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Longhorns empfangen Erfurt zum Nikolaussspiel

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔06.Dezember 2014
Longhorns empfangen Erfurt zum Nikolaussspiel

Am kommenden Samstag um 19.30 Uhr findet in der Sporthalle des Gymnasiums das große Nikolausspiel der 1.Regionalliga Basketballer der TSH gegen den BC Erfurt statt. Hierbei wollen sich die Longhorns von der Niederlage gegen die Nachwuchstruppe der Brose Baskets Bamberg, dem TSV Breitengüßbach, erholen und an die starke Leistung vom letzten Heimspiel gegen Treuchtlingen anknüpfen. Dieses epische Spiel wurde in dieser Woche auch als Motivationshilfe genommen, um die Herzogenauracher geistig wieder in die richtige Stimmung zu bringen. „Das Spiel in Breitengüßbach war nicht optimal für uns und deswegen haben wir uns während der Woche noch mal das Spiel gegen Treuchtlingen zu Gemüte geführt, um uns bewusst zu machen, wie wir auftreten müssen. Bringen wir soviel Herz und Engagement auch diesmal wieder auf das Parkett, sehen wir sehr gute Chancen, das Spiel zu gewinnen. Dazu haben wir diesmal wieder unseren Fans im Rücken, die in dieser Saison wirklich unseren sechsten Mann darstellen und uns ein ums andere Mal zu Bestleistungen treiben. Somit gehen wir trotz der personell angespannten Situation mit einem guten Gefühl ins Spiel.“ So das Trainerduo Angelos Plantzas und Aidin Kabir vor dem Spiel.

Die personell angespannte Stiuation gestaltet sich derart, dass Monty Rogers und Peter Simon aufgrund eines Achillessehnen- respektive Kreuzbandrisses die komplette restliche Saison ausfallen werden und Christian Imberi wegen eines Bänderrisses aussetzen muss. Zusammengezählt fehlen hier rund 35 Punkte und 20 Rebounds, die zwar sicher teilweise von den restlichen Longhorns aufgefangen werden können, aber eben doch nicht ganz zu ersetzen sind. Eine positive Entwicklung die aufgrund all der Verletzungen eingesetzt hat, ist, dass Toni Donhauser, Benedikt Aumeier und Markus Person immer mehr Verantwortung übernehmen und sie durch starke Zahlen im Statistikbogen auch rechtfertigen zu wissen. Die restlichen Longhorns sind auch wieder alle fit und wollen sich mit einem Sieg weiter im Mittelfeld etablieren. Tabellarisch wäre hier ein Sieg Gold wert, denn die Herzogenauracher haben 4:6 -Siege auf dem Konto und belegen den zehnten Rang. Damit bilden sie gemeinsam mit dem BBC Bayreuth das Ende das Mittelfeld. Die untere Region führen eben genau die Erfurter an, welche 2:8 – Siege auf dem Konto haben und den zwölften Tabellenplatz einnehmen. Mit einem Sieg würden sich die Aurachstädter ein gutes Stück weit weg von den unteren Gefilden bewegen und könnten deutlich entspannter in den weiteren Saisonverlauf gehen.

Dass dies aber alles andere als leicht wird, ist klar, denn die Erfurter sind mit Sicherheit nicht die talentierteste Mannschaft der Liga, aber dafür eine der am stärksten kämpfenden. Mit ihrer sehr aggressiven Ganzfeldverteidigung setzen sie die gegnerische Mannschaft über 40 Minuten unter Druck und geben zu keiner Sekunde nach. Sie spielen mit einer langen Rotation, sodass sie auch zu keinem Zeitpunkt müde werden. Die besten Offensivspieler sind Stefan Dziuballe, der 16,7 Punkte pro Partie auflegt und ein Wühler unter dem Korb ist. Obwohl er nicht zu den größten Spieler auf seiner Position zählt, ist er einer der Toprebounder der Liga, was seinem unbändigen Willen geschuldet ist. Stephan Schmuck ist mit 14,4 Punkten im Durchschnitt die Angriffsoption Nummero Zwei im Spiel der Thüringer. Er ist Dziuballes Partner unter dem Korb und bildet mit ihm im Verbund ein Duo, dass zu den besseren der Liga zählt. Auf den kleinen Positionen fehlt den Erfurtern aber ein richtiger Scorer vom Schlage eines Mike Kaisers, was dann eben auch die Schwäche der Gäste ist. Sie haben auf diesen Positionen einige sehr solide Spieler, wie Gregor Blossey, aber keinen überragenden Akteur, der selbst seine Würfe kreieren kann.

Somit ist auch die Marschroute der TSH klar. Die Centerspieler unter Kontrolle halten, was mit Sicherheit eine Aufgabe für den zuletzt überragenden Ryan DeMichael und seine Verbündeten unter dem Korb Toni Donhauser und Adrian Dlugosch und dann selbst in der Offensive ihre Größenvorteile, insbesondere auf den kleinen Positonen auszunutzen. Der leidenschaftliche Basketaballfan darf sich auf jeden Fall auf ein spannendes Spiel freuen.

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