Blog

Letzter Aufgalopp der Shorthorns

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔26.März 2015
Letzter Aufgalopp der Shorthorns

Am kommenden Sonntag endet die Saison der Damen-Regionalliga Süd-Ost. Dabei gastiert die Shorthorns bei der zweiten Mannschaft der TS Jahn München. Für die TSH-Damen steht dabei der zweite Tabellenplatz und natürlich ein positiver Ausklang der Saison auf dem Spiel.

HERZOGENAURACH – Die Ausgangslage ist klar: Gewinnen die Shorthorns, sind sie Vizemeister. Verlieren sie, werden sie, hinter den Damen aus Elsenfeld und Jahn München, Vierter. Somit steht beim letzten Saisonspiel der Herzogenauracher Regionalliga-Basketballerinnen also noch einiges auf dem Spiel.

„Klar wollen wir uns den zweiten Platz schnappen!“ lässt Kapitän Theresa Heinz verlauten. Die aktuelle Serie der Damen von der Aurach macht dabei durchaus Mut. Nur eine Niederlage in der Rückrunde, bei der Bundesligareserve aus Nördlingen, steht zu Buche und aktuell reiten die Shorthorns mit zuletzt vier erspielten oder erkämpften Siegen in Folge die Erfolgswelle. Die Gegnerinnen aus München hingegen fingen sich drei Niederlagen in Folge und machten eine tabellarische Aufholjagd der Gäste so erst möglich.

Die Tendenzen sind somit eindeutig, liefern aber ein trügerisches Bild. Die Damen aus der Landeshauptstadt liegen den Shorthorns nämlich eher weniger, wie die 76:85-Niederlage im Hinspiel beweist – diese stellt zugleich die einzige Herzogenauracher Heimniederlage der Saison dar. Entsprechend schätzt auch das Trainergespann Christian Braun und Felix Hofmann die Lage ein: „Die Damen aus München sind immer sehr gut organisiert und agieren mit extrem druckvoller Defense. Dazu haben sie offensiv ein gutes Konzept und viel individuelle Qualität, die sie gut einsetzen zu wissen. Sie sind eine extrem gute Mannschaft, die nicht umsonst oben in der Tabelle steht.“

Für die zweitbeste Defensive der Liga gilt es die erfahrenen Damen der TS Jahn München 2 im Auge zu behalten. Scharfschützin und Trainer-Frau Julia Pfettner (11,7 Punkte und 1,8 Dreier pro Spiel – 79,3% Freiwurfquote) führt ihr Team an. Sie wird unterstützt von einer weiteren Schützin: Verena Seligmann (13,3 PpS). Dazu kommen Heidi Lanzendorfer (9,5 PpS) und Theresa Streng (10,9 PpS), welche mit viel Zug zum Korb, Physis und Aktionen in Korbnähe unterstützen. Alle vier Spielerinnen sind eher auf den Außenpositionen zuhause und so kommt viel Arbeit in der Defensive auf die „kleinen“ Spielerinnen der Shorthorns zu.

Vielleicht sind die Münchner Stärken auf den Aussenpositionen aber auch eine Möglichkeit für die Shorthorns auf den Innenpositionen. Dort könnte man versuchen Vorteile zu erlangen. Zuletzt haben die Centerinnen von der Aurach bewiesen in welch exzellenter Form sie sich befinden. Sie ermöglichten zuletzt immer wieder gute Wurfmöglichkeiten für ihre Mitspielerinnen und, sollte die Quote stimmen, können die Duelle unter dem Korb entscheidend für die Partie sein. Ein weiterer Vorteil der TSH-Damen könnte der größere Erfahrungsschatz sein. Zwar haben alle genannten Gegnerinnen Erfahrung bis auf Bundesliga gesammelt, doch stellt der Jahn immer auch ganz viele junge Eigengewächse. Trainer Christian Braun zollt der „ausgezeichneten Jugendarbeit und Ausbildung der Spieler“ beim Gegner, der ja auch Shorthorn Kathrin Sperber (11,2 PpS) entspringt, größten Respekt. Dennoch sieht er dort leichte Vorteile seines Teams. Was die Erfahrung der Akteurinnen angeht scheinen die Herzogenauracherinnen tiefer besetzt. Einen leichten Erfahrungsnachteil kompensieren die Landeshauptstädterinnen aber mit Qualität auf der Trainerbank, wo mit Sebastian Sturm ein echter Trainerfuchs die Geschicke seiner Damen zu lenken weiss.

Personell bieten sich den Münchnerinnen aber auch noch Alternativen aus der ersten Mannschaft, da hier die u24-Regelung zur Talentförderung greift, welche Aushilfen ermöglicht. Auf Herzogenauracher Seite können die Trainer aus dem Vollen schöpfen und entsprechend wollen sie wieder „wie gewohnt, also kompakt, aggressiv, schnell, als Team und erfolgreich“ spielen, erklärt Co-Trainer Hofmann.

Kein Kommentar

Sorry! Noch keine Kommentare vorhanden.

Es gibt noch keine Kommender zu diesem Artikel. Also kannst Du der Erste sein!

Kommentar schreibenKommentar schreiben

Deine Emailadresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind gekennzeichnet. *