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Kraftsieg für die Longhorns gegen Leitershofen

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔29.Januar 2018
Kraftsieg für die Longhorns gegen Leitershofen

Mit zwölf Punkten liegen die Longhorns nun auf dem zehnten Tabellenplatz, während die Gastgeber nach der Niederlage zwar die gleiche Bilanz wie die Aurachstädter vorweisen, jedoch aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs den neunten Tabellenrang einnehmen. „Es war ein absoluter Willenssieg. Wir mussten heute körperlich über unsere Grenzen gehen, um gegen die physisch extrem starken Augsburger bestehen zu können“, sagte TS-Trainer Benedikt Aumeier nach der Partie.

Glücklich war er vor allem auch darüber, dass das Spiel nicht in die Verlängerung gegangen war: „Wir mussten im letzten Viertel mächtig Tribut für unseren Einsatz zahlen. Wir sind froh, dass wir den Vorsprung über die Zeit retten konnten.“

Die Leitershofener starteten mit einer ersten Fünf, in der kein Akteur unter 195 Zentimeter Körpergröße vorzuweisen hatte und dementsprechend suchten sie ihre Möglichkeiten unter dem Korb. Hier sorgte Herzogenauracher Centertrio um Patrick Horstmann, Ben Gahlert und Tobias Übbing für niedrige Trefferquoten ihrer Kontrahenten. In der Offensive machte Daniel Krause ein starkes Spiel und führte die Herzogenauracher zu einer 19:15-Viertelführung.

Im zweiten Abschnitt zogen die Longhorns eine Verteidigung auf, die an ihre „Rote Mauer“-Abwehr im Jahr 2010 erinnerte, die damals ihre Gegner regelmäßig zur Verzweiflung brachte. Die Leitershofener fanden kein Mittel, um gegen die aggressive Pressverteidigung der TSH regelmäßig zu guten Abschlüssen zu kommen. Dazu erkämpften sich die Longhorns nahezu alle freien Bälle und den Gastgebern gelangen nur acht Punkte in diesem Viertel. Die Aurachstädter trafen dagegen fast nach Belieben und fanden in Stefan Dinkel, Vedran Nakic und Mike Kaiser ihre Punktegaranten. So lagen sie nach der ersten Halbzeit mit 42:23 in Führung.

Wie paralysiert

Damit hatte vor der Partie niemand gerechnet. Die Leitershofener waren paralysiert. Doch sie fanden in der Pause die richtigen Antworten. Die Herzogenauracher waren nun häufig den letzten Schritt zu langsam und das Momentum drehte sich. Die TSH konnte aber gelegentlich noch durch den erneut starken Patrick Horstmann zu Punkten kommen, aber auch er konnte nicht verhindern, dass die Augsburger vor dem Schlussabschnitt auf 47:54 herankommen konnten.

Im letzten Viertel fingen sich die Aurachstädter wieder. Jedem freien Ball wurde hinterhergesprungen, teilweise machte es den Eindruck, als hätten die Longhorns einen Spieler mehr auf dem Platz. Da sie aber vorne aufgrund der Erschöpfung einige offene Würfe ausließen, ging das Spiel spannend voran. Die TSH hielt den Vorsprung schließlich aufgrund des immensen Einsatzes verdient mit 76:72.

TSH: Krause 20, Kaiser, M. 8, Horstmann 12, Kwilu, Eismann 4, Schlindwein, Kaiser, V., Dinkel 15, Nakic 4, Übbing 7, Gahlert 6.

psi

 

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