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Es geht wieder los!

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔10.Oktober 2014
Es geht wieder los!

Nach einer kurzen und holprigen Vorbereitung, starten die Herzogenauracher Shorthorns am kommenden Samstag in die Regionalliga-Saison 2014/2015. Die Gegnerinnen kommen aus dem benachbarten oberfränkischen Kemmern. Schauplatz des Derbys zum Saisonauftakt ist die Sporthalle des Gymnasiums, zur gewohnten Zeit von 17.00 Uhr.

HERZOGENAURACH – Was darf man erwarten? Spannung! Ein guter Start in die schwere, verkürzte Regionalliga-Saison 2014/2015, ist enorm wichtig. Die Saison wird kurz, weil sich für die zwölf Liga-Plätze nur neun Teilnehmer fanden und es so zu einer Runde mit einigen freien Spieltagen kommt. Entsprechend sind die wenigen Spiele natürlich von höherer Bedeutung und Ausrutscher wirken sich sogleich tabellarisch negativ aus. Ausserdem ist der Ligaprimus vom FC Bayern München aufgestiegen und die schwächeren Mannschaften der Vorsaison zogen es vor nicht mehr Teil zu nehmen. So besteht die aktuelle Besetzung der Liga aus den doch recht ebenbürtigen Mannschaften der Vorsaison.

Die Shorthorns haben einige Abgänge zu verkraften, welchen nur zwei Neuzugänge gegenüber stehen. So blieb der Kern der Mannschaft zusammen und, trotz der urlaubsbedingt kurzen Vorbereitung, geht man wohl als eingespielte Truppe in die erste Partie. Der Spielstil wird also auch ähnlich ausfallen und man hat sich eine solide Verteidigung mit schnellem Umschaltspiel auf die Fahnen geschrieben. Ebenso soll das Zusammenspiel im Mittelpunkt stehen.
Mit Spannung darf man die Auswirkungen der Regeländerungen, welche das Spiel schneller machen sollen, erwarten. Sicherlich brauchen alle Mannschaften erst etwas Zeit zur Umgewöhnung.

Wenigstens etwas weniger Fragezeichen stehen hinter dem Gegner, dem SC Kemmern. Die Damen aus Oberfranken sind in Herzogenaurach alte Bekannte, haben sie, als Aufsteiger aus der Bayernliga, doch letzte Saison ihre Visitenkarte bei der zweiten Mannschaft der TSH hinterlassen. 43:57 und 40:73 mussten sich die Shorthorns 2 geschlagen geben und die „zweite Mannschaft“ des Bundesligaabsteigers DJK Brose Bamberg wird nicht zu den schwächeren Gegner der Shorthorns gehören. Der neue Trainer und Jugendkoordinator Patrick Seidel hat einige der WNBL-Talente (Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga) und Doppellizenz-Spielerinnen aus der Zweitligamannschaft an Bord. Die Truppe kann man somit als Bindeglied zwischen dem Jugendkonzept „Team Oberfranken“, welches vom gleichen Trainer betreut wird, und der Zweitligamannschaft bezeichnen. Dies spiegelt sich auch an den Leistungsträgerinnen wieder. So sind mit den Flügelspielerinnen Sina Dorberth (19 Jahre), Nora Duckarm (19), Anne-Katrin Landwehr (17), Centerin Nadjeschda Ilmberger (17) und den Aufbauspielerinnen Sandra Schrüfer (18) und Ramona Hesselbarth (16) nahezu alle Leistungsträgerinnen Spielerinnen Teenager aus der Jugend. Dazu könnte auch eine „alte Bekannte“ in Herzogenaurach auflaufen: Jana-Sophie Distler. Sie ging, nach einer guten Premierensaison, den Weg in Jugend-Bundesliga nach Bamberg und könnte im Kader der Gäste stehen. Unterstützt und geführt werden die jungen Damen u.a. von den auch nur etwas älteren Antonia Gut, Antonia Schreiner und Anna Zwiers.

Am vorgezogenen ersten Spieltag setzte sich der SC Kemmern souverän gegen die BG Elsenfeld / Großwallstadt durch (61:46) und wird somit mit mehr Wettkampfrhythmus und natürlich auch mit einigem Selbstvertrauen in der Aurachstadt antreten.

Die Kemmernerinnen zeichnen einige der typischen Fähigkeiten von jungen Mannschaften aus. Sie schalten sehr schnell um, kämpfen und rennen, unabhängig vom Ergebnis, füreinander und suchen verstärkt den Weg zu Korb. Dazu bringen sie auch für Bamberger Teams typische Tugenden mit: Bedingungsloser Einsatz und aufopferungsvolle Abwehrarbeit. Dem werden die Gastgeberinnen ihren Erfahrungsvorteil entgegenstellen und hoffen, dass sich auch der sicherlich vorhandene physische Vorteil positiv auf das Ergebnis auswirken wird. Entsprechend spannend wird es, nicht nur in der Liga, sondern auch in diesem „Frankenderby“ werden.

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