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Longhorns verlieren nach Verlängerung

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔04.Dezember 2016
Longhorns verlieren nach Verlängerung

Die 1.Regionalliga Basketballer der TSH müssen in dieser Saison wirklich so einiges wegstecken, denn was am vergangenen Samstag in der Sporthalle des Gymnasiums passiert ist, muss einem empathischen Menschen Tränen in die Augen treiben, den Spieler der Longhorns aber sowieso. Nach einem hart umkämpften und absolut intensiven Spiel verloren die Aurachstädter schließlich nach Verlängerung mit 96:89 gegen die TUS Bad Aibling und stehen damit nun auf dem dreizehnten Tabellenplatz und haben eine Bilanz von 3:8 – Siegen vorzuweisen. Die Bad Aiblinger, welche mittlerweile ihr fünftes Spiel in dieser Saison in Verlängerung gewonnen haben, bleiben auf dem zweiten Tabellenrang und haben 9:2 – Siege auf der Habenseite. Nach dieser Niederlage haben die Mannen um Longhornscoach Benedikt Aumeier nun schon fünf Spiele mit vier oder weniger Punkten verloren und müssen darauf achten, ihr Mut nicht zu verlieren.

Aumeier: „Wir machen gerade eine Erfahrung durch, die wir auch letzte Saison durchmachen mussten. Wir spielen mit vielen jungen Spielern, für die die Liga neu ist und die das erste Mal richtig Verantwortung im erwachsenen Bereich übernehmen. Dementsprechend fehlt uns am Ende der Partien teilweise etwas die Abgezocktheit, um die Spiele nachhause zu bringen. Aber schon letzte Saison konnten wir in der Rückrunde aus den gemachten Erfahrungen lernen und haben die viertbeste Rückrunde aller Teams gespielt. Jetzt heißt es, diese Entwicklung auch dieses Jahr zu nehmen und dafür werden wir weiter hart trainieren, uns austauschen und positiv und konstruktiv miteinander umgehen. So gehen wir optimistisch in die nächsten Spiele!“

Ärgerlich bleibt die Niederlage natürlich trotzdem, denn die TSH hätte alle Chancen gehabt, das Spiel zu gewinnen. Zu Beginn der Partie legten die Longhorns gleich einen 7:2 – Lauf vor, in welchem Matthew Meredith all seine Klasse bewies. Der beste Herzogenauracher an diesem Tag punktete aus allen Lagen und brachte die Seinigen derart in Führung. Doch nach drei Spielminuten wachten die Bad Aiblinger auf und kamen durch Ligatopscorer David Bergfeld zurück in die Partie. Fortan entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe und nach dem ersten Viertel führten die Gäste aus Oberbayern mit 25:24.

Im zweiten Viertel zogen beide Teams in der Defensive an. Die Herzogenauracher spielten eine Zonenverteidigung, gegen welche ihren Kontrahenten nur wenig einfiel. Jedoch machten diese in der Verteidigung selbst einen starken Job und zwangen die Longhorns dazu, extrem viele Würfe aus der Mittel- und Ferndistanz zu nehmen, welche sie aber nur mäßig trafen. In Folge fielen in diesem Viertel deutlich weniger Punkte als im ersten Abschnitt, doch die TSH konnte bis zur Halbzeit auf 42:42 ausgleichen.

Das dritte Viertel glich dem zweiten in Gänze. Die Hausherren verließen sich jetzt fast ausschließlich auf ihren Distanzwurf, wobei Vedran Nakic und Matthew Meredith glücklicherweise zumindest solide trafen. Die Bad Aiblinger setzten nun ihr Glück auf die Karte „individuelle Klasse“ und schickten ihren Besten Malo Valerien in etliche Eins-gegen-Eins-Duelle, die er häufig gewinnen konnte. So konnten beide Mannschaften zumindest gelegentlich punkten und Bad Aibling führte vor dem Schlussabschnitt mit 17:15.

Im letzten Viertel vollbrachten die engagiert kämpfenden Aurachstädter dann noch eine letzte Kraftleistung. Nils Haßfurther brillierte aus der Ferndistanz und Mike Kaiser nahm nun sein Herz in die Hand und zog mit allem, was er hatte, immer wieder zum Korb und sorgte dort für Zählbares. Doch auch die Aiblinger gaben zu keinem Moment nach und der bis dahin vollkommen unfällige Claus Weiss übernahm nun die Verantwortung. Mit Dreiern und Würfen aus der Halbdistanz hielt er die Seinigen weiter im Spiel, was schließlich dazu führte, dass nach vierzig Minuten das Spiel noch nicht entschieden war und es beim Stand von 81:81 in die Verlängerung ging.

Hier erwischten zunächst die Longhorns den besseren Start und gingen mit 87:81 in Führung. Das Publikum, aber wohl auch die Spieler der TSH dachten, das Spiel sei nun gelaufen. Zu souverän wirkten die Hausherren, doch plötzlich gelang von einer auf die andere Sekunden den Longhorns gar nichts mehr und die Bad Aiblinger spielten wie aus einem Gus. Die TSH fand keine Zugriff mehr auf das Spiel und schließlich verloren die stark kämpfenden und spielenden Herzogenauracher gegen den Tabellenzweiten mit 96:89 nach Verlängerung.

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