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Longhorns erleiden heftige Niederlage

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔11.Oktober 2015
Longhorns erleiden heftige Niederlage

Erneut mussten die 1.Regionalliga Basketballer der TSH eine heftige Auswärtsniederlage hinnehmen. Mit einer 94:43 – Klatsche kamen die Longhorns aus der Landeshauptstadt zurück, wo sie gegen die klar überlegenen Schwabinger von Beginn an im Hintertreffen lagen und zu keinem Zeitpunkt das Momentum auf ihre Seite bringen konnten. Damit liegen die Herzogenauracher auf dem elften Tabellenrang und haben 1:2 – Siege in der Statistik stehen, während die Schwabinger sich in Richtung oberes Tabellendrittel orientiert haben und mit 2:1 – Siegen auf dem fünften Tabellenplatz rangieren.

Von Beginn an übernahmen die Gastgeber aus Oberbayern das Kommando. Allen voran der bärenstarke US- Amerikaner Justin Hedley, der zwar „nur“ fünfzehn Punkte erzielte, aber stets die Kontrolle über das Spielgeschehen inne hatte, legte einen Korb nach dem anderen in das Herzogenauracher Nest. Der Vorsprung der Schwabinger erweiterte sich von Minute zu Minute, lediglich der diesmal beste Herzogenauracher Monty Rogers (15 Punkte) konnte dagegenhalten. Doch auch er konnte wenig gegen die starke geschlossene Teamleistung der Gastgeber unternehmen und nach dem ersten Viertel stand es 22:12.

Wer nun dachte, die Longhorns müssten nach diesen Minuten wach und angekommen sein, sah sich enttäuscht. Der Spielverlauf änderte sich nicht, die Oberbayern behielten die Oberhand und punkteten nun vor allem unter dem Korb. Salman Manzur (11) und Oscar Da Silva(15) vernaschten ein ums andere Mal ihre Gegenspieler und vollendeten in direkter Korbnähe. Das Hauptproblem der Aurachstädter waren aber die vielen Ballverluste, die es verhinderten, dass die Mannen um Trainer Mario Dugandzic ihren Rhythmus finden konnten. Die 29 Ballverluste, die sich die Longhorns in dieser Partie erlaubten, sollten normalerweise für drei Spiele ausreichen. Hier merkte man der neu zusammengestellten Truppe natürlich noch ihre Unerfahrenheit an und genau dies wussten die Schwabinger auszunutzen. Mit einer äußerst aggressiven Ganzfeldverteidigung stellten sie die Herzogenauracher Aufbauspieler immer wieder vor große Probleme und zwangen diese zu Abspielfehlern. So setzen sich die Münchner bis zur Halbzeitpause auf 42:25 ab.

Die TSH sammelte in der Halbzeitpause noch mal Mut und versuchte ihre Spielanlage dem Gegner anzupassen, aber an diesem geschenkten Tag sollte nichts helfen. Im Gegenteil, es wurde immer schlimmer. 28:14 verloren die Longhorns auch dieses Viertel und das Spiel war gelaufen. Dies lag vor allem daran, dass nun auch noch der Rebound nicht mehr kontrolliert werden konnte. 13 Offensivrebounds der Schwabinger erlaubten ihnen, auch schwierige und schlechte Abschlüsse zu nehmen, diese aber dann im Nachfassen zu verwandeln. Insgesamt verloren die Aurachstädter das Reboundduell mit 47:29 und so ist klar, dass sich am Spielausgang nichts mehr ändern konnte. 70:39 leuchtete es nach dem dritten Viertel von der Anzeige und die Herzogenauracher ließen die Köpfe hängen.

Das letzte Viertel sollte dann aber noch mal einen draufsetzen. Den Longhorns gelangen lediglich vier magere Pünktchen und die Schwabinger spielten sich in einen Rausch. Kanillo Rosenthal (10) zog immer wieder mit Schwung zum Herzogenauracher Korb und vollendete mit ansehnlicher Körperbeherrschung gegen die lange Garde der Aurachstädter. Fünf Minuten vor Schluss brachte Longhorns-Trainer Dugandzic dann die ganz junge Truppe auf das Feld, sodass sie noch etwas Spielerfahrung in der vierthöchsten Liga Deutschlands sammeln konnten, doch dies wirkte sich natürlich nicht sehr positiv auf das Endergebnis aus. Schlussendlich verloren die Aurachstädter dann etwas zu deutlich mit 94:43, nichts desto trotz müssen sie sich Gedanken machen, wie sie ihre Mentalität bei Auswärtsspielen verändern müssen.

Longhorns-Trainer Mario Dugandzic: „Wir haben heute einen rabenschwarzen Tag erwischt und für die Schwabinger lief Vieles richtig. Dennoch kann dies keine Entschuldigung für eine derart schwache Leistung sein. Wir müssen uns jetzt hinsetzen und überlegen, wie wir unsere Schwächen effektiv bekämpfen. Sowohl in Sachen Rebound, als auch in Sachen Ballverluste müssen wir uns deutlich steigern. Klar sind wir eine sehr junge Truppe und es kann mal ein Aussetzer passieren, aber nächste Woche müssen wir wieder mit dem Gesicht vom Zwickauspiel aus der Vorwoche antreten. Daran werden wir arbeiten und ich bin mir sicher, dass wir im kommenden Heimspiel schon wieder ganz anders agieren werden.“

Punkteverteilung: Teka 2, Weidemann 8, Ghotra 2, Inkulu, Kaiser 6, Kamdem 2, Übbing 5, Handt 4, Rogers 14,Buniatian.

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