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Longhorns reisen nach Erfurt

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔26.März 2015
Longhorns reisen nach Erfurt

Am kommenden Samstag geht es für die 1.Regionalliga Basketballer der TSH zu einem direkten Konkurrenten um die hinteren Tabellenplätze. Dabei handelt es sich um die Mannen des BC Erfurt, welche erst in dieser Saison aufgestiegen sind, aber sich mittlerweile in der Liga gut akklimatisiert haben und den Abstiegsrang entflohen sind.

Zwar belegen sie den dreizehnten und damit vorletzten Tabellenplatz, jedoch können sie nicht mehr vom Tabellelletzten Dachau Spurs eingeholt werden und haben mit 7:16 – Siegen nur einen Erfolg weniger auf dem Konto als die Longhorns. Diese rangieren nach dem sensationellen Sieg in der Vorwoche auf dem zehnten Tabellenplatz und weisen eine Bilanz von 8:15 – Siegen auf. Das Hinspiel konnten die Herzogenauracher deutlich mit 73:49 für sich entscheiden und so sollte zumindest der direkte Vergleich auch nach dem Spiel noch für die Herzogenauracher sprechen.

Der Sieg ist allerdings sicher nicht mehr so einfach zu erringen, denn die Erfurter haben sich nach der schwachen Hinrunde mächtig personell verstärkt. Mit Brian Wanamaker wurde der Bruder des Bamberger Erstligaprofis und All-Star-Game-MVPs Brad Wanamaker verpflichtet, der seitdem beweist, dass Talent wohl in der Familie liegt, denn dieser ist derzeit für durchschnittlich 24,3 Punkte pro Partie verantwortlich. Zudem übernimmt er ebenso wie sein etwas erfolgreicherer Bruder den Spielaufbau und lenkt dort die geschickte der Seinigen hervorragend. Seit seiner Ankunft in Erfurt hat die thüringerische Erfolgsgeschichte seinen Lauf genommen und diese soll nun weiter fortgesetzt werden. Zusätzlich zu Wanamaker wurde Aurimas Adomaitis verpflichtet, ein litauischer Centerspieler, welcher der litauischen Ausbildungslegende alle Ehre macht. Diese ist dafür bekannt, dass die Spieler technisch exzellent ausgebildet sind und dass auch große Spieler gut werfen können. Beides trifft auf Adomaitis genau zu und so haben die Erfurter einen Centerspieler, der 16,6 Punkte pro Spiel auflegt und höchst flexibel einsetzbar ist. Zusammen sind somit die beiden Neuzugänge für fast 40 Punkte verantwortlich und so ist klar, dass die Erfurter nicht mehr das gleiche Kanonenfutter sind, welches sie noch in der Hinrunde waren. Denn auch die restlichen Thüringer sind allesamt harte Arbeiter, die wissen, wie man verteidigt. Nicht zuletzt haben sich die Erfurter einen Namen gemacht, dass sie eine unermüdliche Ganzfeldverteidigung aufs Parkett legen, gegen die es immer unangenehm ist, anzugreifen. Somit können sich die Aurachstädter auf ein hart geführtes Spiel einstellen.

Insbesondere, da die Herzogenauracher nach wie vor unter brutalen Verletzungspech leiden. Zwar kann aller Voraussicht nach Ryan DeMichael wieder mitspielen, jedoch steht hinter Markus Person weiterhin ein Fragezeichen und es wird sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden, ob er spielen kann oder nicht. Dennoch haben die Longhorns natürlich Hoffnung das Spiel zu gewinnen, so ging es zuletzt ja wieder deutlich aufwärts, die letzten beiden Heimspiele konnten gewonnen werden, das letzte selbst in einer Besetzung, der niemand zugetraut hätte, auch nur einen Blumentopf zu gewinnen. Das beweist, dass mit diesen Longhorns stets zu rechnen und dass sie auch nach Erfurt fahren, um zu gewinnen.

„Wir haben das Hinspiel klar dominiert und können mit der Art Basketball zu spielen der Erfurter sehr gut umgehen. Sie liegen uns, auch wenn sie mit Wanamaker und Adomaitis natürlich deutlich an Qualität gewonnen haben. Aber auch wir haben uns weiter stabilisiert und spielen mit sehr viel Selbstvertrauen. Entscheidend wird sein, dass wir die lange Fahrt möglichst schnell aus den Beinen bekommen und von Beginn an da sind. Die Erfurter starten fast schon traditionell gut ins erste Viertel und da ist es wichtig, gleich dagegenzuhalten und wenn möglich selbst die Initiative zu übernehmen. Genau das ist der Plan und ich bin zuversichtlich, dass wir das Spiel gewinnen werden.“ So TS-Coach Angelos Plantzas zum anstehenden Spiel.

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