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Longhorns mit deftiger Niederlage

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔02.November 2014
Longhorns mit deftiger Niederlage

Am vergangenem Samstag erlebten die 1.Regionalliga Basketballer der TSH ein wahres Waterloo gegen die Mannen der Giants Nördlingen. Mit 99:57 verloren die Longhorns beim Tabellenersten überraschend deutlich und zeigten dabei ein ganz schwaches Gesicht. Ohne Struktur und Willen ergaben sie sich ihrem Schicksal und nahmen die Niederlage einfach hin. Lediglich im dritten Viertel zeigten die Herzogenauracher ihr kämpferisches Gesicht, aber nach dem umstrittenen fünften Foul von Peter Simon gewannen die Nördlinger das Momentum endgültig und trafen traumwandlerisch sicher aus der Dreipunktdistanz und machten bis zum Ende des dritten Viertels alles klar. Somit weisen die Longhorns eine Bilanz von 3:3 – Siegen auf belegen den achten Tabellenrang, während die Nördlinger weiter den Platz an der Sonne belegen und 5:1 – Siege auf der Habenseite wissen.

Schon zu Beginn des Spiels war allen Beteiligten klar, dass es ein sehr sehr langer Abend für die Herzogenauracher werden würde. Nach zwei gespielten Minuten stand es schon 8:0 für die Gastgeber und die TSH musste eine Auszeit nehmen. In der Folgezeit fingen sich die Aurachstädter und konnten das Spiel ausgeglichener gestalten. Der starke Mike Kaiser übernahm offensiv Verantwortung und hinten rackerten Adrian Dlugosch und Christian Imberi wie die Wilden und erkämpften einige Ballgewinne. Sodann schaukelte das Spiel recht gemächlich vor sich hin, die Nördlinger konnten den Vorsprung kontinuierlich ausbauen und die Herzogenauracher machten nicht viel dagegen. So stand es nach dem ersten Viertel 27:13 für die Gastgeber.

Das zweite Viertel konnten die Aurachstädter nun erstmal offener gestalten, da sie vorne aggressiver zu Werke gingen, Benedikt Aumeier und Christian Imberi von der Dreipunktdistanz netzten und hinten beherzter zur Sache gegangen wurde. Dennoch kamen die Rieser weiter zu ihren Punkten, insbesondere der überragende Centerspieler Jordan Talbert dominierte seine Gegenspieler und machte Punkt um Punkt. Dabei war es ihm egal, ob er aus der Mitteldistanz oder in direkter Korbnähe abschloss, er traf einfach alles. So ging es ausgeglichen Hin und Her und die TSH lag zur Halbzeit“ nur“ mit 33:49 im Rückstand.

Die Longhorns kamen gut aus der Kabine, vorne punkteten Mike Kaiser und Peter Simon per Dreier und hinten wurde die Zone dicht gemacht. Glücklicherweise trafen die Nördlinger in dieser Phase nichts und die TSH verkürzte durch Adrian Dlugosch bei noch vier Minuten auf der Uhr auf 46:57. Dann sollte die spielentscheidende Szene stattfinden. Peter Simon bekam ein mehr als umstrittenes Foul gepfiffen und das Momentum des Spiels drehte sich komplett. Plötzlich spielten die Gastgeber wie aus einem Gus, trafen einfach alles, ganz so, als ob sie Fortuna bestochen hätten, alles Glück der Erde ihnen jetzt zukommen zu lassen. Sechs von sechs Dreiern bis zur Viertelpause fanden ihr Ziel, die TSH ergab sich ihrem Schicksal und geriet Peu a Peu mehr in Rückstand. Nach dem dritten Viertel war das Spiel gelaufen, die Rieser führten vorentscheidend mit 80:49.

Im letzten Viertel verwalteten beide Mannschaften das Spiel nur noch, wobei die Gastgeber noch immer klare Vorteile hatten. Karen Buniatian und Moritz Hüttel zeigten noch einige schöne Aktionen und Julian Patton und Frederik Simon ergatterten sich noch einige Bälle in der Defensive, die dann in Fast-Break Punkte umgesetzt wurden. Insgesamt sollte aber nichts mehr von Bedeutung stattfinden und schlussendlich gewannen die Nördlinger sogar verdient in dieser Höhe mit 99:57. Lediglich der Hunderter blieb ihnen verwehrt, was dem Jubel des euphorisierten Publikums aber keinen Abbruch tat.

„Wir haben heute ein katastrophales Spiel gezeigt und müssen jetzt Fehleranalyse betreiben. Nächste Woche müssen wir dringend wieder anders auftreten. Dass wir das können, haben wir in dieser Saison schon bewiesen und ich bin mir sicher, dass wir wieder die Kehrtwende schaffen werden. Manchmal steht man einfach mit dem falschen Fuß auf, tritt dann in einen Nagel, stößt sich dann den Kopf und am Ende des Tages verbrennt einen dann auch noch das Essen. Genau so ein Tag war das heute, alles ist schief gelaufen, was schief gehen konnte und wir werden jetzt alles daran setzen, dass das die Ausnahme bleibt. Uns steht eine Woche mit intensivtem Training bevor.“ So Trainer Aidin Kabir nach der bitteren Niederlage.

Punktverteilung: Kaiser 13, Imberi 12, Patton 2, Donhauser 4, Simon, P. 5, Simon, F., Hüttel 6, Schüpferling, Dlugosch 9, Buniatian 2, Aumeier 6.

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