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Longhorns empfangen München

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔17.November 2015
Longhorns empfangen München

Am kommenden Wochenende geht es für die 1.Regionalliga Basketballer der TSH langsam aber sicher um die Wurst. Denn dann werden sie um 19.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums die Mannen von München Basket empfangen. Diese belegen derzeit den zwölften Tabellenrang und haben eine Bilanz von 2:6 – Spielen, während die Herzogenauracher 1:6 – Siege auf der Habenseite aufweisen und den vierzehnten und damit letzten Tabellenplatz einnehmen. Nach all den knappen Niederlagen müssen die Aurachstädter nun endlich mal ein solch knappes Spiel für sich entscheiden, um Anschluss an das untere Mittelfeld zu halten. Die vergangenen Spiele gingen meist an die Herzogenauracher, aber die man kann beide Mannschaften nicht mit den Teams aus der Vorsaison vergleichen, da sie beide ihren Kern ausgetauscht haben. Dementsprechend interessant sollte die Partie werden.

Zu den absoluten Leistungsträgern der neu formierten Landeshauptstädtern zählt Nicolas Schwartz, der 17,3 Punkte pro Partie auflegt und der Kopf im Spiel der Münchner ist. Der wieselflinke Aufbauspieler baut auf seine Schnelligkeit, schlägt oft seinen Gegenspieler, um so tief in die Zone des Gegners einzudringen. Dort findet er mit rund drei Assists pro Spiel gekonnt seine Mitspieler oder er schließt einfach selbst ab. Dies vollbringt er mit einer Furchtlosigkeit, die einem Spieler seiner Körpergröße nicht immer gegeben ist und umso mehr zu respektieren ist. Unterstützung erhält er von Sebastian Ebertz, der 14,2 Punkte im Durchschnitt erzielt und als Allrounder mit Stärken unter dem Korb zu charakterisieren ist. Seine oft etwas unorthodox aussehenden Bewegungen sind hoch effizient oder gerade aufgrund ihrer Unberechenbarkeit so effizient und zusammen mit Schwartz bildet er einen brandgefährlichen One-Two-Punch. Ansonsten ist noch Ben Kitatu zu nennen, welcher den Abräumer unter dem Korb gibt, sich dort etwas mehr als acht Rebounds pro Partie sichert und auch in Sachen Shotblocking seinen Mann steht. Die restlichen Münchner sind allesamt Spieler, die eher inselbegabt sind, was bedeutet, dass sie zwar nicht alle Aspekte des Spiels absolut beherrschen, aber in ihrem Metier zu den Könnern zählen. Dies macht sie umso gefährlicher, da sie bei etwaigen Schwächen in der Defensive zielsicher zuschlagen können.

Und genau in der Verteidigung haben die Longhorns ihre Schwächen. Mit fast 90 zugelassenen Punkten pro Spiel stellen die Herzogenauracher bislang die schwächste Defensive der Liga und so besteht hier dringend Verbesserungsbedarf. Deshalb wurde in den vergangenen zwei Wochen vermehrt an den defensiven Rotationen gearbeitet und die ansteigende Form des Langzeitverletzten Monty Rogers sollte zudem helfen, die Defensive zu stabilisieren. Zudem müssen sich die Longhorns dringend in Sachen Rebounding verbessern und wenn möglich dieses Duell für sich entscheiden. „Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv am Rebound und der Verteidigung gearbeitet. Defensive Rotationen sind mit das Schwerste im Basketball und die jungen Spieler müssen hier noch das richtige Timing und die notwendige Antizipation entwickeln. Aber wir kommen Woche für Woche voran und werden immer besser. Für das Reboundproblem haben uns ein paar Sachen überlegt, die wir im Spiel ausprobieren werden. Sollten diese Maßnahmen Früchte tragen, sehe ich gute Chancen, zu reüssieren.“ So Longhornstrainer Mario Dugandzic vor dem Spiel. Eine weitere positive Nachricht für die Herzogenauracher ist, dass Markus Person nach überstandenem Muskelfaserriss endlich wieder einsatzbereit ist und mit seiner Routine den Spielaufbau der Aurachstädter stabilisieren wird. Somit ist mit einem spannenden Duell zu rechnen, welches für die TSH schon richtungsweisend sein könnte.

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