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Longhorns treffen auf Bayern München

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔16.Oktober 2014
Longhorns treffen auf Bayern München

Am kommenden Samstag um 19.30 Uhr kommt die Prominenz in die Herzogenauracher Gymnasiumhalle, denn dann werden die 1.Regionalliga Basketballer der TSH die Mannen des großen FC Bayern München empfangen. Selbstredend ist es nicht der Deutsche Meister der Vorsaison, der da in die Aurachstadt reist. Aber immerhin ist es die jugendliche Abordnung davon, welche in einigen Jahren in die Fußstapfen der „großen“ Bayern treten sollen. Ein Paul Zipser beispielsweise, der in der vergangenen Saison gegen die Longhorns noch 28 Punkte auflegte und damit Hauptverantwortlich für die knappe Herzogenauracher Heimniederlage war, spielte wenige Wochen nach dem Spiel in Herzogenaurach in der Euroleague(das Pendant zur Champions League im Fußball) groß auf und verdiente sich so ein Engagement bei der Profiabteilung und ist damit Vorbild für seine jetzigen Nachfolger. Diese haben aber wohl den unglücklichsten Start in die Saison erwischt, den man sich so vorstellen kann. Als einer der absoluten Topfavoriten gestartet, setzten sie im ersten Spiel einen Spieler ein, der noch nicht freigegeben war und verloren so am „grünen Tisch“, um dann gleich in der Woche darauf eine 11 Punkte Führung im vierten Viertel zu verspielen, um schlussendlich mit einem Punkt zu verlieren.

Deshalb stehen die Landeshauptstädter nun auf dem dreizehnten Tabellenrang und haben 0:2 – Siege auf dem Konto. Dass dies nicht lange so bleiben wird, ist wohl hundertprozentig gewiss. Aber die Longhorns, welche vergangene Woche den ersten Saisonsieg einfahren konnten und mit 1:2 – Siege auf dem neunten Tabellenplatz liegen, wollen selbstredend die Krise des Favoriten ausnutzen und seinen Aufstieg im Tableau um eine Woche hinauszögern und Sieg Nummero due einfahren.

Dafür wurde in dieser Woche intensiv an einer neuen Spielausrichtung gefeilt, was notwendig wurde, da die TSH in der Vorwoche eine absolute Horrornachricht mit dem Ausfall von Monty Rogers wegen eines Achillessehnenrisses ereilte. Mit Sicherheit wird dieser Verlust nicht komplett zu kompensieren sein, denn Rogers gehört wohl zu den fünf besten Spielern der Liga, wie man eindrücklich in der vergangenen Saison sehen konnte, doch haben die Longhorns in der Vorsaison ebenso bewiesen, dass sie auch ohne ihn gegen jede Mannschaft gewinnen können. Hier kommt nun natürlich zusätzlich die Personalie Ryan DeMichael hinzu, welcher sich bisher als absolute Verstärkung erwies und nun noch stärker in die Verantwortung gezogen werden wird. Die restliche Bullenherde zeigte sich diese Woche hoch motiviert im Training und signalisierte derart die Bereitschaft, für Rogers in die Bresche zu springen und zu helfen, den Karren aus den Dreck zu ziehen.

„Wir sind heiß auf das Spiel und wollen endlich mal gegen die Bayern gewinnen. Einen besseren Zeitpunkt als jetzt, wird es in dieser Saison sicher nicht mehr geben und so stehen die Zeichen auf Angriff. Das Team hat den Ausfall von Monty gut weggesteckt und vielleicht ist er nach seiner Operation ja schon am Samstag wieder als Zuschauer dabei. Da wird er dann sehen, dass wir uns etliche Varianten einfallen haben lassen, den bayerischen Angriffswirbel zu unterbinden. Entscheidend wird sein, dass wir die harte Gangart der Bayern annehmen und von Beginn an mit hundert Prozent Intensität zu Werke gehen.“ So das Trainerduo Aidin Kabir und Peter Simon zum anstehenden Spiel.

Dass die Umsetzung des Plans der Longhorns alles andere als einfach wird, liegt auf der Hand, sobald man in die Aufstellung der Bayern schaut. Hier findet sich jede Menge Talent und extrem gut ausgebildetes Spielermaterial. Herausragend ist mit Sicherheit, der Sohn des größten deutschen Bürgers Rolf Mayr. Sein Sohn Daniel Mayr tritt schon in jungen Jahren in seine Fußstapfen, weist geschätzte 2,10 Meter auf und ist zugleich extrem beweglich. Eine Macht also, mit der sowohl offensiv als auch defensiv zu rechnen ist und welche den Herzogenaurachern wohl einige Probleme bereiten wird. Aber auch die anderen jungen Wilden des FCB sind allesamt hervorragend ausgebildet und können jederzeit das Spiel übernehmen. Insgesamt werden gut zehn Spieler länger eingesetzt, was den Münchnern ein sehr hohes Spieltempo erlaubt, sowie höchste Intensität in der Defensive. So stellen die Bayern sicher einen harten Brocken für Aurachstädter dar, aber mit Sicherheit auch einen bezwingbaren.

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