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Longhorns mit deutlicher Niederlage

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns 🕔29.März 2015
Longhorns mit deutlicher Niederlage

Eine ganz bittere Niederlage mussten die 1.Regionalliga Basketballer der TSH am vergangenem Samstag gegen die Mannen des BC Erfurt einstecken. Mit 103:58 unterlagen die Herzogenauracher den Thüringer in einer Partie, die eigentlich schon zur Halbzeitpause entschieden war. Nach der langen Anreise bekamen die Aurachstädter von Beginn an kein Bein auf den Boden und konnten über die gesamte Strecke des Spiels sich nicht wieder fangen. Schmerzt solch eine deutliche Niederlage nicht schon genug, kommt nach der 45-Punkte-Schlappe jetzt auch dazu, dass sie den direkten Vergleich gegen die Erfurter verloren haben und so nun hinter ihnen in der Tabelle rangieren.

Beide Mannschaften sind nämlich nun punktgleich, weisen 8:16 – Siege auf und belegen damit die Plätze zehn und elf. Allerdings werden beide Mannschaften aller Voraussicht nichts mit dem Abstieg zu tun haben, da es in dieser Saison nur einen Absteiger geben wird und dieser werden die Dachau Spurs sein. Allerdings wollen die Longhorns nach dieser Katastrophensaison noch einen positiven Saisonabschluss hinlegen und sollten sie das Heimspiel am 11.4. gegen eben jene Dachau Spurs und eine Woche später das Auswärtsspiel bei den Ansbach Piranhas gewinnen, was beides durchaus realistisch ist, dann könnten die TSHler sogar noch die Saison auf einen einstelligen Tabellenplatz abschließen.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die Herzogenauracher, die kurzfristig erneut auf Ryan DeMichael und Markus Person verzichten mussten, kamen nach der knapp dreistündigen Anfahrt zu keinem Moment ins Spiel. Es wirkte für den neutralen Zuschauer so, als hätte jeder Longhorn einen zwanzig Kilo schweren Rucksack mit sich herumzutragen, während die Erfurter leichtfüßig wie Elfen über den Platz wirbelten. So setzten sich die Hausherren auch sofort ab. 9:2 nach zwei Minuten leuchtete es von der Anzeige und die TSH sah sich zur ersten Auszeit gezwungen. Aber diese verbesserte nichts, sondern der Lauf der Dinge nahm weiterhin seinen Lauf. Der alles überragende Brian Wanamaker netzte Punkt um Punkt ein, um schlussendlich auf 32 Punkte zu kommen. Die Herzogenauracher fanden kein Mittel gegen den für einen Aufbauspieler physisch extrem starken Wanamaker, der neben sechs Dreiern auch immer wieder in die Zone der Aurachstädter zog und dort auch gegen die deutlich größeren Herzogenauracher Gegenspieler erfolgreich abschloss. Resultat der ersten zehn Minuten war eine 27:9-Führung der Hausherren.

Im zweiten Viertel sollten die Longhorns nun offensiv etwas besser ins Spiel finden, Mike Kaiser und Jan Koranda gelangen einige sehenswerte Aktionen und die TSH zeigte, dass sie ihr Wissen und Können bezüglich Basketball zumindest nicht ganz zu Hause vergessen hatten. Dies galt jedoch nur für die Offensive, denn in der Verteidigung fehlten einfach die letzten zehn Prozent, die es braucht, um einen Gegenspieler wirklich zu stoppen. Da diese aber konstant nicht kamen, feierten die Erfurter einen Punkteregen sondersgleichen und legten mal eben 36 Punkte in zehn Minuten auf. Hierbei tat sich erneut Wanamaker hervor, jedoch fand er nun Unterstützung im zweiten Erfurter Neuzugang Aurimas Adomaitis, der in diesem Viertel zehn Punkte auflegte und dazu noch Rebound um Rebound fischte. Insgesamt kam er auf 17 Punkte und bärenstarke 17 Rebounds, nur zehn weniger als die gesamte Herzogenauracher ansammelte. Dementsprechend war das Spiel zur Halbzeit schon gelaufen, es stand 63:27 und die Longhorns hofften, nur noch irgendwie das Spiel rumzubringen.

Dies taten sie jedoch mit Anstand. Sie kämpften in ihren an diesem Tag recht eingeschränkten Möglichkeiten weiter, aber es sollte auch weiterhin wenig gelingen. Lichtblick war erneut TS-Eigengewächs Leon Ort, der vierzehn Punkte erzielte und damit erstmals Topscorer der Longhorns war. Das Nachwuchstalent zog immer wieder mit viel Mut zum Korb und schloss dort dann auch hochprozentig ab. Er wird mit Sicherheit ein essentieller Bestandteil des neu zu formierenden Teams der Longhorns in der kommenden Saison sein. Ansonsten geschah wenig Erwähnenswertes, außer dass die Erfurter auf einen konstant guten Level weiterspielten und sich so noch weiter absetzen konnten. Schlussendlich gewannen sie verdient mit 103:58.

„Es gibt Tage, die sind einfach nicht zum Basketball spielen gemacht und für uns war heute genau so einer. Die lange Fahrt nach Erfurt hat uns irgendwie schon den Zahn gezogen gehabt, wir kamen nicht wirklich in Tritt und die Erfurter nutzten dies eiskalt aus und legten los wie die Feuerwehr. Bevor wir uns versehen hatten, lagen wir schon mit 20 Punkten im Rückstand und sich davon auswärts in dieser Besetzung zu erholen, ist fast unmöglich. Dennoch haben wir die zweite Hälfte besser gestalten können. Nach den Ferien steht jetzt das wichtige letzte Saisonheimspiel gegen Dachau an, das wir unbedingt gewinnen müssen, um diese Saison noch zu einem versöhnlichen Ende zu bringen. Wir werden jetzt zwei Wochen intensiv trainieren, um dies auch realisieren zu können.“ So Longhorns-Coach Angelos Plantzas zum Spiel.

Punkteverteilung: Kaiser 12, Koranda 10, Ort 14, Donhauser 6, Schüpferling 5, Buniatian 3, Hüttel 5, Patton 3.

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