 geschlagen geben.

Im ersten Viertel lief es gleich gut für die TSH, denn sie fanden in Ben Gahlert, der diesmal der stärkste Herzogenauracher war und 20 Punkte und neun Rebounds auflegte, ihren Erfolgsgaranten und brachten ihn immer wieder in gute Situationen, die er dann gekonnt nutzte. Die Bamberger hielten aber dagegen und konnten durch den schnellen und quirligen Aufbauspieler Kevin Jefferson, der 14 Punkte erzielte, häufig die Herzogenauracher Verteidigung überwinden. So entwickelte sich ein Hochgeschwindigkeitsspiel, welches die Zuschauer bestens unterhielt. Zur Viertelpause stand es 19:18 für die Oberfranken.

Nach der kurzen Unterbrechung sollten die Aurachstädter mächtig zulegen. In der Defensive wurden die Ketten angelegt, fast alle Rebounds kamen in die Hände der Herzogenauracher und die freien Bälle wurden mit viel Einsatz und Schmerz erkämpft. Vorne trafen jetzt vor allem Mike Kaiser und Daniel Krause die richtigen Entscheidungen und sorgten so für Zählbares am Fließband. Die Bamberger konnten nur hin und wieder durch Christoph Dippold in Erscheinung treten. Folglich konnten sich die Longhorns zur Halbzeit auf 45:38 absetzen.

Nach der Halbzeit kamen die Oberfranken wieder besser ins Spiel, da sie sich nun auf die Angriffssysteme der TSH eingestellt hatten. Sie nahmen den Longhorns die einfachen Optionen und zwangen sie zu schwierigen Würfen, die nicht immer fielen. Die daraus resultierenden Rebounds eroberten die Gäste und wandelten diese flugs in Fast-Break-Punkte um. So schlug sich das Momentum auf die Bamberger Seite, wobei die Longhorns durch die unermüdlich kämpfenden Ben Gahlert, Tobias Übbing und Anthony Bauer zumindest noch einigermaßen mithalten konnten. Dennoch konnten die Bamberger ihren Rückstand auf 62:59 verkürzen.

Zu Beginn des Schlussviertels gestaltete sich das Spiel nun wieder ausgeglichen. Die Bamberger spielten fiel über ihre kleinen und schnellen Aufbau- und Flügelspieler und auch die Longhorns fanden ihre Wege, zu Punkten zu kommen. Das Duo Krause und Kaiser trat hierbei wieder vermehrt in den Vordergrund und so führten die Aurachstädter vier Minuten vor Schluss mit 73:70.

Doch fortan sollte bei den Herzogenaurachern gar nichts funktionieren. Hinten stimmte die Abstimmung nicht mehr und Frederik Adriaans nutzte dies eindrucksvoll aus. Der Centerspieler erzielte jetzt Punkt um Punkt und der TSH gelang im Angriff gar nichts mehr. 5:18 endeten die letzten vier Minuten und die Longhorns müssen weiter auf ihren zweiten Saisonerfolg warten.

Auch Trainer Benedikt Aumeier wirkte ratlos: „Wir werden analysieren müssen, wieso wir in den letzten vier Minuten so eingebrochen sind. Bis dahin haben wir trotz des Ausfalls von Patrick Horstmann gut gespielt und lagen meist in Führung. Da wir eigentlich die erfahrenere Mannschaft sind und zudem ein Heimspiel hatten, waren wir eigentlich guter Dinge, das Spiel nach Hause bringen zu können. Wir müssen jetzt einen Weg finden, unsere fünf Minuten Unkonzentriert im Spiel abzustellen. Dies kann man sich auf diesem Niveau einfach nicht leisten.“

Longhorns: Schlindwein 1, Gahlert 20, Krause 17, Nakic 2, M. Kaiser 18, Dinkel 4, Eismann, V. Kaiser, Übbing 4, Feuerpfeil 2, Kwilu, Bauer 9.

psi

 

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