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Die Fugger besiegen die Schuhstädter

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔18.Januar 2015
Die Fugger besiegen die Schuhstädter

Am vergangenem Wochenende reisten die 1.Regionalliga Basketballer der TSH gen Augsburg. Dort trafen sie auf die dort ansässigen Korbjäger der BG Topstar Leitershofen/Stadtbergen und die Topstars machten ihrem Namen alle Ehre. Denn mit einer absoluten hochklassigen Leistung besiegten sie die TSH mit 88:61 und bewiesen damit ihre Ambition weiter um den Aufstieg mitzuspielen.

Nach diesem Spiel legen die Aurachstädter nun auf dem neunten Tabellenrang mit 6:9 – Siegen und befinden weiterhin im sicheren Mittelfeld, während die Augsburger Anschluss an die Tabellenspitze halten, den dritten Rang einnehmen und 11:4 – Siege vorweisen können.

Die Herzogenauracher, deren Unglückssträhne weiterhin anhält, konnten nur mit sechs Spielern anreisen, da der eh schon dezimierte Kader zusätzlich von einer Grippewelle heimgesucht wurde. Dennoch schlugen sich die Longhorns im ersten Viertel gut, Benedikt Aumeier zeigte all seine Klasse, zog immer wieder zum Korb und vollstreckte dort hochprozentig. 22 Punkte standen am Ende in seinem Statistikbogen und damit war er der erfolgreichste Punktesammler der TSH. Doch natürlich wussten auch die Fuggerstädter zu überzeugen. Der extrem athletische Andre Lockhart spielte Tempobasketball vom Feinsten, machte Tempo wann immer möglich und überrannte so von Zeit zu Zeit die gesamte Herzogenauracher Defensive im Alleingang. So stand es nach dem ersten Viertel 20:13 für die Gastgeber.

Im zweiten Viertel machten die Leitershofener dann ernst. Mit all ihrer Klasse erhöhten die Intensität in der Defensive und die TSH stand plötzlich vor größeren Problemen. Resultat davon war, dass die TSH in diesem Viertel lediglich 13 Punkte erzielen konnte, während sich die Hausherren in einen wahren Rausch spielten und 28 Punkte einnetzten. Der überragende ehemalige Juniorennationalspieler Harald Debelka bewies sein gutes Händchen und verwandelten drei Dreier in Folge und brachte so die Seinigen deutlich in Front. Dazu kam unter dem Korb Nedim Hadzovic, der um Rebound kämpfte, als gäbe es kein morgen und wann immer sich den Offensivrebound sicherte, schloss er direkt ab und führte die Leitershofener derart zu einer 48:26 – Führung zur Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit fingen sich die Aurachstädter wieder. Ryan DeMichael und Toni Donhauser sorgten vorne für Zählbares, während hinten Julian Patton einige Bälle erkämpften. So entstand ein sehr ansehnliches Hin und Her, indem sich keine Mannschaft einen deutlich Vorteil erspielten konnte. Highlight dieser zehnminütigen Sequenz war der Alley-Hoop Dunking von DeMichael, welcher ihm gekonnt von Aumeier aufgelegt wurde und selbst die Fans der Fuggerstädter zu Ovationen verleidete. Karen Buniatian setze zudem unter dem Korb seinen mächtigen Körper geschickt ein und so stand es vor dem Schlussabschnitt 68:38.

Das letzte Viertel verkam dann zu einem Verwaltungsakt, da das Spiel sowieso schon gelaufen war. Benno Schüpferling legte noch einmal ein paar Pünktchen auf und zeigte bei seinen eleganten Zügen zum Korb, welch herrlich ästhetisches Spiel Basketball auch sein kann. Die Herzogenauracher bewiesen mal wieder Moral ohne Ende, da obwohl das Spiel schon entschieden war, sie niemals aufgaben und das letzte Viertel mit 23:20 gewannen. Schlussendlich änderte dies aber am Spielausgang nichts mehr, die Leitershofener gewannen gegen eine stark dezimierte Herzogenauracher Mannschaft letztendlich auch in dieser Höhe verdient mit 88:61 und dürfen sich so weiter Hoffnung auf den Aufstieg machen.

„Wenn du mit nur sechs Mann zum Tabellendritten fährst, ist vor dem Spiel natürlich immer schon im Unterbewusstsein eine gewisse Resignation und Unsicherheit vorhanden. Das war uns bewusst, aber wir konnten im ersten Viertel damit noch erfolgreich umgehen. Als aber im zweiten Viertel die Leitershofener die Dreierserie hatten, kamen die Zweifel natürlich stärker an die Oberfläche und verloren zunehmen an Selbstbewusstsein und damit auch unseren Rhythmus. Jedoch haben wir es geschafft uns in der zweiten Halbzeit wieder zu fangen, was man als enorme Willensleistung ansehen muss. Von daher kann man trotz der Niederlage etwas Gutes aus dem Spiel mitnehmen, nämlich das wir eine Mannschaft mit Charakter sind, die egal was passiert, niemals aufgibt. Nächste Woche werden wir zuhause gegen Schwabing wieder mit einer kompletteren Mannschaft antreten und versuchen, wie auch im Hinspiel gegen die Jungs aus Landeshauptstadt zu reüssieren.“ So Longhornscoach Angelos Plantzas.

Punkteverteilung: Aumeier 22, Patton 9, Buniatian, Donhauser 15, Schüpferling 7, DeMichael 8.

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