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Endlich Auswärtssieg!

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔19.Januar 2015
Endlich Auswärtssieg!

Am vergangenen Sonntag gastierten die Herzogenauracher Regionalliga-Basketballerinnen in der oberfränkischen Basketballhochburg Breitengüßbach, wo der SC Kemmern seine Heimspiele austrägt. Das Duell auf Augenhöhe entschieden letztlich die TSH-Damen für sich. Das 68:59 bedeutet endlich den überfälligen ersten Auswärtssieg der Saison und festigt den vierten Tabellenplatz der Shorthorns. Personell sieht man das Spiel aus Herzogenauracher Sicht mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

HERZOGENAURACH – Bereits vor dem Spiel stellten sich die ersten Weichen in Herzogenaurach. Überraschend schnell kehrte Kerstin Wägner aus der Baby-Pause zurück und feierte gegen die Damen aus Kemmern ihr Comeback. Dies stand freilich schon vor dem Sonntag fest, wohingegen sich der Ausfall von Raluca Chioran erst kurzfristig ergab. Sie knickte beim Aufwärmen um und konnte in der Folge nicht mitwirken. Wie gravierend die Verletzung ist und wie lange sie ihrem Team somit fehlen wird, steht noch in den Sternen.

Nicht zuletzt ob des Verletzungsschocks beim Warmup-Programm starteten die Shorthorns holprig in die Partie. Defensiv stand man gut, offensiv wurden alle hart erarbeiteten Bälle frühzeitig und fahrlässig zurückgeschenkt. So kam es zur deutlich zu knappen 6:5-Führung nach sechs Minuten. Dann fingen sich die Gäste etwas und setzten die Überlegenheit auch in wenigstens etwas Zählbares durch Theresa Heinz (4 Punkte) und Regine Brox (7) um. Der Zwischenspurt der beiden Großen spornte dann auch die Aussenspieler an an die Räume wurden besser genutzt. So beteiligten sich auch die Aufbauspielerinnen Annika Redeker (4), Laura Angerstein (10 / 2 Dreier) und Kathrin Sperber (14 / 3) an der Punkteproduktion. Es lief, bis zum zwischenzeitlichen 22:12 (14. Minute), also endlich Rund. Doch dann kam ein Bruch ins Spiel der Shorthorns. Der SC Kemmern wehrte sich und kam immer wieder über seine langgewachsenen Akteurinnen zu Punkten. Der Vorsprung schmolz auf vier Punkte zusammen und über 22:18 (16.) entstand so das Halbzeitergebnis von 32:27.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Dabei wurde deutlich, dass die zwei besten Distanzwurf-Teams der Liga aufeinander trafen. Die Shorthorns trafen jetzt besser aus der 3-Punkt-Distanz. Ganze fünf Dreier standen in Halbzeit zwei zu Buche. Kemmern konntert mit fünf Dreiern von Sina Dorberth (20 / 5), die der Herzogenauracher Defensive ein um s andere Mal entwischte. Dies galt in dieser Phase leider auch für ihre Mittspielerinnen und so schmolz der TSH-Vorsprung vor dem letzten Spielabschnitt auf 48:46 zusammen.

Kemmern witterte Morgenluft, doch die Shorthorns bewiesen Moral und fanden, besonders defensiv, wieder besser in die Spur. Jana Ulbigs (17) Stunde schlug nun. Sie verteidigte tapfer und zog offensiv endlich explosiv und konsequent zu Korb. Resultat: neun Punkte in diesem Spielabschnitt. Doch auch Räume für die Innenspieler entstanden und Konelija Klisanic (6) und Regine Brox beteiligten sich am Scoring. Dazu fiel immer noch der ein oder andere Distanzwurf. Insgesamt hatten die Herzogenauracherinnen endlich etwas Rhythmus gefunden und setzten sich so sukzessive ab. Zwei Minuten vor dem Ende war schon klar, dass das 64:55 die Vorentscheidung bedeutete. Das Spiel hatte einen verdienten 68:59-Sieger.

Shorthorns-Trainer Christian Braun sieht, bei all der Freude, noch einiges an Arbeit: „Wir haben zu Beginn zu viele Unkonzentriertheiten gehabt und den Gegner so wieder aufgebaut und uns gleichzeitig nicht belohnt. Das muss besser werden!“ Co-Trainer Felix Hofmann schlägt eine andere Richtung ein: „Der Start nach der langen Winterpause war hart; Kemmern ein schwerer Gegner. Umso mehr freut uns der Erfolg der Mannschaft. Jede hat heute ihren Teil beigetragen und wir den bitteren Ausfall von Rali gut kompensiert. Besonders freut mich, dass Kerstin zurück ist und so gut vom Team aufgenommen wurde.“

Punkteverteilung:
Angerstein 10 (2 Dreier), Brox 7, Carret 3 (1), Chioran, Friedmann 3 (1), Fürsich, Heinz 4, Klisanic 6, Redeker 4, Sperber 14 (3), Ulbig 17, Wägner.

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