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Longhorns in der Landeshauptstadt

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔13.April 2014
Longhorns in der Landeshauptstadt

Am kommenden Samstag werden 1.Regionalliga Basketballer der TSH zum letzten Saisonspiel zum großen FC Bayern München reisen. Dabei wird der Tabellensechste aus der Aurachstadt, der momentan 14:11 – Siege aufweist, auf den Tabellenzweiten aus der Landeshauptstadt treffen, welcher 23:2 – Siege auf der Habenseite hat und bei einem Sieg gegen die TSH und einer zeitgleichen Niederlage von Würzburg in Treuchtlingen noch den Aufstieg realisieren können. Aber gegen dieses Szenario haben die Longhorns mit Sicherheit einiges einzuwenden und werden versuchen, den Münchner die Suppe zu versalzen.

„Wir haben in diesem Spiel nichts mehr zu verlieren, aber alles zu gewinnen. Wir werden nach München fahren, noch mal alles, was in uns steckt, auf das Spielfeld bringen und dann schauen, was am Ende raus kommt. Der Druck liegt zu hundert Prozent bei den Bayern, was uns sicher nicht zum Nachteil gereichen wird. Wir haben im Hinspiel nur mit neun Punkten verloren und das mit einem relativ dezimierten Kader. Diesmal sind wir komplett und so rechnen wir uns durchaus Chancen aus, den Sieg mit nach Hause zu nehmen, auch wenn es mit Sicherheit nicht einfach wird.“ So Longhorns Trainer Peter Simon zur anstehenden Partie.
Einfach wird es sicher nicht werden, denn die Bayern werden ihr komplettes Arsenal an Möglichkeiten ausschöpfen, um vielleicht doch den Aufstieg klar zu machen. Allen voran wird mit Paul Zipser zu rechnen sein, der 20,8 Punkte pro Partie erzielt und sich zuletzt in die Rotation der 1.Bundesliga Mannschaft gespielt hat. Hierbei hat er beispielsweise im Euroleague Spiel(die Champions League der Basketballer) gegen Maccabi Tel Aviv acht Punkte aufgelegt und damit gezeigt, dass er zu den größten Talenten im deutschen Basketball zu zählen ist. Mit seinen gut 200 Zentimetern Körpergröße gepaart mit einem unglaublichen Bewegungsgefühl ist er eine kaum zu stoppende Macht. Im Hinspiel gegen Herzogenauracher erzielte er 29 Punkte und 12 Rebounds und führte so die Seinigen fast im Alleingang zum Sieg. Unterstützung fand er dabei vor allem in Mauricio Marin, ein ebenfalls begnadeter Aufbauspieler, der gute Perspektiven auf den Profikader der Bayern hat und 15,7 Punkte pro Spiel auflegt. Mit seiner Schnelligkeit und seinen guten Wurf aus der Ferndistanz ist es aus jeder Lage gefährlich und die Herzogenauracher Verteidigung wird stets ein Auge auf ihn haben müssen. Die restlichen Münchner stammen allesamt aus der eigenen Nachwuchsschmiede und sind hervorragend ausgebildete Basketballer, die wissen, was sie auf dem Feld zu tun und zu lassen haben.

Doch die Herzogenauracher sind bekanntlich von all den Namen und Geschichten meist wenig beeindruckt und haben sich in den vergangenen drei Spiele gegen ihren Kontrahenten stets gut aus der Affäre gezogen und sind immer nur knapp unterlegen. Dies wollen sie diesmal ändern und haben deswegen in dieser Woche noch mal richtig intensiv trainiert. Sie sind also bestens vorbereitet und mit dem kompletten Kader auch mit Sicherheit im Stande die Bayern zu ärgern. Lediglich Christian Imberi ist fraglich, dies wird sich aber erst am Spieltag herausstellen, ob er spielen kann oder nicht.

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