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Longhorns reisen zum Bundesliganachwuchs der Brose Baskets

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔29.November 2014
Longhorns reisen zum Bundesliganachwuchs der Brose Baskets

Am kommenden Samstag reisen die 1. Regionalliga Basketballer der TSH zu den Mannen des TSV Breitengüßbach. Nach dem furiosen Sieg in der Vorwoche der Longhorns im Mittelfrankenderby gegen Treuchtlingen befinden sich die Herzogenauracher im Aufwind und wollen unbedingt den zweiten Sieg in Folge einfahren und sich so wieder eine ausgeglichene Bilanz erarbeiten. Derzeit stehen die Aurachstätder auf dem neunten Tabellenplatz und haben 4:5-Siege in der Bilanz stehen. Ihre Konkurrenten aus Oberfranken belegen derzeit Tabellenrang sieben und weisen ebenfalls 4:5 – Siege auf. Somit ist mit einem Duell auf Augenhöhe zu rechnen, welches das Team für sich entscheiden wird, welches sich besser auf den Gegner einstellen kann.

Denn interessant bei diesem Aufeinandertreffen ist die komplett unterschiedliche Ausrichtung der beiden Mannschaften. Dieser Unterschied ist auf zwei Ebenen festzumachen. Einmal sind die Breitengüßbacher die Nachwuchsmannschaft der Brose Baskets Bamberg, stellen somit eine der jüngsten Mannschaften der Liga, während die Longhorns mittlerweile eine der ältesten stellen. Somit spielt Erfahrung gegen Jugend. Auf der anderen Seite setzen die Gastgeber auf eine extrem aggressive Verteidigung über das gesamte Feld, die Ballgewinne produzieren soll, auch mit der Gefahr das man das ein oder andere Mal leicht von seinem Gegenüber geschlagen wird. Die Herzogenauracher richten dagegen ihr Hauptaugenmerk auf die Kontrolle ihres jeweiligen Gegenspielers im Eins gegen Eins, machen dafür weniger Druck am Ball, erlauben dafür aber auch kaum leichte Abschlüsse des Gegners. Somit treffen hier zwei komplett unterschiedliche Strategien aufeinander, welche beide ihre Vorzüge haben, jedoch nur eine gewinnen kann. In den vergangenen Jahren gewann meist die Heimmannschaft, was natürlich nicht gerade das beste Omen für die Aurachstädter ist. Aber an all dies Hokuspokus wird in Herzogenaurach sowieso nicht geglaubt und sieht das Herzogenauracher Trainerteam um Angelos Plantzas durchaus gute Chancen für die Ihrigen: „Die Güßbacher sind sicher einen tick schneller und agiler als wir, aber wir haben klare Vorteile in Sachen Körpermasse und Erfahrung. Genau das werden wir versuchen auszunutzen, indem wir immer wieder den Ball unter dem Korb bringen werden. Mit Ryan DeMichael, Adrian Dlugosch und Mike Kaiser haben wir Spieler, die von dort extrem effektiv spielen können und gute Entscheidungen treffen. Wichtig wird sein, dass wir dem Druck der gegnerischen Verteidigung von Beginn an alles entgegensetzen, was uns zur Verfügung steht. Wir haben in der Woche uns genau darauf vorbereitet und so kann von uns aus das Spiel gar nicht früh genug kommen.“

Zum Leidwesen der Herzogenauracher wird diesmal neben Monty Rogers auch Peter Simon ausfallen, der sich, wie berichtet, ja im vergangenem Spiel das Knie verdreht hat, dessen Diagnose aber erst nach Redaktionsschluss feststand. Dazu ist Christian Imberi fraglich, was für die Longhorns also ein alt bekanntes Bild darstellt, nämlich das Leistungsträger en masse fehlen. Dennoch haben die Aurachstädter bisher stets die Ausfälle kompensieren können und so sollten sie auch diesmal eine wettbewerbsfähige Mannschaft aufs Parkett stellen können.

Dies wird auch dringend nötig sein, denn bei den Oberfranken laufen einige Hochkaräter auf. Als erstes wäre hier das routinierte Centerduo aus Ivan Derman, der im Durchschnitt 17,9 Punkte pro Partie auflegt und Lucas Wagner, welcher sich für 10,3 Punkte kenntlich zeichnet, zu nennen. Zusammen bilden sie ein vorzügliches Centerbollwerk, das sich ideal ergänzt. Während nämlich Derman meist aus der Ferndistanz und um die Freiwurflinie herum agiert, ist Wagner ein Wühler unter dem Korb. Unterstützung erhalten die Beiden vor allem durch Tibor Taras, der für die Spielgestaltung im Spiel der Gastgeber zuständig ist und zudem 11,4 Punkte pro Spiel eintütet. Auch die restlichen Oberfranken sind allesamt gut ausgebildete Basketballer, die wissen, was sie wann zu tun haben, denen aber noch etwas die Erfahrung fehlt, um absolute Leistungsträger zu sein. Dementsprechend kann mit einem spannenden und attraktiven Spiel gerechnet werden.

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