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Dem Tabellenführer bis zum letzten Viertel Stirn geboten

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔01.März 2017
Dem Tabellenführer bis zum letzten Viertel Stirn geboten

Die Longhorns zeigen trotz 75:89-Niederlage eins ihrer besten Spiele — Mit Führung in die letzte Pause, dann zieht Coburg davon – 26.02.2017 20:52 Uhr

Den Coburger Korb im Blick hatten die Longhorns oft. Hier zieht Mike Kaiser trotz Blockversuch durch zum Ziel. Im Schlussviertel allerdings verließen die Herzogenauracher die Kräfte.

Den Coburger Korb im Blick hatten die Longhorns oft. Hier zieht Mike Kaiser trotz Blockversuch durch zum Ziel. Im Schlussviertel allerdings verließen die Herzogenauracher die Kräfte. © Foto: Thomas Hahn


Eins ihrer besten Spiele boten die Longhorns. Hier Kevin Wysocki beim Korbwurf.

Eins ihrer besten Spiele boten die Longhorns. Hier Kevin Wysocki beim Korbwurf. © Foto: Thomas Hahn


Die Longhorns hielten mit, obwohl sie auf dem 13. und damit vorletzten Tabellenplatz liegen und bei einer Bilanz von 4:17 Siegen sogar darauf achten müssen, nicht gar auf den letzten Tabellenrang abzurutschen. Den Coburgern ist hingegen der Aufstieg nach dem 89:75-Erfolg gegen die TSH kaum mehr zu nehmen, haben sie bei einer Bilanz von 19:2 Siegen doch schon drei Siege und den direkten Vergleich als Vorsprung gegenüber dem Tabellenzweiten aus Treuchtlingen.

Nun könnte man meinen, die Coburger hätten sich dem schwächeren Niveau der Herzogenauracher angepasst, das Spiel nicht mehr ernst genommen und deswegen waren beide Teams auf Augenhöhe. Aber dem war nicht so. Vielmehr zeigten die Aurachstädter über 30 Minuten, welch Potenzial in dieser extrem jungen Mannschaft steckt. Doch geht ein Basketballspiel über 40 Minuten.

Zu Beginn des Spiels staunten sowohl die Coburger Spieler als auch deren gut 80 mitgereiste Fans, wie couragiert und stark die Longhorns auftraten. Die starken Pal Ghotra und Mike Kaiser punkteten aus allen Lagen und brachten die Ihrigen in Front. Auf der Gegenseite hielt insbesondere Steffen Walde dagegen, welcher vor allem aus der Mittel- und Ferndistanz für Punkte sorgte. Die Offensive beider Mannschaften war so stark, dass die jeweilige gegnerische Defensive nur wenig zu melden hatte. Dementsprechend punktintensiv war auch das erste Viertel und die Gäste aus Coburg führten knapp mit 23:21.

Auch im zweiten Viertel konnte sich keine Mannschaft Vorteile erspielen. Für die TSH übernahm nun Kevin Wysocki das Kommando und schloss mehrere Fast Breaks spektakulär ab. Für die Oberfranken kam der alles überragende Fabian Franke immer besser zum Korb und hielt die Seinigen im Spiel. Mit Höchstgeschwindigkeit ging es hin und her und spektakuläre Szenen spielten sich auf beiden Seiten ab. Die Coburger gingen mit einer 46:45-Führung in die Pause.

In den vergangenen Spielen nahmen sich die TSHler immer im dritten Viertel ihre „Auszeit“, doch diesmal waren sie darauf vorbereitet und traten entschlossener denn je auf. Nils Haßfurther und Vedran Nakic trafen aus der Distanz und hinten kämpften die körperlich unterlegenen Herzogenauracher mit viel Herz und konnten so zumindest den größten Schaden verhindern. Fabian Franke und Daniel Stawowski punkteten aber immer wieder unter dem Korb und so ging das Spiel weiter einen ausgeglichenen Weg. Mit einem schönen Korbleger konnte Ben Gahlert die TSH dann sogar zur 65:63-Führung vor dem Schlussabschnitt führen.

Doch jetzt merkte man den Herzogenaurachern ihren Substanzverlust an, während die Coburger konstant ihre Intensität hielten. So konnten sie sich sukzessive absetzen. Insbesondere die Dominanz unter dem Korb ließ die Coburger nun das Kommando übernehmen, und den Aurachstädtern merkte man an, dass ihnen die körperliche Stärke und die Erfahrung noch fehlen. So konnten die Coburger schließlich auch verdient mit 89:75 gewinnen.

„Wir haben heute wirklich alles gegeben und ein starkes Spiel abgeliefert. Allerdings spielen wir über 40 Minuten mit nur zwei gelernten Innenspielern, welche zudem eher Flügelspieler sind. Bei Coburg spielen dagegen zwei Spieler, welche zuletzt in den Bundesligen unterwegs waren und physisch dementsprechend komplett überlegen waren.“ So Longhornstrainer Benedikt Aumeier zum Spiel.

psi

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