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Longhorns erneut mit knapper Niederlage

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔01.November 2015
Longhorns erneut mit knapper Niederlage

Mit einer knappen 72:63 – Niederlage kamen die 1.Regionalliga Basketballer der TSH aus dem schönen Augsburg zurück. Nach einem hart umkämpften Spiel mussten sich die Longhorns erneut erst in den Schlussminuten geschlagen geben. Dabei waren sie als ganz klarer Underdog ins Spiel gegangen, ließen sich dies aber nicht einen Moment anmerken und spielten auf höchstem Regionalliganiveau mit. Doch am Ende mussten sie erneut ihrer mangelnden Erfahrung Tribut zollen und liegen nun mit 1:5 – Siegen auf dem dreizehnten Tabellenrang, während die Mannen der BG Leitershofen/Stadtbergen (beides Stadtteile von Augsburg) sich weiter in der Spitzengruppe der Tabelle etablieren, mittlerweile 5:1 – Siege vorzuweisen haben und damit den zweiten Tabellenplatz einnehmen.

Ins erste Viertel starteten die Herzogenauracher, die diesmal ohne Monty Rogers auskommen mussten, da er sich beim Aufwärmen am Fuß verletzte, etwas verhalten. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und den Aurachstädtern merkte man an, dass sie doch einiges an Respekt vor dem Gegner mit ins Spiel nahmen. Dies nutzte insbesondere der starke Darius Harris (14 Punkte) und wühlte sich unter dem Korb gegen seine körperlich deutlich schwächeren Gegenspieler immer wieder zum Korberfolg. Hier machte sich das Fehlen Monty Rogers am deutlichsten bemerkbar. Allerdings legten die Longhorns nach vier Spielminuten beim Stand von 14:3 ihren Respekt ab und entwickelten auch ohne Rogers einen Umgang mit den körperlich starken Centerspielern der Leitershofener. Mike Kaiser übernahm Verantwortung und brachte die Seinigen ins Spiel. So stand es zur Viertelpause 22:11 für die Gastgeber.

In der Viertelpause fand Longhornstrainer Mario Dugandzic offensichtlich die richtigen Worte, denn fortan waren die Herzogenauracher voll im Spiel. Der agile Braslav Turic zog immer wieder mit viel Dampf zum Korb und vollstreckte dort hochprozentig. Dadurch erzielte er acht seiner insgesamt elf Punkte in diesem Viertel. Doch auch die Augsburger ließen sich nicht unterkriegen und schlugen mit dem Nedim Hadzovic (14 Punkte) und Emanuel Richter (11 Punkte) zurück. Insbesondere der 2,05 Meter große Hadzovic machte den Herzogenaurachern immer wieder Probleme und stand auch in der Verteidigung seinen Mann. Als Turm in der Mitte veränderte er viele der Aurachstädter und war so maßgeblich an der niedrigen Herzogenauracher Punkteausbeute beteiligt. Das zweite Viertel konnten aber dennoch die TSHler mit 17:14 für sich entscheiden und leuchtete es zur Halbzeitpause 28:36 von der Anzeige.

In den Spielen zuvor hatten die Longhorns häufig Probleme nach der Halbzeitpause ins Spiel zu kommen, doch diesmal war es anders. Die Herzogenauracher starteten gut und fanden mit Pal Ghotra ihren Mann, der sich für die Punkteproduktion verantwortlich zeichnete. Mit seinem schnellen ersten Schritt überrumpelte er ein ums andere Mal seinen direkten Gegenspieler und vollendete dann spektakulär in direkter Korbnähe. Er deutete an, wie viel Spaß das Herzogenauracher Publikum in dieser Saison noch mit ihm haben kann. Auf Seiten der Fuggerstädter kam nun Till Knopke (10 Punkte) besser ins Spiel. Insgesamt fiel auf, dass die Leitershofener das gesamte Spiel über ihr Offensivspiel sehr variabel anlegten und immer die jeweilige Schwachstelle des Gegners attackierten. Derart konnten fünf Spieler zweistellig punkten, aber das dritte Viertel ging dennoch erneut an die Aurachstädter und so konnten sie bis vor dem Schlussabschnitt auf 45:49 verkürzen.

Doch nun sollte sich die mangelnde Erfahrung und die kürzere Bank der Herzogenaurach bemerkbar machen. Während die Augsburger noch einen Zahn zulegten, erlaubten sich die Aurachstädter nun immer wieder leichte unnötige Ballverluste, welche die Gastgeber im Handumdrehen in Fast-Break-Punkte umsetzten. Mike Kaiser und Nelson Weidemann hielten die TSH zwar noch im Spiel, aber die Augsburger konnten sich dennoch sukzessive absetzen. Schlussendlich verloren die Herzogenauracher das Spiel mit 72:63, können aber trotzdem stolz auf ihre Leistung sein, denn im Vergleich zu den letzten Auswärtsspielen war eine enorme Leistungssteigerung auszumachen.

„Hätte heute Monty Rogers mitspielen können, hätte es gut zu einem Auswärtssieg reichen können. So mussten wir aber den Kräfteverschleiß im Schlussviertel Tribut zollen und konnten uns gegen den letzten Augsburger Ansturm nicht mehr wehren. Aber wir haben gegen eine Spitzenmannschaft erneut eine gute Leistung gezeigt und können eine positive Entwicklung ausmachen. Jetzt müssen wir es schaffen, mal ein Spiel zustande zu bringen, indem wir über zumindest 38 Minuten die Leistung hoch halten können. Wir haben uns in allen Spielen, die wir verloren haben, circa 10 Minuten geleistet, in denen wir das Spiel verloren haben. Dementsprechend müssen wir Lösungen finden, wie wir schneller aus solchen Phasen herauskommen. Ich bin aber zuversichtlich, dass uns dies gelingt und vielleicht können wir schon im Heimspiel in der kommenden Woche den zweiten Saisonsieg holen.“ So Longhornscoach Mario Dugandzic nach dem Spiel.

Punkteverteilung: Teka, Weidemann 10, Ghotra 14, Inkulu, Turic 11, Kaiser 19, Kamdem, Übbing 4, Handt, Rogers, Buniatian.

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