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Longhorns mit klarer Niederlage gegen Würzburg

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔25.März 2014
Longhorns mit klarer Niederlage gegen Würzburg

Die 1.Regionalliga Basketballer der TSH mussten am vergangenen Wochenende eine 68:91 – Niederlage gegen die TAKE OFF Würzburg Blue Baskets hinnehmen. Diese klare Niederlage ist relativ schnell zu erklären, denn den Herzogenaurachern fehlten mit Mike Kaiser und Monty Rogers gleich beide Topscorer wegen beruflichen Verpflichtungen und in Christian Imberi fehlte der dritte Spieler aus der „Ersten Fünf“ und der drittbeste Scorer. Die Vorzeichen standen also alles andere als gut, denn die Würzburger belegen nach wie vor den ersten Tabellenplatz, haben eine Bilanz von 21:2 – Siegen vorzuweisen und sind der Favorit auf den Aufstieg. Die Herzogenauracher rangieren trotz der Niederlage weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz, weisen 12:11 – Siege auf und haben aller widrigen Umstände zum Trotz ein gutes Spiel gezeigt.

Zu Beginn der Partie starteten die Herzogenauracher mit viel Aggressivität. Sie zogen mit aller Macht zum Korb und durchbrachen dabei mit Regelmäßigkeit den Würzburger Abwehrriegel. Hier taten sich allen voran Julian Patton und Adrian Dlugosch hervor, die ihr Bestes gaben, die Ausfälle zu kompensieren. Leider wurden dabei viele einfache Korbleger vergeben, die es den Aurachstädtern vergönnten, sich von Start weg etwas abzusetzen. 5:5 stand es nach vier Minuten und jetzt sollte ein kleiner Bruch ins longhornsche Spiel kommen. Vorne ging nichts mehr rein und die Mainfranken trafen aus allen Lagen. Insbesondere der bärenstarke Felix Hoffmann(23 Punkte) überrumpelte die Herzogenauracher Defensive immer wieder im Fast Break und brachte die Seinigen in Front. So konnten sich die Gäste vor rund 300 Zuschauern auf 23:13 bis zur Viertelpause absetzen.

Im zweiten Viertel bissen sich die Longhorns aber wieder zurück in die Partie und verkürzten durch den starken Toni Donhauser auf 25:18 nach zwei Spielminuten. Die Gäste aus Unterfranken kamen nun mit der Verteidigung der TSH nicht mehr ganz so gut zurecht und leisteten sich einige Ballverluste, was das Spiel wieder offener gestaltete. Als die TSH dann bei noch drei Minuten auf der Uhr auf 25:30 dran war, übernahm der alles überragende Paul Brotherson(30) das Kommando. Ob Dunking, Dreier oder Wurf aus der Mitteldistanz, alles was er anfasste, wurde zu Gold und Punkten. Doch die TSH hielt in Person von Ali Awarke und Markus Person dagegen und hätte Felix Hoffmann nicht mit der Halbzeitsirene einen Dreipunktwurf verwandelt, wäre der Rückstand zur Halbzeit gar einstellig geblieben, aber so stand es 44:32 vor der zweiten Hälfte.

Das dritte Viertel verlief weiter ausgeglichen. Die TSH hielt sich über erfolgreiche Dreipunktwürfe von Benno Schüpferling, der ein starkes Comeback gab und Peter Simon, der diesmal als Spielertrainer aushelfen musste, im Spiel. Die Würzburger fanden ihr Heil weiterhin im dynamischen Duo Brotherson und Hoffmann und so hielten sie den Vorsprung konstant. Vor dem letzten Viertel stand es dann 43:57.

Das Spiel blieb aber weiter ansehnlich auch wenn die Herzogenauracher keine Chance mehr auf einen Erfolg hatten. Ohne die drei Topspieler Rogers, Kaiser und Imberi war der Kontrahent, der einen Semiprofessionellen Kader aufweisen kann, einfach zu konstant und stark besetzt, als dass die Longhorns auf einen Einbruch hätten hoffen können. So ergaben sich noch einige sehenswerte Szenen auf beiden Seiten, insbesondere Benedikt Aumeier brillierte mit seinen dynamischen Zügen zum Korb und Karen Buniatian erzielte seine ersten Zähler im Dress der Longhorns, aber am Ausgang der Partie änderte sich nichts mehr. Die Würzburger gewannen schlussendlich verdient, wenn auch etwas zu deutlich, mit 91:68.

„Angesichts der personellen Situation haben wir heute ein sehr gutes Spiel abgeliefert und von Beginn an gekämpft und als Team zusammen gespielt. Es ist einfach auch unglaubliches Pech, wieviele Ausfälle wir in dieser Saison haben und so ist es schwer, Konstanz in unser Spiel zu bringen. Dennoch muss ich unsere Moral loben, denn trotz der Ausfälle hätten wir bei etwas mehr Fortune im Abschluss, durchaus eine Chance auf einen Erfolg gehabt. Wir werden weiter arbeiten und schauen, dass wir nächste Woche die Trendwende schaffen.“ So Longhorns Trainer Peter Simon nach dem Spiel.

Punkteverteilung: Patton 5, Person 3, Aumeier 7, Dlugosch 8, Buniatian 2, Simon 5, Donhauser 16, Schüpferling 12, Awarke 10.

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