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Longhorns starten mit Niederlage in die Saison

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔25.September 2016
Longhorns starten mit Niederlage in die Saison

Am vergangenen Samstag starteten die 1.Regionalliga Basketballer der TSH mit einer herben Niederlage in die neue Saison. Mit 104:59 verloren die Mannen um den neuen Longhornstrainer Benedikt Aumeier gegen einen der Topfavoriten auf den Aufstieg, die Baskets Vilsbiburg. Dennoch lässt die Punktdifferenz auf einen deutlicheren Leistungsabstand der beiden Kontrahenten schließen, als er tatsächlich war, denn die extrem jungen Wilden der TSH, sie spielten mit zwei 16- und zwei 17-jährigen, verkauften sich insbesondere in der Halbzeit gut und machen so Hoffnung auf mehr. Auch in der Vorsaison starteten die Herzogenauracher mit einer 40-Klatsche in Vilsbiburg und wie erfolgreich die Saison dann verlief, ist Legende. Nicht zuletzt wurde der Aufsteiger Bayern München in einem denkwürdigen Spiel besiegt und so besteht auch in diesem Jahr Hoffnung auch wenn noch ein weiter Weg zu gehen sein wird. Momentan liegen die Longhorns mit 0:1 – Siegen auf dem vierzehnten Tabellenplatz, während die Gastgeber sich gleich an die Spitze der Tabelle setzten und 1:0 – Siege vorweisen.

Das erste Viertel sah aus Sicht der TSH noch recht gut aus. Neuzugang Vedran Nakic zeigte, dass er zu einem Topspieler in der Regionalliga werden kann und netzte gleich mal ein paar Sprungwürfe. In der Verteidigung packten die Longhorns ebenfalls beherzt zu und machten den Gastgebern das Leben schwer. Dennoch konnten sie immer wieder die große Schwäche der Herzogenauracher ausnutzen, nämlich die Präsenz unter dem Korb. Lubos Novy, der Centerspieler Vilsbiburgs, konnten schalten und walten wie er wollte und wurde mit 25 Punkten Topscorer der Partie. Und eben dieser Novy sorgte dafür, dass die Vilsbiburger trotz anfänglich schwacher Wurfquote das erste Viertel für sich entscheiden konnten und mit 18:13 in die erste Pause gingen.

Im zweiten Viertel setzten sich die Gastgeber jetzt verstärkt ab, da sie traumwandlerisch sicher aus der Distanz trafen. Insgesamt trafen sie 42,3 Prozent ihrer Dreier, normalerweise ist ein Wert um die 30 Prozent realistisch. Da die TSHler zudem keinen Zugriff bei den Rebounds bekamen, konnten die Vilsbiburger meist auch die wenigen Fehlwürfe am offensiven Brett wieder ergattern und im zweiten oder dritten Versuch dann netzen. Punkt um Punkt setzten sich die Niederbayern ab, lediglich Nakic und Kapitän Mike Kaiser konnten etwas dagegen halten. 59:28 lagen schließlich die Longhorns zur Halbzeit zurück.

Auch im dritten Viertel sollten die Gastgeber weiter dominieren. Joshua Guddemi, der US-amerikansichen Flügelspieler der Vilsbiburger, zeigte einige spektakuläre Flugeinlagen und hämmerte einige sehenswerte Dunkings durch die Reuse. Dies inspirierte auf den Gegenseite dann aber auch Tanor Ngom, der 2,18 Meter große Centerspieler der TSH, auch den ein oder anderen Dunking zu setzen. Er zeigte mit 14 Punkten, dass er durchaus das Potential hat, eine tragende Säule im Team der Longhorns zu spielen, da er mit seiner Größe zudem in der Verteidigung viele Würfe des Gegners verändern, wenn nicht gar blocken kann. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass sich die Vilsbiburger weiter absetzten und nach dem dritten Viertel beim Stand von 74:38 war das Spiel gelaufen.

Doch die Herzogenauracher zeigten Moral und kämpfen tapfer gegen die Übermacht der Gastgeber. Tobias Übbing und Moritz Hüttel zeigten einige ansprechende Aktionen und trotzten sogar den gegnerischen Fans Respekt ab. Ebenso erzielte das 16-jährige TS-Eigengewächs Matt Williamson seine ersten Punkte auf Regionalliganiveau und es wird spannend zu verfolgen sein, wie die Entwicklung von ihm und den anderen jungen Herzogenaurachern weiter gehen wird. Schlussendlich verloren die Longhorns in der Höhe etwas unverdient mit 104:59,trotz alledem haben sie bewiesen, dass sie in dieser Saison mit jedem Gegner mitspielen können.

„Vilsbiburg ist in dieser Saison nicht unser Anspruch. Sie gehören zu den absoluten Aufstiegsfavoriten und für uns geht es ganz klar um den Klassenerhalt. Nach der turbulenten Vorbereitung mit vielen Verletzten und Absagen sind wir jetzt froh, dass wir fortan kontinuierlich trainieren können und auch heute schon eine solide Leistung gezeigt haben. Wir haben gesehen, was wir verbessern müssen und werden Training für Training daran arbeiten. Wir sind hochmotiviert uns von Spiel zu Spiel zu steigern und am Ende wird man sehen, was bei diesem Experiment mit vielen jungen Spielern herauskommen wird.“ So Trainer Benedikt Aumeier nach dem Spiel.

Punkteverteilung: Hüttel 7, Williamson 1, Feuerpfeil 2, Gahlert 3, Person 2, Nakic 12, Kaiser 10, Ngom 16, Übbing 6.

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