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Longhorns reisen in die Wagnerstadt

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔08.Dezember 2015
Longhorns reisen in die Wagnerstadt

Diesmal werden die 1.Regionalliga Basketballer der TSH schon am heutigen Mittwoch wieder antreten. Nach der ärgerlichen Niederlage im Lokalderby gegen Treuchtlingen reisen die Longhorns diesmal nach Bayreuth. Diese haben bisher eine recht solide Saison hingelegt, weisen 4:5 – Siege auf und belegen den neunten Tabellenrang. Die Herzogenauracher stehen derzeit auf dem dreizehnten Tabellenplatz bei einer Bilanz von 2:8 – Siegen und müssen dringend mal wieder einen Sieg einfahren, damit sie den Anschluss an das untere Mittelfeld halten.

Die Chancen auf einen möglichen Sieg sind dabei extrem schwer auszurechnen, denn Bayreuth weist ein Spezifikum auf. Da die drei besten Bayreuther Spieler allesamt meist auf der Bank in der 1.Basketball Bundesliga sitzen und somit in der Regionalliga nicht eingesetzt werden können, können die Wagnerstädter an einem Tag zu den schwächsten Teams der Liga zählen. Spielen die drei, namentlich Jonas Riesner, Cameron Vines und Kevin Eichelsdörfer, aber mit, so gehören sie wahrscheinlich zu den Top drei Teams der Liga. Zusammen erzielt das Trio nämlich 67,00 Punkte pro Partie und könnte quasi im Alleingang ein Spiel gewinnen. Aber natürlich halten die Bayreuther ihre mögliche Konstellation so lange wie möglich geheim, um den Gegner im Ungewissen zu halten und so werden auch die Longhorns erst zu Spielbeginn sehen, wer denn nun wirklich antreten wird. Einer der ganz sicher mit dabei sein wird und über etliche Jahre Erfahrung im Profibereich verfügt, ist Peter Zeis. Dieser ist mit 17,9 Punkte pro Spiel der konstante der immer spielende Spieler. Mit seinen 1,95 Meter ist Zeis ein Allrounder, kann sowohl auf der Flügel- als auch auf der Centerposition zum Einsatz kommen und weiß auch einen gefährlichen Dreipunktwurf in seinem Arsenal. Unterstützt wird er meist von Aufbauspieler Philip Johannes, der die Zügel für die Wagnerstädter in der Hand hält und zudem mit gut 15 Punkten pro Partie auch noch ein mehr als solider Scorer ist. Dementsprechend stellen die Oberfranken je nach Konstellation eine mittlere bis sehr gute Regionalligamannschaft und die TSH wird am absoluten Limit spielen müssen, um in der Fremde reüssieren zu können.

Dass dies möglich ist, haben sie schon das ein oder andere Mal in dieser Saison beweisen können und diesmal sollte dies definitiv gelingen, denn die Longhorns haben etwas gut zu machen. Nach der Niederlage gegen Treuchtlingen, bei der sie 15 Minuten Basketball von einem anderen Stern gespielt haben, um dann aber leider 25 Minuten Basketball von einem ganz anderem Stern zu spielen, wollen die Schlappe aus der Welt schaffen und unbedingt einen Sieg holen. Zwischen den beiden Spielen lag recht wenig Zeit und so mussten sich die Aurachstädter auf ihre Regeneration und eine gekürzte Spielvorbereitung beschränken. Erneut ist das Mitwirken von Haris Hujic unsicher, da er noch immer an einer Grippe laboriert und es sich erst kurzfristig herausstellen wird, ob er fit ist oder nicht. Pal Ghotra und Tobias Übbing sind mit ihrer Sprunggelenksverletzung weiter außer Gefecht gesetzt und so wird wahrscheinlich erneut Benedikt Aumeier aushelfen müssen.

„Die personale Situation ist im Moment sicher nicht optimal, dennoch wollen wir das nicht als Ausrede zählen lassen und alles dafür tun, einen Sieg aus Bayreuth mitzubringen. Dafür müssen wir uns vor allem im Reboundverhalten und im Aushelfen steigern. Wir haben ausführlich Video geschaut, die Fehler analysiert und dann im Training einige Drills laufen lassen. Somit ist das Bewusstsein da, jetzt liegt es an uns, dies umzusetzen.“ So Longhornstrainer Mario Dugandzic zum anstehenden Spiel.

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