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Longhorns Niederlage nach langem und hartem Kampf

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔16.November 2014
Longhorns Niederlage nach langem und hartem Kampf

Nach hartem und langem Kampf mussten sich die 1.Regionalliga Basketballer der TSH am vergangenen Wochenende den Mannen des BBC Bayreuth mit 73:77 geschlagen geben. Die Longhorns, die erneut dezimiert antreten mussten, da Benedikt Aumeier, Ryan DeMichael, Monty Rogers und Moritz Hüttel allesamt aufgrund unterschiedlichster Gründe fehlten, lieferten einen herzzereisenden Kampf, der selbst die gegnerischen Fans zu Sympathien trieb, doch am Ende fehlte schlichtweg die Kraft, nicht zuletzt, da sich auch noch Christian Imberi während des Spiels die Bänder riss. So kann man die Longhorns derzeit sehr gut mit Borussia Dortmund vergleichen, sie haben zwar eigentlich einen sehr guten Kader, aber leider sind meist die Hälfte der Spieler verletzt und die, welche dann spielen, kommen meist frisch von Verletzungen wie Markus Person und sind noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Aber dieser Zustand ändert nichts am Ausgang und haben die Aurachstädter jetzt 3:5 – Siege auf dem Konto und belegen den achten-Tabellenplatz, während sich die Bayreuther in der Tabelle weiter nach vorne schieben, jetzt ebenfalls 3:5 – Siege in der Bilanz stehen haben und den achten – Tabellenrang bekleiden. Ins erste Viertel starteten die Herzogenauracher mit viel Elan und gingen durch Korbleger von Peter Simon, Julian Patton und den alles überragenden Mike Kaiser schnell in Führung. Die Bayreuther taten sich gegen die Herzogenauracher Defensive schwer, waren aber oft in sogenannten Lose-Ball-Situationen, also in Situationen in denen kein Spieler wirklich Ballkontrolle hat, schneller und kamen dadurch immer wieder zu Punkten. So konnten sie das Spiel relativ offen gestalten, obwohl sie sich keine klaren Abschlüsse erspielten. 15:11 führten die Aurachstädter nach sieben Minuten und nun nahm die Intensität des Spiels weiter Fahrt auf. Bis zur Viertelpause ging heiter hin und her und die Longhorns gingen mit einer 23:21 – Führung ins zweite Viertel. Die TSHler nahmen einige Umstellung in der Viertelpause vor und diese zeigten Erfolg. Christian Imberi und Adrian Dlugosch konnten sich in der Offensive immer besser in Szene setzen. Imberi netzte aus der Ferndistanz, während Dlugosch seine Muskeln spielen ließ und sich unter dem Korb durchsetzte. Punkt um Punkt setzten sich die Herzogenauracher ab, da sich die Bayreuther auch kaum mehr in der Offensive zu helfen wussten und so führten die Aurachstädter nach sechs Spielminuten mit 33:23. Doch kurz vor der Viertelpause gelangen den Gastgebern nochmals zwei Körbe in Folge und so konnten sie bis zur Halbzeitpause auf 40:34 verkürzen. Im dritten Viertel verließen die Herzogenauracher nun leider etwas die Kräfte, was man daran merkte, dass ihnen etwas die Struktur sowohl in der Offensive wie auch in der Defensive abhanden kam. So konnten sich fortan die Aurachstädter kaum mehr freie Würfe herausspielen, während die Wagnerstädter ihren Offensivmotor so richtig zum Laufen brachten. Vor allem der wieselflinke Jonas Riesner zog nun immer wieder mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung Herzogenauracher Korb und vollendete dort stark. So konnten die Bayreuther den Abstand immer weiter verkürzen und kurz vor dem Schlussabschnitt gar in Führung gehen. (55:62) Das vierte Viertel bewies, dass die Longhorns eine intakte Mannschaft sind, die Moral hat ohne Ende. Denn obwohl das Momentum komplett auf Bayreuther Seite lag, die TSH den Ausfall von Imberi verkraften musste, kämpften sie sich nochmals zurück ins Spiel, obwohl sie zwischenzeitlich schon mit zwölf Punkten im Rückstand waren(67:55). Markus Person, Toni Donhauser und Mike Kaiser übernahmen offensiv und hinten hielten Benno Schüpferling und Peter Simon die Reihen zusammen. Dementsprechend verkürzten sie Punkt um Punkt und drei Minuten vor dem Ende waren sie wieder auf 62:66 dran. Nun entstand ein Schlagabtausch auf höchstem Niveau, doch die Bayreuther konnten den knappen Vorsprung weiter behaupten. Die TSH versuchte nochmals alles, aber schlussendlich fehlte ihnen einfach ein weiterer Spieler, der Verantwortung übernehmen konnte und vor allem für noch etwas physische Entlastung hätte sorgen können. Am Ende gewannen die Gastgeber verdient mit 77:73, doch die Herzogenauracher hatten sich den Respekt der gegnerischen Fans verdient und bekamen lobende Worte nach dem Abpfiff. „Wir haben heute ein sehr intensives Spiel gezeigt, dass wir mit etwas mehr Glück von der Dreipunktlinie gewinnen hätten können. Die Bayreuther konnten einfach mit einer längeren Rotation als wir spielen und das hat man Ende gemerkt, da sie dann oft einen Schritt schneller waren als wir. Dennoch sind wir auf einem guten Weg, wir finden immer besser zusammen und nächste im Klassiker zu Hause gegen Treuchtlingen kommen dann auch wieder Benedikt Aumeier und Ryan DeMichael zurück, was unsere Möglichkeiten an beiden Enden des Spielfelds deutlich erhöhen wird. Zudem ist das Spiel gegen Treuchtlingen immer das Spiel der Saison und wir erwarten uns noch mal eine deutliche Steigerung unsererseits.“ So das Trainerduo Angelos Plantzas und Aidin Kabir. Punkteverteilung: Imberi 9, Kaiser 22, Simon, P. 5, Buniatian, Dlugosch 6, Simon, F.,Person 5, Donhauser 10, Schüpferling 11, Patton 5.

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