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Longhorns ohne „Erste Fünf“

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔28.März 2014
Longhorns ohne „Erste Fünf“

Die 1.Regionalliga Basketballer der TSH reisen am kommenden Samstag zum Mittelfrankenderby nach Treuchtlingen. Dort werden sie auf den dort ansässigen TSV Treuchtlingen treffen, welcher in dieser Saison, ebenfalls wie die Longhorns, die beste Saison aller Zeiten hinlegen. Doch die Treuchtlinger schlagen sich gar noch einen Tick besser als die Aurachstädter, denn sie belegen derzeit den dritten Tabellenplatz bei einer Bilanz von 15:8 – Siegen, während die Herzogenauracher auf dem sechsten Tabellenplatz rangieren und 12:11 – Siege aufweisen.

Der Grund weswegen die TSHler zuletzt etwas eingebrochen sind, liegt auf der Hand. Eine schier unendliche Verletztenliste, gepaart mit etwaigen beruflichen Verpflichtungen und der Spielfluss einer sonst gut eingespielten Mannschaft ist dahin. Diesmal kulminiert das Pech in fast unaussprechliche Dimensionen. Denn fast die komplette „Erste Fünf“ wird ausfallen, denn Monty Rogers, Toni Donhauser, Ali Awarke und Mike Kaiser sind beruflich unterwegs, dazu kommt der Bänderriss von Frederik Simon und so werden die Herzogenauracher mit einer stark dezimierten Konstellation antreten. Somit wird es wohl zu einer extrem schweren Aufgabe, den Hinspielerfolg (77:70) zu wiederholen.

Die Treuchtlinger befinden sich ganz im Gegenteil zu den Herzogenaurachern in einer hervorragenden Verfassung, haben sich bis auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet und sind das Überraschungsteam der Liga. Dies liegt in einem Trio begründet, welches in der Liga seinesgleichen sucht. Hier ist allen voran Tim Eisenberger zu nennen, der mit Sicherheit der beste deutsche Aufbauspieler der Liga ist, 18,8 Punkte pro Partie erzielt und zugleich das Spiel der Seinigen umsichtig leitet. Mit 1,95 Meter Körpergröße ist er zudem ein hervorragender Rebounder und bietet so das komplette Paket an. Unterstützung findet er in dem wohl besten Centerduo der Liga. Volker Lang und Peter Maischak erzielen zusammen rund 36 Punkte pro Abend und sind beide sehr bewegliche Centerspieler, die auch von außerhalb der Dreipunktlinie punkten können und so das Spielfeld extrem weit öffnen. Aufgrund ihr guten Physis sind sie auch gute Offensivrebounder und ermöglichen so ihrem Team häufig zweite und dritte Wurfmöglichkeiten, was sie zu einem der besten Offensivteams der Liga macht. Die Schwäche der Treuchtlinger ist ihre Bank, welche nicht zu den Tiefsten der Liga zählt und die „Erste Fünf“ nicht adäquat ersetzen kann. Dennoch gehen die Treuchtlinger, insbesondere aufgrund der Personalsituation der Herzogenauracher, als Favorit in die Partie.

„Alles lamentieren und beschweren über unsere Personalsituation hilft nicht, wir müssen jetzt einfach das Beste aus der angespannten Lage machen. Wir sind das ja mittlerweile gewöhnt und haben trotzdem eine gute Saison hingelegt. Wir haben uns einige taktischen Varianten einfallen lassen, um die Treuchtlinger zu überraschen und werden sehen, ob sie greifen. Wir werden nach Treuchtlingen fahren, spielen, kämpfen und nie aufgeben und am Ende sehen, was rauskommt. Wir haben nichts zu verlieren und wenn in den richtigen Situationen mal der ein oder andere Dreier fällt, kann die Überraschung durchaus klappen.“ So Longhorns-Trainer Peter Simon zum anstehenden Spiel.

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