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Longhorns reisen zum letzten Saisonspiel nach Erfurt

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔22.April 2016
Longhorns reisen zum letzten Saisonspiel nach Erfurt

Am kommenden Samstag steht für die 1.Regionalliga Basketballer der TSH das letzte Saisonspiel bei den Mannen des BC Erfurt an. Dabei geht es für die Longhorns lediglich noch um die Platzierung, denn je nach Spielausgang dieser und der Partien ihrer direkten Konkurrenten können die Herzogenauracher irgendwo zwischen Platz acht und elf landen.

„Schon zu Beginn der Saison war unser optimistischstes Saisonziel ein einstelliger Tabellenplatz. Wir haben eine starke Rückrunde hingelegt und jetzt können wir mit einem Sieg in Erfurt uns selbst für diese Leistung belohnen. Natürlich ist es eine lange Auswärtsfahrt, aber wir haben bewiesen, dass wir auch mit solchen Widrigkeiten gut umgehen können und auch solche Spiele gewinnen können. Dafür müssen wir aber unseren Stil durchziehen und dürfen uns nicht auf den Erfurter Hau-Ruck-Stil einlassen, denn den beherrschen sie sicher besser als wir. Wir uns mittlerweile zu einem starken Defensivteam entwickelt und müssen darauf unseren Fokus legen. Dann kommt die Offensive von ganz alleine.“ So Longhornstrainer Mario Dugandzic zur anstehenden Partie.

Somit heißt die Devise für die Herzogenauracher ganz klar volle Kraft voraus, denn die Tabellensituation ist tatsächlich interessant. Mit 11:14 – Siegen liegen die Longhorns derzeit auf dem neunten Tabellenrang und sind damit punktgleich mit dem Tabellenachten aus Ansbach. Zugleich belegen die Erfurter den elften Tabellenrang und weisen dabei eine Bilanz von 10:15 – Siegen auf. Das bedeutet, dass je nach Spielausgang vier Teams die gleiche Bilanz aufweisen könnten und es dann zu einem Vierervergleich kommen würde, der nicht wirklich gut für die TSH ausgehen würde. Alsbald die Herzogenauracher aber gewinnen, kann ihnen der neunte Tabellenrang nicht mehr genommen werden und sollte dann Ansbach gar verlieren, würden sie die Saison gar auf dem achten Rang abschließen.

Positiv für die Herzogenauracher Aussichten ist, dass erneut alle Spieler mit an Bord sind und welche Qualität diese Besetzung birgt, hat der Sieg in der Vorwoche gegen Aufsteiger FC Bayern München gezeigt. In einem spektakulären Spiel konnten die Aurachstädter die Bayern stets kontrollieren und legen sie am heutigen Samstag eine ähnlich starke Leistung auf das Parkett, werden die Erfurter keine große Chance haben.

Dass die Erfurter aber durchaus ernst zu nehmen sind, haben sie im Hinspiel gezeigt, als sie mit 90:87 gewannen und in Aufbauspieler Brian Wannamaker ihren alles überragenden Akteur hatten. Der Bruder von Bundesliga MVP Brian Wannamaker, der in der vergangenen Saison mit den Brose Baskets Bamberg Meister wurde, gehört zu den besten Spielern der Liga und erzielt im Durchschnitt gut 20 Punkte pro Partie. Zudem ist er ein exzellenter Vorbereiter, was ihn noch unberechenbarer macht. Damian Rey ist sein respektabler Sidekick. Der agile Centerspieler profitiert wohl am meisten von Wannamaker, da er von ihm häufig gut eingesetzt wird und dann leichtes Spiel hat.15,7 Punkten pro Partie sprechen eine deutliche Sprache und so wird auch auf Monty Rogers und Willy Inkulu unter dem Korb Schwerstarbeit zukommen. Die restlichen Erfurter haben alle ihre individuellen Stärken, sind aber nicht so komplette Spieler wie die beiden oben genannten, können aber stets entscheidend ins Spiel angreifen und müssen so jederzeit beachtet werden.

Dennoch gehen nach den vergangenen Wochen die Herzogenauracher als Favorit ins Spiel und haben ja zudem noch eine Revanche offen und so ist trotz des letzten Spieltags noch mit einiger Spannung zu rechnen.

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