Blog

Longhorns mit Sieg im Derby

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔31.Januar 2016
Longhorns mit Sieg im Derby

Mit einem sensationellen 79:78 – Sieg gegen den Lokalrivalen aus Ansbach konnten die 1.Regionalliga Basketballer der TSH ihre Siegesserie auf drei Siege in Folge weiter ausbauen und sind damit nun endgültig in der Liga angekommen. In einem Spiel, dass eigentlich schon fünf Minuten vor Schluss für die Longhorns entschieden war, aber dann durch eine irre Aufholjagd der Ansbacher noch mal spannend wurde, reüssierten die Aurachstädter schlussendlich trotzdem verdient, da sie in den ersten 35 Spielminuten klar die bessere Mannschaft waren. Damit haben die Herzogenauracher wieder Anschluss an das Mittelfeld hergestellt. Zwar liegen sie noch immer auf dem zwölften und damit drittletzten Tabellenplatz, liegen bei einer Bilanz von 6:11 – Siegen aber nur zwei Siege hinter dem Tabellensechsten aus Ansbach, welche 8:9 – Siege auf der Habenseite vorweisen.

Zu Beginn des Spiels kam der Favorit aus Ansbach zunächst besser ins Spiel. Der wohl beste Spieler der Liga, Nicholas Freer, welcher auch diesmal Fabelstatistiken (34 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists, 3 Steals) auflegte, punktete aus allen Lagen und brachte die Seinigen in Führung. Die TSH fand in Braslav Turic ihren Go-to-Guy, der sich mit seinem Tempo ein ums andere Mal gegen seine etwas behäbigeren Gegenspieler durchsetzte. So ging es heiter hin und her und es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel. Nach den ersten zehn Minuten führten die Gastgeber aus der Bezirkshauptstadt dann mit 23:19.

Doch von nun an sollte die TSH das Kommando übernehmen. Der starke Mike Kaiser spielte seine Stärken aus der Mitteldistanz aus und hinten kontrollierte Willy Inkulu die eigene Zone und den Rebound. Der junge Brite legte erneut ein starkes Spiel hin, erzielte 12 Punkte und 12 Rebounds und veränderte durch seine reine physische Präsenz viele Abschlüsse der Ansbacher, die dann als Fehlwürfe endeten. Aber so ganz gaben sich die Hausherren noch nicht auf. Ex-Longhorn Christian Imberi, der an diesem Tag extra motiviert schien, übernahm jetzt zunehmend Verantwortung und erzielte acht seiner 23 Punkte in diesem Viertel. Zur Halbzeit lagen dann beide Teams gleichauf.(43:43)

Wie schon in den vergangenen beiden Spielen kamen die Longhorns bärenstark aus der Kabine. Sie erhöhten sowohl offensiv als auch defensiv die Schlagzahl und setzten sich so von ihren Kontrahenten ab. Nelson Weidemann zog nun immer wieder extrem grazil zum Korb und schloss dort gegen die Ansbacher Hünen routiniert ab. Braslav Turic unterstützte ihn zudem nach Kräften und donnerte einen mächtigen Dunking durch die Reuse. In der Verteidigung zeigten jetzt Marcel Koulibaly und der wieder genesene Markus Person ihre Stärke und erkämpften etliche Ballgewinnen. So konnten die TSHler das Viertel mit 21:12 für sich entscheiden und gingen somit mit einer 64:55 – Führung in das Schlussviertel.

Die Longhorns konnten ihren Vorsprung in der Folge weiter ausbauen. Mike Kaiser brillierte mit all seiner Routine und markierte Punkt um Punkt und als Willy Inkulu bei noch 4:26 Minuten verbleibender Spielzeit unter dem Korb zum 78:65 netzte, schien das Spiel gelaufen. Doch plötzlich bekamen die Herzogenauracher Angst vor der eigenen Courage und der Faden ging komplett verloren. Die abgezockten Ansbacher nutzten dies gekonnt aus und verkürzten sukzessive. Lediglich Mike Kaiser konnte noch einen Freiwurf verwandeln, aber auch er konnte nicht verhindern, dass die Ansbacher 18 Sekunden vor Schluss beim Stand 79:76 den letzten Angriff zum Ausgleich hatten. Drei Sekunden vor Schluss schnappte sich Niko Dilukila den Ball und zog gegen Braslav Turic zum Korb. Dabei foulte Turic den flinken Dilukila, der trotz Foul den Korbleger verwandeln konnte. Also 78:79 für Herzogenaurach und Freiwurf für Ansbach. Dilukila zielt, wirft und der Ball springt hinten auf den Ring und geht daneben. Inkulu schnappt sich den Rebound und das Spiel ist gelaufen. Die TSH gewinnt schließlich verdient mit 79:78, aber hätte sich etliche Nerven sparen können, hätten sie einfach das Spiel ruhig zu Ende gespielt.

„Klar ist es ärgerlich, dass wir die Ansbacher am Ende noch mal aufholen haben lassen. Aber wir sind eben eine junge Mannschaft, die auf diesem Niveau in solchen Situationen noch nicht so viel Erfahrung hat. Entscheidend ist erstens, dass wir daraus lernen und das nächste Mal in ähnlicher Situation geschickter spielen und zweitens, dass wir das Spiel am Ende gewonnen haben. Wir haben jetzt drei Siege in Serie eingefahren und wollen in Siegesspur bleiben. Dafür werden wir weiter hart arbeiten und dann bin ich optimistisch, dass das Saisonziel Klassenerhalt auch erreicht wird.“ So Longhornstrainer Mario Dugandzic nach dem Spiel.

Punkteverteilung: Teka, Koulibaly 8, Weidemann 13, Ghotra, Person 3, Turic 20, Kaiser 19, Rogers 4, Übbing, Inkulu 12, Kamdem.

Diesen Artikel mit Freunden teilen

Ähnliche Artikel

Longhorns sehnen Saisonende herbei

Longhorns sehnen Saisonende herbei (0)

Rumpfteam ist derzeit nicht konkurrenzfähig — 69:94-Schlappe gegen Treuchtlingen -02.04.2017 18:14 Uhr HERZOGENAURACH - "Hinnehmen und fertig". So kurz und bündig lautete der

Mehr lesen

Kein Kommentar

Sorry! Noch keine Kommentare vorhanden.

Es gibt noch keine Kommender zu diesem Artikel. Also kannst Du der Erste sein!

Kommentar schreibenKommentar schreiben

Deine Emailadresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind gekennzeichnet. *