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Longhorns könnten die Abstiegsränge hinter sich lassen

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔18.Dezember 2015
Longhorns könnten die Abstiegsränge hinter sich lassen

Am morgigen Samstag steht um 19.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums ein enorm wichtiges Spiel für die 1.Regionalliga Basketballer der TSH an. Denn dann werden sie auf die Mannen des BC Erfurt treffen, welche derzeit den zwölften Tabellenrang einnehmen und eine Bilanz von 4:8 – Siegen aufweisen und somit lediglich einen Platz vor den Aurachstädtern liegen, die 3:9 – Siege auf der Habenseite ihr Eigen wissen. Mit einem Sieg der Herzogenauracher könnten diese direkt vor der Winterpause die Abstiegsränge verlassen und so einen guten Hinrundenabschluss erreichen. Mit dem Sieg nach Verlängerung in Bayreuth haben die Longhorns auch wieder Selbstvertrauen getankt und gehen optimistisch in die Partie.

„Wir wollen unbedingt die zwei Punkte holen und uns von den Abstiegsrängen lösen. Wir haben uns in der Hinrunde kontinuierlich gesteigert und die jungen Spieler haben sich mittlerweile an das hohe Niveau gewöhnt. Sicher gab es immer wieder Rückschläge, aber so ist das eben mit einer derart jungen Mannschaft. Dennoch kamen wir immer zurück und fühlen uns mittlerweile in der Liga angekommen. Gegen Erfurt wird es entscheidend sein, die Kreise von Brian Wannamaker einzuschränken, der Dreh- und Angelpunkt im Spiel von Erfurt ist.“ So Longhornstrainer Marion Dugandzic zur anstehenden Partie.

Und genau dieser Wannamaker hat neben seinen Wert für die Thüringer, für die er durchschnittlich 20,7 Punkte pro Partie auflegt, eine interessante Nebengeschichte. Er hat einen sehr berühmten Bruder, nämlich Brad Wannamaker, der wertvollste Spieler der vergangenen Saison in der 1.Basketball Bundesliga. Beide haben einen ähnlich Spielstil, nur das Brian eben alles ein wenig langsamer macht und etwas kleiner ist. Deswegen spielt er eben auch drei Ligen tiefer, wobei er für diese Liga sicher fast schon zu gut ist. Unterstützung findet Wannamaker in Damian Cortes und Nils Dejworek. Während ersterer 14,9 Punkte pro Partie erzielt, netzt der andere 12,2 Punkte ein. Beide sind dynamische große Flügel- bzw. Centerspieler, welche häufig von den Anspielen Wannamakers profitieren und mit viel Energie Nutzen daraus schlagen. Insgesamt kann man zu den Gästen noch festhalten, dass sie die bisher wohl unglücklichste Saison der gesamte Liga absolvieren. So haben sie eine Insgesamtpunktedifferenz von -28 Punkten, zum Vergleich weisen die Herzogenauracher hier einen Wert von -142 Punkten auf. Die Landeshauptstädter haben sechs Spiele schon mit einer Differenz von sechs Punkten und weniger verloren.

Dies macht den Aurachstädtern natürlich Hoffnung, konnten sie doch die letzten beiden engen Spiele für sich entscheiden und haben hier deutlich an Selbstbewusstsein gewonnen. Personell stellen die Herzogenauracher auch diesmal wieder eine Überraschungskiste dar, denn Haris Hujic hat die gesamte Woche bei der Juniorennationalmannschaft verbracht und sein Einsatz ist somit unwahrscheinlich, aber eventuell möglich. Selbiges gilt für Monty Rogers, der die Woche über nur eingeschränkt trainieren, dessen endgültige Diagnose aber erst nach Redaktionsschluss feststehen wird und so ist auch sein Einsatz unsicher. Aber die Herzogenauracher haben bewiesen, dass sie auch ohne diese beiden Schlüsselspieler gewinnen und gehen somit selbstbewusst in das letzte Heimspiel der Hinrunde.

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