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Longhorns mit deftiger Niederlage

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔29.November 2015
Longhorns mit deftiger Niederlage

Eine deftige Ohrfeige mussten sich am vergangenem Samstag die 1.Regionalliga Basketballer der TSH von ihren Kontrahenten aus Rosenheim abholen. Mit 85:65 unterlagen die Longhorns recht deutlich bei dem vorherigen Tabellenletzten. Nun befinden sich die Gastgeber auf dem elften Tabellenplatz und weisen eine Bilanz von 3:7 – Siegen auf und haben damit den Anschluss an das untere Mittelfeld hergestellt. Die Herzogenauracher sind durch die Niederlage wieder in die Abstiegsränge abgeglitten, belegen den dreizehnten Tabellenrang und haben 2:7 – auf der Habenseite.

Die schlechteste Nachricht des Tages ereilte die Aurachstädter schon vor der Partie, denn der Spielmacher der Rosenheimer Jguwon Hogges, der in den vorherigen Partien verletzt fehlte, war wieder mit von der Partie. In der Vorsaison legte dieser jeweils über 30 Punkte gegen die Herzogenauracher auf und auch diesmal sollte es nicht viel anders werden. Denn gleich zu Beginn legte dieser los wie die Feuerwehr und erzielte erstmal sechs Punkte in Folge. Die TSH geriet dementsprechend schnell in Rückstand, wurde aber von den guten Mike Kaiser und Monty Rogers im Spiel gehalten. Dennoch lagen die Herzogenauracher von der ersten Minute im Rückstand und konnten an dieser Situation das gesamte Spiel über nichts ändern. So stand es auch nach dem ersten Viertel 23:17 für die Hausherren.

Das zweite Viertel sollte relativ ausgeglichen von statten gehen. Die Herzogenauracher kamen über Mike Kaiser zu leichten Fast Break punkten und hinten machte Willy Unkule einen soliden Job, indem er Rebound um Rebound holte und einige Rosenheimer Korblegerversuche ordentlich abräumte und den Ball zum Absender mittels Block shot zurücksendete. Dennoch kamen die Rosenheimer zu ihren Punkten, da das starke Aufbauduo um Hogges und Timo Fliege eine solide Wurfquote aus der Mittel- und Ferndistanz auflegten. Das große Manko der Aurachstädter war in diesem Viertel die Turneroverzahl. Die TSH erlaubte sich allein in diesem Viertel sieben Ballverluste, eine Anzahl die bei guten Mannschaften manchmal für ein Spiel ausreicht. Folglich konnten die Gastgeber ihren Vorsprung leicht ausbauen und führten zur Halbzeit mit 48:35.

Doch die Longhorns kamen gut aus der Kabine und fanden in Braslav Turic und Monty Rogers ihre Punktegaranten. Mit ihrem Tempo setzten sich die beiden Centerspieler gegen ihre größeren Gegenspieler durch und vollstreckten gekonnt unter dem Korb. Dabei setzte Rogers mit einem atemberaubenden Dunking das Highlight des Spiels, indem zuerst seinen direkten Gegenspieler vernaschte und dann über weitere zwei Rosenheimer hinwegschwebte, um dann das Runde in das Runde zu wuchten. Mit einem 8:2 – Lauf verkürzten die Herzogenauracher so auf 50:43, doch dies sollte der engste Spielstand bis zum Spielende sein. Denn nun drehte Hogges richtig auf und machte Punkt um Punkt. Egal, ob aus der Nah-, Mittel- oder Ferndistanz er hatte automatische Zielerfassung eingestellt und traf einfach alles, was er aus der Hand abwarf. Schloss er mal nicht selbst ab, fand er meist einen besseren positionierten Mitspieler, der ihn dann aushalf und den häufig freien Wurf versenkte. Hier merkte man dem jungen Herzogenauracher Team doch deutlich an, dass die Rotationen in der Defensive noch nicht hundertprozentig stimmen. 64:54 stand es dann vor dem Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel gingen dann den Longhorns die Kräfte flöten. Vor allem im Rebound offenbarten sich große Schwierigkeiten. 19 offensive Rebounds der Rosenheimer sprechen hier eine klare Sprache, gepaart mit 23 Ballverluste ergab das 25 mehr Abschlüsse der Hausherren gegenüber den Longhorns. So setzten sich die Oberbayern sukzessive ab und die TSH fand kein Mittel, um dem Spiel noch mal eine entscheidende Wende zu geben. So trudelte das Spiel langsam aus und letztendlich gewannen die Rosenheimer verdient mit 85:65.

„Wir haben uns heute einfach viel zu viele Ballverluste erlaubt. Daraus entstanden immer wieder leichte Fast Break Punkte für die Rosenheimer, die natürlich Gift für unsere Bemühungen waren. In den letzten Spielen waren wir in diesem Punkt schon deutlich besser und da wollen und werden wir auch wieder hinkommen. Es war heute einfach nicht unser bester Tag, aber dies ist auch nicht keine Ausrede dafür, dass wir im Reboundduell so unterlegen sind. Hier müssen auch auswärts eine bessere Einstellung an den Tag legen. Wir werden das thematisieren und ich bin mir sicher, dass wir nächste Woche schon wieder ein ganz anderes Gesicht zeigen werden.“ So Longhornstrainer Mario Dugandzic zum Spiel.

Punkteverteilung:

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