Shorthorns wahren ihre Chancen mit Verlängerungssieg
Am vergangenen Samstag zementierten die 1.Regionalliga Damen der TSH ihren Anspruch bis zuletzt um den Aufstieg mitzuspielen. Denn mit dem 63:56 - Erfolg der Shorthorns gegen den BBC Bayreuth nach Verlängerung liegen die Herzogenauracherinnen weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz und sitzen so dem Tabellenführer aus Leipzig im Nacken. Diese müssten allerdings noch zwei ihrer drei letzten Spiele verlieren, um noch den Aufstieg zu verspielen. Aber solange die theoretische Chance noch besteht, bleibt Grund auf Hoffnung und vor allem Motivation selbst alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Sensation vielleicht doch noch zu realisieren. Und genau das taten die Damen um Trainer Markus Schönmüller. Trotz eines stark dezimierten Kaders, unter anderem fehlten die Leistungsträgerinnen Laura Angerstein und Ilona Brox, zeigten die Shorthorns von Start an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Die Partie wurde durch eine intensive Verteidigung auf beiden Seiten geprägt und man merkte, dass es für beide Mannschaften um viel ging. Deshalb wiesen beide Mannschaft eine katastrophale Wurfquote auf und das Viertel endete mit 11:8 für die Wagnerstädterinnen. Im zweiten Viertel sollten jetzt etwas mehr Punkte fallen. Sonja Hildel und Regine Brox traten für die Herzogenauracherinnen in den Vordergrund und punkteten in direkter Korbnähe. Bei den Bayreutherinnen sorgte die überzeugende Eva Wittmann und die gute Anke Gauch für Zählbares. Dennoch merkte man beiden Mannschaften weiterhin die Nervösität an, sodass viele freie Würfe leichtfertig vergeben wurden. Zur Halbzeit führten die Bayreutherinnen dann mit 22:20. Das dritte Viertel sollte das der Shorthorns werden. Die Verteidigung wurden noch mal effizienter, wodurch etliche Ballgewinne produziert wurden, welche dann direkt in Fast Break Punkte durch Kerstin Wägner und Sonja Hildel umgesetzt wurden. Die Bayreutherinnen wurden auf zehn Punkte gehalten, während die Herzogenauracherinnen ihr bestes Viertel hinlegten und 20 Punkte erzielten. So führten die Aurachstädterinnen nach dem dritten Viertel mit 32:40. Im vierten Viertel drehte aber plötzlich das Momentum, was einerseits an der entschlosseneren Spielweise der Wagnerstädterinnen lag, andererseits aber auch an der abnehmende Kraft der Shorthorns. So reduzierte sich der TS - Vorsprung Punkt um Punkt. Stefanie Gehring und Eva Mach führten die Bayreutherinnen an und zogen mit viel Energie zum Korb, um dann dort konsequent abzuschließen. Für die Shorthorns lief nur noch wenig zusammen. Als es dann kurz vor Ende 50:50 stand, gelang trotz einiger Chancen keiner der beiden Mannschaft mehr ein Korberfolg und so ging es in die Verlängerung. Hier bewiesen die Shorthorns jetzt, wie schon so oft in dieser Saison, dass sie sich in den entscheidenden Phasen stets noch mal steigern können. Regine Brox und Kerstin Wägner führten die Herzogenauracherinnen gleich zu Beginn zu einer Führung, die sie dann bis zum Ende nicht abgeben sollten. Schließlich gewannen die Herzogenauracherinnen die Partie verdient mit 63:56 und wahren somit bei einer Bilanz von 14:5 - Siegen ihre Aufstiegschancen, während sich die Bayreutherinnen in akuter Abstiegsgefahr befinden, auf dem neunten und damit drittletzten Rang liegen und 5:12 - Siege aufweisen. " Heute wurde uns wirklich alles abgefordert, was irgendwie zur Verfügung stand. Am Ende hat einfach der etwas größere Wille gewonnen und ich bin überglücklich, dass meine Mannschaft derart Herz zeigen kann. Jetzt bleibt uns nur noch das letzte Saisonspiel am 22.4. zu Hause gegen Würzburg zu gewinnen und zu hoffen, dass die Leipzigerinnen sich noch zwei Ausrutscher erlauben. Aber egal wie es endet, ich bin Stolz auf die Leistung meiner Manschaft, die sie die ganze Saison gezeigt hat." So Trainer Markus Schönmüller nach dem Spiel.
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