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Hält die Mini-Serie trotz Personalmisere?

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔28.Januar 2015
Hält die Mini-Serie trotz Personalmisere?

Nach zwei Siegen in zwei Spielen in diesem Kalenderjahr, wollen die Shorthorns diese Mini-Serie am kommenden Samstag beim Gastspiel in Nördlingen ausbauen. Beim Treffen der Tabellennachbarn (Herzogenaurach ist vierter, Nördlingen fünfter) ist erneut eine extrem schwere Aufgabe zu erwarten, denn das Team des TSV 1861 Nördlingen ist die zweite Mannschaft des Nördlinger Bundesligisten TH Wohnbau Angels. Entsprechend rekrutiert sich die Truppe der Gastgeberinnen aus vielen jungen Spielerinnen, die schon in der Bundesliga aktiv sind (bis zum Alter von 24 Jahren, darf man unbegrenzt in zwei Mannschaften spielen) oder langsam herangeführt werden. Dies macht ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten wahrscheinlich.

HERZOGENAURACH – Die Nördlinger Erstliga-Damen spielen erst am Sonntag und somit ist ein Einsatz von gleich sechs Spielerinnen aus dem aktuellen Erstligakader, die allesamt dank der u24-Regelung zur Talentförderung beliebig oft in der „zweiten“ Mannschaft aushelfen dürfen, nicht unwahrscheinlich: Carina Högg (7,5 Punkte pro Spiel), Junioren-Nationalmannschafts-Aufbauspielerin Fanny Szittya (8,5), Johanna Klug (8,0), Lisa Tauschek (2,5), Anna Thalhofer (5,5) und die alte Bekannte Laura Geiselsöder (11,2 – Sie war wichtiger Bestandteil der Shorthortns-Meistermannschaft der Saison 2012/2013). Diese Riege der Hochbegabten wird unterstützt von ein paar Alteingesessenen. Daniela Recht (11,3) und Anett Sredl (5,0) stabilisieren die Jungen mit Ihrer Erfahrung. Einen weiteren wichtigen Beitrag leisten Scharfschützinnen Veronika Meyer (8,4 PpS und 1,7 Dreier pro Spiel) und Centerin Nekane Höncher (11,6). Zudem ist mit einigen Leistungsträgern aus der WNBL (weibliche Nachwuchsbundesliga) zu rechnen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der jüngeren aber größeren Schwester Luisa von Ex-Shorthorn Laura Geiselsöder. Luisa hatte im Hinspiel mit starken 21 Punkten überzeugt und war von den TSH-Damen nahezu nicht in den Griff zu bekommen. Entsprechen wundert es wenig, dass sie ihre Farben im Scoring (13,6) anführt.

„Gerade auf den großen Position ist Nördlingen stark besetzt. Das nutzen sie auch immer wieder geschickt aus. Viele Punkte kommen also in Korbnähe zustande.“, weiss Trainer Christian Braun um die Stärken der Gastgeberinnen. Co-Trainer Felix Hofmann schlägt in die gleiche Kerbe und erwartet eine Mannschaft mit typischen Nördlinger Tugenden: „Sehr vielseitig. Sehr gut organisiert. Sehr defensivstark. Sehr physisch.“

Beide Trainer dürften deshalb wenig erfreut sein, dass sich die zuletzt immer besser einspielende Besetzung beim Spiel im Donau-Ries auseinandergerissen wird. Mit Laurine Carret, Regine Brox und Konelija Klisanic fallen Stammkräfte, die den Riesen vom Ries körperlich Paroli bieten könnten, aus. Dazu werden einige Aufbau- und Flügelspielerinnen nicht zur Verfügung stehen. Laura Angerstein und die zuletzt überragende Raluca Chioran fehlen studienbedingt, die Mütter Kerstin Wägner und Janina Leipner werden wohl auch bei ihren Kindern bleiben. Trainer Braun macht sich darüber aber keine Sorgen. „Wir spielen mit den Spielerinnen, die da sind. Wir trainieren gut und wenn wir nicht komplett antreten ist das immer eine Chance zu beweisen, dass auch der zweite Anzug sitzt.“ redet er die doch erhebliche Personalmisere klein, während Co-Trainer Hofmann die Marschrichtung vorgibt: „Wie in der zweiten Halbzeit gegen Dresden, müssen wir mit viel Engagement und Struktur verteidigen, ehe es Volldampf nach vorne heisst. Durch hohes Tempo können wir unsere Größennachteile sicherlich am besten kompensieren.“

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