Shorthorns reisen stark dezimiert in die Wagnerstadt
Am kommenden Samstag müssen die 1.Regionalliga Basketballerinnen der TSH zu den Damen des BBC Bayreuth reisen. Hier werden dann der Tabellenzweite aus der Aurachstadt, der eine Bilanz von 13:5-Siegen aufweisen kann, auf den Tabellenneunten aus der Wagnerstadt, welcher 5:11 - Siege zu Buche stehen hat, aufeinander treffen. Für die Bayreutherinnen geht es in den letzten Saisonspielen um Alles, denn sie haben lediglich einen Sieg Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und befinden sich so in höchsten Nöten. Ob ihnen der Erleichterung bringende Sieg allerdings gegen die Shorthorns gelingen wird, ist zumindest fraglich. Denn das Hinspiel gewannen die Herzogenauracherinnen mit 77:52 und sie gehen auch diesmal als Favorit ins Spiel. Jedoch haben die TSHlerinnen ernsthafte Personalsorgen. Laura Wittmann( berufbedingt absent), Laura Angerstein(Armverletzung), Ilona Brox( Ermüdungsbruch im Fuß) und Tina Riegner(Arbeit) werden allesamt am Samstag fehlen. Hinzu kommt der potentielle Ausfall von Theresa Heinz, deren Fußverletzung wieder aufgebrochen ist und es sich erst direkt vor Spielbeginn herausstellen wird, ob sie spielen kann oder nicht. Demzufolge bleibt Trainer Markus Schönmüller nur noch eine Rumpfmannschaft über:" Wir sind zwar stark dezimiert, aber die Bayreutherinnen haben auch Ausfälle wichtiger Spielerinnen zu kompensieren. Dazu haben wir in dieser Saison schon häufig bewiesen, dass wir uns von egal welchem Rückschlag nicht geschlagen geben und wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen und den zweiten Tabellenplatz sichern." Die Bayreutherinnen haben in dieser Saison mit dem Abstieg zu kämpfen. Das liegt einerseits an den vielen Verletzungen wichtiger Leistungsträgerinnen, andererseits haben sie viele knappe Spiele verloren. Dennoch sind sie eine nicht zu unterschätzende Mannschaft, die am Wochenende sicher 100 Prozent geben wird, um die angeschlagenen Herzogenauracherinnen zu besiegen und so dem Abstiegsgespenst zu entrinnen. Die wichtigsten Akteurinnen sind Anke Mauch, die 14,4 Punkte pro Partie erzielt und Stefanie Gehring, welche sich für 12.6 Punkte durchschnittlich kenntlich zeichnet. Dazu kommt mit Eva-Maria Wittmann, eine Schwester von Laura Wittmann, die diesmal nicht mitwirken können wird, eine gute Aufbauspielerin, die weiß, wie sie ihre Kolleginnen einzusetzen hat. Darüber hinaus erzielt sie selbst 11,7 Punkte pro Partie und so bilden die drei eben genannten Spielerinnen den Nukleus des Spiels der Wagnerstädterinnen. Die Shorthorns werden auch diesmal wieder alles was ihnen zur Verfügung steht auf dem Feld der Wahrheit lassen und versuchen "das Spiel über eine aggressive Verteidigung und gutes Zusammenspiel" zu gewinnen, wie Erfolgstrainer Markus Schönmüller die taktische Vorgabe expliziert.
|