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Longhorns mit ärgerlicher Niederlage

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔20.November 2016
Longhorns mit ärgerlicher Niederlage

Das heitere Auf und Ab in der Saison 2016/17 geht für die 1.Regionalliga Basketballer der TSH weiter voran. Nachdem sie in der Vorwoche einen Überraschungscoup in Bayreuth landen konnten, gingen sie am vergangenen Samstag als leichter Favorit in das Heimspiel gegen den TSV Oberhaching. Doch an diesem Abend sollte für die Longhorns nichts zusammenlaufen und schließlich verloren sie verdient mit 78:64. Dies sorgt dafür, dass die TSH jetzt wieder auf dem zwölften Tabellenrang liegt und 3:6 – Siege auf dem Konto hat und sich damit wieder voll im Abstiegsrennen befindet. Die Oberbayern weisen nun die komplett identische Bilanz auf, liegen aber aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs auf dem elften Tabellenplatz.

Das Spiel wurde zum größten Teil eigentlich schon im ersten Viertel verloren. Denn die Longhorns, welche am Tag zuvor mit annähernd der gleichen Besetzung ein NBBL – Spiel mit dem Kooperationspartner aus Nürnberg zu bestreiten hatten, wirkten extrem müde und langsam und die Gäste aus Oberhaching nutzten dies eiskalt aus. Allen voran der alles überragende Frieder Diestelhorst sammelte gleich zu Beginn Punkt um Punkt. 21:3 nach sieben Spielminuten sprechen eine klare Sprache und die Herzogenauracher wussten nicht, wo ihnen der Kopf stand. Doch nach einer Umstellung in der Verteidigung kamen die TSHler etwas besser in die Partie und kamen durch Robert Zinn und Mike Kaiser zu Zählbarem. So konnten sie bis zur Viertelpause wenigstens auf 28:13 verkürzen.

Offenbar hatten sich die Longhorns in der Viertelpause jetzt endgültig gefangen, denn sie spielten fortan wieder ihren gewohnten gut organisierten Basketball. Pal Ghotra sorgte mit einigen spektakulären Flugeinlagen für Punkte und Freude bei den Zuschauer und Moritz Sanders markierte einige leichte Punkte in direkter Korbnähe. Doch auch die Oberbayern spielten heiter mit und fanden in Aufbauspieler Omari Knox ihren Punktegaranten. So wabberte das Spiel sukzessive voran, ohne das eine Mannschaft sich einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die TSH gewann das Viertel mit 18:14 und lag so zur Halbzeit nur noch mit 42:31 im Hintertreffen.

Nach der Pause waren die Aurachstädter dann endgültig im Spiel angekommen. Die Offensive zeigte ihr starkes Kombinationsspiel und Matthew Meredith und Tanor Ngom zeigten ihre Qualitäten als Finisher. Dazu wurde in der Verteidigung jetzt entschlossener zugepackt und die TSH generierte etliche Ballgewinne, die sie dann in Fast Break-Punkte ummünzte. Nils Haßfurther und Tobias Übbing trafen in kurzer Folge zwei Würfe aus der Distanz und plötzlich lagen die Longhorns wieder in Schlagweite. Die Halle brodelte, aber dann verwandelte Frieder Diestelhorst in der Folge einige Distanzwürfe und das Momentum kippte erneut auf die Seite der Gäste. Vor dem Schlussabschnitt führten die Gäste schließlich noch mit 54:50.

Den besseren Start erwischten erneut die Herzogenauracher und konnten durch Mike Kaiser nach drei Spielminuten gar mit 58:57 in Führung gehen. Jedoch wirkten die Longhorns plötzlich vor ihrer eigenen Courage überrascht und sie verloren ihren Rhythmus. Dazu kam, dass die Aurachstädter nun müde wirkten, das Spiel vom Vortag machte sich jetzt verstärkt bemerkt und die Oberhachinger kämpften tapfer und entschlossen. Jermaine Lippert und Omari Knox brachten wieder einen kleinen Punkteabstand zwischen die beiden Konkurrenten und die TSH sollte sich davon nicht mehr erholen können. Insbesondere die schwache Reboundarbeit der Longhorns wurde ihnen zum Verhängnis, da sie zwar häufig solide verteidigten und Fehlwürfe provozierten, sich dann aber den Rebound nicht sichern konnten und die Oberbayern dann im zweiten oder gar dritten Versuch dann doch trafen. Schließlich gewannen die Gäste verdient mit 78:64 und forderten selbst den Herzogenauracher Fans Respekt für ihre starke kämpferische Leistung ab.

„Klar hatten wir das Spiel von gestern in den Beinen und waren etwas müde, aber dies erklärt das schwache erste Viertel nicht. Wir waren geistig einfach nicht bereit für das aggressive Spiel der Oberhachinger und mussten so Lehrgeld zahlen. Positiv ist sicherlich, wie wir in die Partie zurückgekommen sind und das Wissen, dass wir es besser als im ersten Viertel und den letzten fünf Minuten können. Jetzt heißt es, mental uns auf das nächste Level zu bringen, sodass uns so etwas wie heute kein zweites Mal in der Saison passiert.“ So Longhornstrainer Benedikt Aumeier zum Spiel.

Punkteverteilung: Koulibaly, Feuerpfeil, Ghotra 11, Zinn 12, Kaiser 12, Handt 6, Meredith 6, Gahlert, Sanders 8, Ngom 2, Übbing 4, Haßfurther 3.

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