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Höhenflug der Longhorns endet auf Platz acht

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔16.Juni 2016
Höhenflug der Longhorns endet auf Platz acht

1. Basketball-Regionalliga: 82:75-Sieg in Erfurt krönt eine unglaubliche Rückrunde des TSH-Talentschuppens – 24.04.2016 12:28 Uhr

Die vielen jungen Spieler hatten sich an das Niveau der Regionalliga angepasst und teilweise gar überschritten, denn in der Rückrunde wurde „ernst“ gemacht. Mit dem 82:75-Erfolg in Erfurt zum Saisonabschluss krönten die Herzogenauracher ihre Rückrundenbilanz von 8:5 Siegen – kaum ein Team war in diesem Zeitraum besser.

Somit können die Aurachstädter mit absolutem Stolz auf ihre Entwicklung schauen, müssen und werden natürlich mindestens genauso hart weiter arbeiten, da das Ziel der Ausnahmetalente ja nicht die Regionalliga ist, sondern der Profi-Basketball. Die Erfurter, die sich in ihrer ersten Saison gleich in der Liga etabliert haben, schließen die Saison auf dem elften Tabellenrang ab.

Höchst zufrieden bilanzierte TSH-Coach Mario Dugandzic die Lage am Samstag: „Wir haben in dieser Saison einen extremen Lernprozess durchgemacht. Zu Beginn der Saison mussten wir lernen, wie man körperlichen Basketball spielt und mit welchem Tempo in der Regionalliga agiert wird. Hier mussten wir viel Lehrgeld zahlen, was sich aber schlussendlich als hilfreich herausgestellt hat. Denn zum Ende der Saison hin konnten wir häufig sogar den Spieß herumdrehen und selbst über Körperlichkeit und Tempo dominieren. Für die erste Saison in dieser Konstellation und nach dem großen Umbruch können wir durchaus zufrieden sein. Aber natürlich wollen wir nächstes Jahr wieder einen Schritt nach vorne machen und wir sind absolut zuversichtlich, dass dies auch gelingt.“

Zu Beginn des Spiels war Dugandzic aber noch nicht so zufrieden, denn dort wurden seine Mannen nach der langen Anreise von den Erfurter förmlich überrannt. Der beste Erfurter Brian Wannamaker (23 Punkte) legte los wie die Feuerwehr und zog immer wieder mit Höchstgeschwindigkeit zum Korb und schloss dort sicher ab.

Die Longhorns waren derart schnell mit 6:14 im Hintertreffen, doch so langsam sollten sie sich akklimatisieren. Ohne den kurzfristig erkrankten Mike Kaiser übernahm Nelson Weidemann die Verantwortung in der Offensive und brachte die Seinigen wieder ins Spiel. Mit einem Dreier und einem weiteren Korbleger ging die TSH gar zwei Minuten vor Viertelende in Führung, aber die Thüringer schlugen noch mal zurück und Damian Cortes brachte die Hausherren zur Viertelpause mit 27:24 in Führung.

Im zweiten Viertel stellten die Herzogenauracher die Verteidigung um und erhöhten gleichzeitig die Intensität um ein Vielfaches. Die Erfurter wussten gar nicht mehr, wo oben und unten war und leisteten sich etliche Ballverluste. Die Longhorns hatten aber ihrerseits noch Probleme im Abschluss und vergaben viele leichte Würfe. Dennoch konnten sie die Führung erobern und das Viertel mit 17:12 gewinnen. Folglich lagen sie mit 41:39 zur Halbzeit in Front.

Aber die Erfurter hatten sich in der Pause etliche Gegenmaßnahmen gegen die Herzogenauracher Verteidigung einfallen lassen und kamen nun wieder konstant zu Punkten. Die Longhorns spielten sich zwar weiterhin viele gute Würfe heraus, aber Fortuna war ihnen an diesem Tag einfach nicht holt. Und so konnten die Hausherren die Führung wieder zurückgewinnen und gingen mit einer 60:56 – Führung in den Schlussabschnitt.

Wucht statt Wurfglück

Hier dachten sich die Herzogenauracher aber nun: Wenn wir schon kein Glück haben, dann zwingen wir den Ball einfach durch den Korb. Die Folge war, dass die Aurachstädter ihr Spiel unter dem Korb forcierten und immer wieder Monty Rogers, Willy Inkulu und Braslav Turic fanden. Diese arbeiteten sich dann zum Ziel durch und warfen und reboundeten einfach so lange, bis der Ball durch den Korb fallen musste.

Hinten hielten Haris Hujic und Markus Person die Fahne hoch und erkämpften sich einige Ballgewinne und all dies zusammen führte dazu, dass die Herzogenauracher schließlich mit 82:75 siegten und so die Saison erfolgreich abschlossen.

Longhorns: Koulibaly 7/1 Dreier, Weidemann 12/2, Ghotra 5/1, Turic 12, Hujic 6/2, Rogers 10, Meredith 6/2, Inkulu 7, Kamdem 12/1, Person 5, Teka nicht eingesetzt.

psi

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