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Longhorns mit Niederlage beim Tabellenführer

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔28.November 2016
Longhorns mit Niederlage beim Tabellenführer

Eine deftige Niederlage mussten die 1.Regionalliga Basketballer der TSH am vergangenen Sonntag beim Spitzenreiter aus Coburg hinnehmen. Mit 97:66 verloren die personell etwas dünn besetzten Longhorns gegen den BBC Coburg, welcher nach dem Sieg nun unangefochtener Tabellenführer ist und mit 8:1 – Siegen einen Sieg Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Bad Aibling hat. Interessant bei dieser Konstellation ist, dass sowohl Coburg als auch Bad Aibling in dieser Saison beides Aufsteiger sind, aber aufgrund ihres enormen Etats sich wohl nicht allzu lange in der Regionalliga aufhalten werden. Die Herzogenauracher befinden sich derzeit auf dem zwölften Tabellenrang, haben dabei 3:7 – Siegen auf der Habenseite und müssen darauf achten, bis zur Winterpause noch mindestens ein oder zwei Siege einzufahren, sodass sie nicht akute Abstiegsprobleme geraten.

Zu Beginn der Partie hatte eigentlich noch alles ganz gut ausgesehen. Der Underdog aus der Aurachstadt spielte mutig auf und Mike Kaiser und Matthew Meredith trafen aus Lagen. Die Gastgeber schienen verblüfft über das couragierte Auftreten der TSH und konnte zunächst wenig dagegensetzen. Doch im Laufe des ersten Viertel fanden die Oberfranken dann ihren Rhythmus und das Momentum auf ihre Seite drehen. Insbesondere der bärenstarke Fabian Franke, welcher mit 25 Punkten Topscorer der Partie war, brachte die Seinigen wieder in Schlagreichweite. Dennoch konnten die Aurachstädter bis zur Viertelpause ihren 26:22 – Vorsprung behaupten.

Im zweiten Viertel stellte sich der Favorit dann aber besser auf die Angriffsbemühungen der TSH ein. Immer wieder mussten die Longhorns schwere Würfe nehmen, welche dementsprechend häufig ihr Ziel verfehlten und die Coburger nutzten die daraus entstehenden Rebounds, um einen Fast Break nach dem anderen zu fahren. Hier taten sich vor Jordan Burris-Morton und Steffen Walde, welche mit ihren Tempo und ihrer Durchsetzungskraft am Korb immer wieder unter den Herzogenauracher Korb zogen und dort souverän anschlossen. Die Longhorns konnten dieses Tempo nicht ganz mitgehen, erzielten aber dennoch, insbesondere in Person von Nils Haßfurther, solide 16 Punkte, doch die 28 Punkte der Gastgeber waren schlichtweg zuviel und so gingen die Hausherren mit einer 50:42 – Führung in die Pause.

Die Aurachstädter starteten wieder stärker ins dritte Viertel und fanden in den Centerspielern Tanor Ngom und Tobias Übbing ihre Punktelieferanten. Diese hatten sich nun besser auf die physische Gangart ihrer Kontrahenten eingestellt und spielten nun selbst mit deutlich mehr Intensität. Jedoch behielten die Coburger weiter die Spielkontrolle und fanden stets die richte Antwort auf die Herzogenauracher Bemühungen. Und sollte beim Tabellenersten mal wieder gar nichts mehr gehen, gaben sie den Ball zu Fabian Franke und dieser setzte sich dann auch gegen mehrere Spieler durch. So konnten die Hausherren ihren Vorsprung weiter ausbauen und sie gingen mit einer 71:57 – Führung in den Schlussabschnitt.

Dementsprechend wäre eigentlich noch alles für die Aurachstädter drin gewesen, aber plötzlich starteten die Coburger einen Turbo, der so nicht vorherzusehen war. Mit höchster Intensität verteidigten nun die Oberfranken und die TSH fand absolut kein Mittel, um gegen diese schnelle und aggressive Verteidigung zu Punkten zu kommen. Denn Coburger fiel es hingegen immer leichter zu Zählbarem zu kommen und Steffen Walde und Eividas Molosciakas veranstalteten eine kleines Dreipunkt-Shootout. Die Folge als dessen war ein 26:9 – Viertelergebnis, wodurch die Gastgeber schließlich verdient aber zu deutlich mit 97:66 gewannen.

„Wir haben heute drei Viertel sehr gut gespielt. Die Coburger stehen nicht umsonst an der Tabellenspitze und wir konnten sie über drei Viertel sehr gut ärgern. Doch im letzten Viertel konnten wir die Temposteigerung einfach nicht mehr mitgehen und die Coburger haben gezeigt, dass mit ihnen in Sachen Aufstieg definitiv zu rechnen ist. Wir müssen aus solchen Spielen soviel wie möglich mitnehmen und unsere Schlussfolgerungen daraus ziehen. Dabei ist vor allem zu bemerken, dass wir physisch noch eine Schippe drauflegen müssen und daran werden wir in den kommenden Wochen arbeiten.“ So Longhornstrainer Benedikt Aumeier zum Spiel.

Punkteverteilung: Haßfurther 17, Person 4, Hüttel, Kaiser 15, Schlindwein, Meredith 12, Gahlert 5, Ngom 9, Übbing 4.

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