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Für die Longhorns geht’s in den Süden

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔12.Dezember 2014
Für die Longhorns geht’s in den Süden

Am kommenden Samstag reisen die 1.Regionalliga Basketballer der TSH in den Süden Bayerns. Dort werden sie auf die Mannen der Dachau Spurs treffen, welche derzeit den letzten Tabellenplatz einnehmen und 0:11 – Siege in der Bilanz stehen haben. Die Herzogenauracher haben nach dem Sieg in der Vorwoche gegen Erfurt Rückenwind und wollen mit einem Sieg sich endgültig von den unteren Gefilden der Liga distanzieren. Mit 5:6 – Siegen rangieren die Longhorns im Moment auf dem zehnten Tabellenplatz, haben jedoch genauso viele Erfolge wie der Tabellensiebte aus Oberhaching. Somit wäre ein weiterer Sieg der Aurachstädter extrem günstig, um sich weiter in der Tabelle nach vorne zu schieben.

Allerdings wird auch dieses Spiel kein wirklich leichtes für die TSH, denn neben den altbekannten Ausfällen gesellt sich jetzt auch der Topscorer der Herzogenauracher Mike Kaiser bis Anfang Februar ins Lazarett der Aurachstädter. Somit müssen die Longhorns jetzt auf eine Mannschaft verzichten, die ohne größere Probleme unter der Top 6 der Liga stehen würde. Dazu wird auch noch Julian Patton aus beruflichen Gründen fehlen und so reist eine stark dezimierte Bullenherde nach Dachau. Einen Lichtblick können die Herzogenauracher dennoch vermelden. Mit Alexander Malinkovich konnte ein weitere Spieler gewonnen werden. Dieser hatte zu Beginn der Saison in Stauf gespielt, hat nun aber dort aufgehört. Als die Verantwortlichen der Herzogenauracher dies hörten, ergriffen umgehend die Initiative und lotsten ihn in die Aurachstadt. Jedoch ist Malinkovich sicher kein Spieler, der 20 Punkte im Schnitt auflegen wird, aber er kann seinen eigenen Wurf kreieren und weiß auch, wie er seine Mitspieler einsetzen kann. Er ist auf der Flügelposition zuhause und wird der TSH sicher weiterhelfen können.

„Wir gehen hochmotiviert ins Spiel und wollen uns unbedingt im Mittelfeld der Tabelle festbeißen. Um das zu realisieren, werden wir eine ähnlich starke kämpferische Leistung wie in der vergangenen Woche abrufen müssen. Aber wir alle wissen, worum es geht und so werden wir uns alles zur Verfügung stehende in die Waagschale werfen. Entscheidend wird sein, dass wir trotz der Fahrt von Beginn an voll da sind. Dachau hat nach elf Niederlagen in Folge sicher nicht das größte Selbstvertrauen und genau das müssen wir durchgehend so gering wir möglich halten. Gelingt uns dies, sehen wir auch in dieser für uns extrem misslichen Situation durchaus gute Chancen, den Sieg zu holen.“ So das Trainerduo Aidin Kabir und Angelos Plantzas vor dem Spiel.

Die Dachauer stehen mit dem Rücken zur Wand, haben sie bislang noch keinen Sieg einfahren können und es müsste schon einiges passieren, damit sie die Kehrtwende noch einmal schaffen und die Abstiegsränge verlassen können. Der Verlust von Omari Knox, welcher über Jahre der beste Spieler der Liga war, konnte einfach nicht kompensiert werden. Der für Knox verpflichtete Nathan Walker ist zwar ein solider Regionalligaspieler, erzielt auch 13,0 Punkte pro Partie, aber kommt eben nicht an das Niveau von seinem Vorgänger ran. Dennoch muss die Herzogenauracher Defensive stets ein Auge auf ihn haben, denn er ist der Dreh- und Angelpunkt im Dachauer Spiel. Unterstützt wird er unter dem Korb hauptsächlich von Miroslav Ljoljic, der 14,0 Punkte im Durchschnitt auflegt und ein richtiger Wühler unter dem Korb ist. Die restlichen Spurs sind allesamt eher Ergänzungsspieler, die von den beiden Hauptakteuren profitieren. Somit ist am kommenden Samstag ein spannendes Spiel zu erwarten und es bleibt abzuwarten, ob die Herzogenauracher all diese wöchentlichen Rückschläge erneut wegstecken können und die um alles kämpfenden Dachauer auf Distanz halten können.

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