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Bundesliga schlägt Regionalliga

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔01.Februar 2015
Bundesliga schlägt Regionalliga

Die Mini-Siegesserie der Shorthorns ist gerissen. Nach zuletzt zwei Siegen mussten sie sich der Bundesligareserve aus Nördlingen 69:53 geschlagen geben. Die Gastgeberinnen profitierten von einigen Bundesligaspielerinnen und von der personellen Misslage der TSH-Damen, die erstmal in dieser Saison auf nur acht Spielerinnen zurückgreifen konnten. Diese acht wehrten sich tapfer, es fehlte zu oft aber entweder etwas Cleverness, etwas Glück und am Ende vielleicht auch etwas Ausdauer.

NÖRDLINGEN – Man sieht, wie sehr die Spiele der ersten und zweiten Bundesliga die Regionalliga beeinflussen. Im Hinspiel zu Gunsten der Shorthorns, da die Damen aus Nördlingen personell knapp besetzt waren. In dieser Partie, weil Nördlingen einiges mehr an Qualität zu bieten hatte. Ex-Shorthorn Laura Geiselsöder zum Beispiel, machte mit den Unterschied. Sie erzielte starke 17 Punkte, versenkte zwei Dreier und war von der Herzogenauracher Defensive nie in den Griff zu bekommen. Unterstützung fand sie vor allem bei ihrer Erstliga-Mitspielerin Carina Högg (25 Punkte).

Dies schienen die Damen aus der adidas-Stadt geahnt zu haben. Sie wirkten von Beginn an gehemmt und verschliefen folglich den Start mit 10:0. Erst in der sechsten Spielminute vielen die ersten Punkte – von der Freiwurflinie. Der erste Feldkorb gelang erst nach langen acht Minuten. So war ein Rückstand von 16:6 nach dem ersten Abschnitt die logische Konsequenz und zugleich dennoch als glücklich zu bezeichnen.

Erst im zweiten Viertel wurde es besser. Das Spiel war nicht mehr annähernd so statisch wie zuvor und mit einigen sehenswerten Aktion kam das Selbstvertrauen. Kapitän Theresa Heinz erzielte alle ihre zehn Punkte in diesem Viertel und stachelte ihr Team mit ihrer gewohnt leidenschaftlichen Art an. Als Regine Brox (6) einen sog. „Runner“, also einen Wurf aus dem Lauf, mit der Pausensirene verwandelte, leuchtete nur noch ein 31:25-Rückstand von der Anzeigetafel. Trotz schwachem Beginn war nun noch alles möglich.

In der Pause nahm dann besonders Anna Friedmann (12) einen Schluck Zielwasser und verwandelte nach der Pause vier Dreier. Auch ihre Mitspielerinnen hatten Blut geleckt und kämpften sich über eine solide Abwehrleistung wieder auf ein 38:38 (27. Minute) heran. Dann riss der Faden und es schlug die Stunde von den erwähnten Laura Geiselsöder und Carina Högg, die das Spiel nun an sich rissen und entschieden. 21 Punkte erzielten sie zusammen alleine in den letzten 12 Spielminuten. Die Herzogenauracher Defensive war bemüht, hatte aber nicht mehr genügen Körner entgegen zu setzen. Die Damen aus dem Donau-Ries gewannen entsprechend verdient mit 69:53.

„Wir müssen von Anfang an bereit sein. Eine Aufholjagd nach einem frühen Rückstand kostet immens viel Kraft. Das darf und nicht passieren.“, gab Co-Trainer Felix Hofmann zu Protokoll. Chef-Trainer Braun ergänzte: „Individuelle Fehler in der Quantität von heute sind ein Killer für jedes Team. Das Team arbeitet aufopferungsvoll und besorgt sich dann immer selbst wieder einen Nackenschlag. Das ist hart. Leider gibt es aber solche Tage und dass wir es besser können, haben wir ja schon mehrfach bewiesen. Deswegen müssen wir diese bittere aber verdiente Niederlage abhacken. Die Zukunft können wir beeinflussen und das müssen wir jetzt tun – und zwar positiv!“

Punkteverteilung Herzogenaurach: Brox 6, Ertugrul 5, Friedmann 12 (4), Fürsich, Heinz 10, Redeker 7 (2), Sperber 6 (1), Ulbig 7.

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