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Longhorns mit sensationellem Sieg nach Verlängerung

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔10.Dezember 2015
Longhorns mit sensationellem Sieg nach Verlängerung

Was für ein Spiel, was für eine Spannung, was für eine Freude, welche die 1.Regionalliga Basketballer der TSH da am vergangenen Mittwoch in Bayreuth mitmachen durften. Mit dem 90:89 – Erfolg nach Verlängerung feierten die Longhorns einen dringend benötigten Sieg und halten damit Anschluss an das untere Mittelfeld. Mit 3:8 – Siegen auf der Habenseite liegen sie zwar noch immer auf dem dreizehnten und damit vorletzten Tabellenrang, aber sie haben nun nur noch einen Sieg weniger vorzuweisen wie der Tabellenneunte aus Bayreuth, der nach dieser Niederlage jetzt 4:6 – Siege in der Bilanz stehen hat.

Kurz vor der Partie musste Monty Rogers krankheitsbedingt das Spiel absagen und so standen die Zeichen für die Herzogenauracher noch schlechter, als zuerst angenommen. Positiv für die TSH war, dass Haris Hujic wieder mitwirken konnte und mit seiner Qualität den Spielaufbau stabisieren konnte. Dies tat er dann auch gleich von Beginn an. Er übernahm Verantwortung, zog immer wieder zum Korb und netzte dort souverän ein. Doch auch die Gastgeber aus der Wagnerstadt waren von Beginn an hellwach und konterten die wilden Herzogenauracher Angriffe in Person von Lukas Weigel, der an diesem Tag der stärkste Bayreuther war. Unermüdlich rackerte er unter dem longhornschen Korb und markierte Punkt um Punkt. So ging es das gesamte erste Viertel lustig hin und her und durch einen Korb von Braslav Turic (21 Punkte) ging die TSH zur Viertelpause mit 25:22 in Führung.

Auch im zweiten Viertel sollte es weiter eng zugehen. Beide Mannschaften konnten den gegnerischen Angriffsfluss kaum stoppen und die Offensivreihen dominierten das Spiel. Für Herzogenaurach trat jetzt vermehrt Mike Kaiser in den Vordergrund, der mit seinen Würfen aus der Mitteldistanz die Bayreuther Defensive vor beinahe unlösbare Probleme stellte. Auf der Gegenseite übernahm Cameron Vines das Kommando. Der wieselflinke Aufbauspieler überspielte ein ums andere Mal seine Gegenspieler und schloss dann mit viel Power auch gegen die größeren Gegenspieler, die für ihre Mitspieler aushalfen, ab. Dennoch konnten die Aurachstädter ihre Führung behaupten. 44:43 stand es zur Halbzeitpause.

In der Halbzeitpause wechselten zwar beide Trainer ihre Verteidigung von Mann-Mann-Verteidigung zur Zonenverteidigung, aber dieser Wechsel sollte keinerlei Auswirkung auf das Spiel haben. Die Offensiven liefen weiter rund und die Verteidigung konnte meist nur hinterhersehen. Nelson Weidemann setzte für die TSH einige sehenswerte Aktionen und hielt somit die Seinigen in Front. Aber auch die Bayreuther ließen sich nicht abschütteln. Centerspieler Peter Zeis setzte in dieser Phase seinen austrainierten Körper effektiv gegen den noch etwas unerfahrenen Willy Inkulu, der aber ein gutes Spiel ablieferte, ein und trug sich jetzt regelmäßig in die Scorerliste ein. Die TSH konnte die Führung aber auch ins letzte Viertel hinüberretten. (58:61)

Das letzte Viertel sollte genauso verlaufen, wie die ersten Drei. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, stets blieben sie in Schlagweite und die Spannung stieg von Minute zu Minute. So kam es, dass 28 Sekunden vor dem Spielende beide Mannschaft beim Stand von 77:77 gleichauf lagen. Bayreuth hatte Ballbesitz und fand in David Mann seinen Heilsbringer. Er zog bei noch acht Sekunden auf der Spieluhr zum Korb und versenkte den Korbleger. 79:77 und die TSH hatte den Ball. Nelson Weidemann sprintete über das Feld und zog zum Korb. Dort wurde er von der Bayreuther Defensive gestoppt, doch er fand den frei stehenden Willy Inkulu(15) und dieser versenkte zwei Sekunden vor Ablauf der Spielzeit den Wurf zum 79:79 – Verlängerung!

Und auch hier sollte es weiter knapp zugehen. Die TSHler wurden von Mike Kaiser angeführt, der unerbittlich die Bayreuther Defensive attackierte und so für Zählbares sorgte. Die Bayreuther hielten durch das Duo Cameron Vines und Lukas Weigel dagegen. Als dann 19 Sekunden vor Spielende eben jener Cameron Vines einen Wurf aus der Mitteldistanz zur 88:89 – Führung der Bayreuther traf, schwante den Herzogenauracher schon böses. So oft hatten die Longhorns in dieser Saison schon unglücklich verloren. Doch diesmal sollte dem nicht so sein. Erneut übernahm Nelson Weidemann die Verantwortung und ging mit allem was er hatte zum Korb. Erneut wurde er gestoppt und er erneut fand er seinen besser postierten Nebenmann. Dieser war Noah Kamdem, der mit aller Gemütlichkeit zum 90:89 einnetzen konnte und so das Spiel für die Herzogenauracher nachhause brachte. Glücklich fielen sich die jubelten Longhorns in die Arme und endlich hatten sie mal ein knappes Match für sich entscheiden können.

„Trotz des Ausfalls von Monty Rogers haben wir heute ein bombastisches Spiel abgeliefert. Bayreuth ist zuhause eine starke Mannschaft und uns war klar, dass wir nur eine Chance haben werden, wenn wir hundert Prozent aggressiv spielen. Genau das haben wir dann auch getan und uns den Sieg redlich verdient. Ich kann heute keinen herausnehmen, alle haben ihre Aufgabe mehr als erfüllt. Jetzt heißt es aber, weiter zu arbeiten, auf dem Erfolg aufzubauen und wenn möglich noch mindestens ein Spiel vor der Winterpause zu gewinnen.“ So Longhornstrainer Mario Dugandzic zum Spiel.

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