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Longhorns: Mit Moral, ohne Punkte

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔28.März 2017
Longhorns: Mit Moral, ohne Punkte

Erneut dezimierte Longhorns verlieren 88:99 in Bad Aibling – 26.03.2017 15:38 Uhr

Mike Kaiser war mit 24 Punkten bester Werfer der Longhorns in Bad Aibling.

Mike Kaiser war mit 24 Punkten bester Werfer der Longhorns in Bad Aibling. © Thomas Hahn


Die Oberbayern haben sich durch den Sieg auf den zweiten Tabellenrang vorgearbeitet und haben jetzt beste Chancen, in ihrer ersten Saison gleich Vizemeister zu werden. Nach 40 hart umkämpften Minuten konnten sich schließlich die Gastgeber durchsetzen, auch wenn die elf Punkte-Schlappe am Ende etwas zu hoch ausfiel.

Denn die Herzogenauracher wehrten sich tapfer, obwohl sie mit einer recht gestutzten Mannschaft antraten, da kurzfristig entschieden wurde, dass Moritz Sanders und Nils Haßfurther für das am Sonntag ausgetragene NBBL-Viertelfinale geschont werden. Dafür zeigten die restlichen Longhorns umso mehr Herz. Couragiert gingen sie in die Partie und der starke Mike Kaiser erzielte einige wichtige Punkte für die Seinigen. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass die Gastgeber um den dominierenden Malo Valerien zur Viertelpause auf 21:16 davonzogen.

Im zweiten Viertel stellten sich dann beide Seiten besser auf die Verteidigung ihres jeweiligen Kontrahenten ein und es wurde munter gepunktet. Die Bad Aiblinger waren dabei noch etwas erfolgreicher. Vor allem Centerspieler Milja Grujic war für die deutlich schmächtigeren Verteidiger der TSH absolut nicht zu stoppen. Er erzielte allein in diesem Viertel zehn seiner 19 Punkte, sicherte sich zahlreiche Rebounds und hielt sein Team so in Front.

Allerdings hatte der Tabellenzweite dann in der Defensive zu kämpfen. Denn Matthew Meredith und Vedran Nakic sorgten jetzt für die TSH für mächtig Betrieb und so endete ein hochgradig spektakuläres Viertel mit 33:26 für die Gastgeber, welche dadurch zur Halbzeitpause mit 54:42 in Front lagen.

„Reservist“ in Wurflaune

In der Halbzeitpause legten die Herzogenauracher dann die richtigen Schalter um, um dem Aiblinger Punktreigen ein Ende zu setzen. Eine 3:2-Zonenverteidigung war das richtige Mittel. Die TSH kam nun besser in die eigenen offensiven Systeme und fanden in Mike Kaiser ihren Punktegaranten. Dazu kam, dass Tobi Wagner, der aufgrund des Personalmangels aus der zweiten Mannschaft aufrückte, einen Sahnetag erwischte und zehn Punkte auflegte. Er verwandelte zwei Dreier und die Aurachstädter waren nach knapp fünf Minuten auf sechs Punkte ran. Doch dann schlugen die Bad Aiblinger mit aller Macht zurück, wodurch sie vor dem Schlussabschnitt dann doch wieder mit 74:64 in Front lagen.

Im letzten Viertel zeigten die Hausherren, warum sie so weit oben stehen. Wann immer die TSH noch mal Aufwind bekam, schlug der TuS entschlossen zurück und sorgten dafür, dass das Momentum nicht mehr entscheidend kippte. So gewannen die Bad Aiblinger letztlich verdient.

TSH-Trainer Benedikt Aumeier; „Innerhalb unserer Grenzen haben wir heute ein gutes Spiel gemacht. Wir haben nach wie vor große Probleme unter dem Korb, wo wir mit körperlich derart starken Spielern wie Miljan Grujic schlichtweg nicht mithalten können. Dafür haben wir mit viel Kampfgeist dagegen gehalten und den Tabellenzweiten über weite Strecken geärgert. Natürlich kann man sich davon nichts kaufen und Punkte gibt es auch nicht, aber mehr als auf ein positive Entwicklung zu achten, kann von uns nicht erwartet werden.“ psi

Longhorns: Ghotra 14, Nakic 11, Kaiser 24, Meredith 17, Gahlert 10, Übbing 2, Wagner 10.

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