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Longhorns mit Niederlage zum Rückrundenstart

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns 🕔10.Januar 2016
Longhorns mit Niederlage zum Rückrundenstart

Mit einer deftigen 85:64 – Niederlage gegen die Mannen der Baskets Vilsbiburg starteten am vergangenem Samstag die 1.Regionalliga Basketballer der TSH in die Rückrunde der Saison 2015/16. Damit rangieren die Longhorns weiterhin auf dem dreizehnten Tabellenrang und weisen eine Bilanz von 3:11 – Siegen auf, während sich die Niederbayern weiter oben in der Tabelle festsetzen, denn fünften Tabellenplatz inne haben und 9:5 – Siege auf der Habenseite stehen haben. Vor gut 300 Zuschauern entwickelte sich ein Spiel, welches wie meist bei den Longhorns drei Viertel sehr ansehnlich und offen war, um dann im Schlussabschnitt abreisen lassen zu müssen.

„Wir haben insbesondere im zweiten Viertel einen sehr guten Basketball gespielt, nachdem wir den Start in die Partie vollkommen verpasst haben. Leider schaffen wir es im Moment nicht, die nötige Spannung und Konzentration über die gesamten 40 Minuten zu halten. Vor allem gegen Topteams wie Vilsbiburg wurde uns das schon häufiger zum Verhängnis und so müssen wir weiter arbeiten, arbeiten und arbeiten, sodass wir dieses Defizit beheben. Das Gute ist, dass wir wissen, dass wir es in uns haben, da wir ja jede Mannschaft der Liga stellenweise dominieren. Jetzt müssen wir Konstanz und Konzepte entwickeln, um möglichst lange im Spiel auf höchstem Level agieren zu können.“ So Longhornstrainer Mario Dugandzic zum Spiel.

Das erste Viertel hätten sich die Longhorns an diesem Tag sparen sollen. So als ob sie mit dem falschen Bein aufgestanden wären, standen die Herzogenauracher wie Falschgeld auf dem Spielfeld und die abgezockten Vilsbiburger nutzten diese Schwächephase gekonnt aus. Der alles überragende John Boyer, der 22 Punkte, 10 Rebounds und 8 Assists auflegte und damit nur knapp an einem Triple Double( in drei Statistikkategorien zweistellige Werte) vorbeischrammte, bewies seine Allrounderqualitäten und punktete nach Belieben selbst oder setzte seine Mitspieler vorzüglich ein. Lediglich Monty Rogers und Mike Kaiser konnte im ersten Viertel etwas dagegen halten und so ging die TSH mit einem 25:13 Rückstand in das zweite Viertel.

Und hier drehte sich das Spiel um 180 Grad. Die Longhorns spielten plötzlich wie aus einem Guss, Basketball zum Verlieben. Eine schöne Kombination folgte der anderen und die Aurachstädter holten Punkt um Punkt auf. Hinten machten Braslav Turic und Willy Inkulu die Zone dicht und vorne glänzten Mike Kaiser und Marcel Koulibaly. Das dynamische Aufbau- und Flügelduo zogen immer wieder an ihren überforderten Gegenspielern vorbei und netzten hochprozentig ein. Auf Vilsbiburger Seite konnte einzig Orlando Parker, der 21 Punkte in diesem Spiel verzeichnete, dagegenhalten und kamen die Herzogenauracher bis zur Halbzeitpause auf 39:43 heran.

Die Stimmung war zu Beginn des dritten Viertels bestens und es entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel, in dem die Verteidigungsreihen im Mittelpunkt standen. Es wurden kaum mehr freie Würfe gegeben, jeder Aktion der angreifenden Mannschaften mussten unter größter körperlicher Anstrengung durchgeführt werden. Dementsprechend wurden in diesem Viertel nur wenige Punkte generiert, wobei die Gäste aus Niederbayern dennoch den etwas besseren Ausgang für sich hatten. 18:14 endete das Viertel für die Vilsbiburger, welche dadurch mit einer komfortablen acht Punkte Führung in das Schlussviertel gingen.(53:61)

Im letzten Viertel folgte dann leider genau das, was auch schon in den letzten Spielen der Longhorns immer wieder zu beobachten war. Den Herzogenauracher ging die Luft aus und der Gegner erhöhte noch mal die Schlagzahl. Der unermüdliche John Boyer spielte weiter Hochgeschwindigkeitsbasketball und rannte seine Gegenspieler in Grund und Boden. Und wann immer er nicht selber abschloss, fand er entweder den agilen Orlande Parker oder Dino Erceg, welcher 19 Punkte auflegte und mit fünf erfolgreichen Dreiern den Herzogenaurachern immer wieder schmerzliche Nadelstiche zuführte. So gewannen die Niederbayern schließlich verdient mit 85:64, wobei die leidenschaftlich kämpften Herzogenauracher auch eine knappere Niederlage verdient gehabt hätten.

Punkteverteilung: Rogers 10, Kaiser 17, Koulibaly 13, Handt 2, Übbing, Person, Weidemann 4, Teka 4, Turic 10, Meredith, Kamdem, Inkulu 4.

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