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Longhorns „wie vom Donner gerührt“

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔23.Juni 2016
Longhorns „wie vom Donner gerührt“

Schreckensmeldung aus Nürnberg erschüttert die TSH-Basketballer in ihren Grundfesten -Nordbayerische Nachrichten, 02.06.2016 18:01 Uhr 

Abgeklatscht: War die erste Saison des Fusionsteams für Braslav Turic und Co. auch die letzte?

Abgeklatscht: War die erste Saison des Fusionsteams für Braslav Turic und Co. auch die letzte?© Foto: Giulia Iannicelli

 

Am heutigen Freitag wollen die Verantwortlichen von rent4office Nürnberg an die Öffentlichkeit treten – vermutlich mit schlechten Nachrichten. Denn den Mitarbeitern wurde dieser Tage gekündigt, ob nun das „Aus“ für das Team verkündet wird oder doch noch ein Rettungsplan auftaucht, darüber kann nur spekuliert werden.

Auch Kaddatz-Daßler geht das nicht anders. Schließlich kooperiert sein Verein in der 1. Regionalliga nicht nur mit dem Nürnberger Profiklub, sondern hängt personell regelrecht an dessen Tropf. Elf der 16 in der abgelaufenen Saison eingesetzten Spieler kamen aus der Noris, nur mit eigenen Kräften scheint eine Mannschaft, die in der 1. Regionalliga bestehen kann, nicht möglich.

Bitter nur: Die Bombe platzte am 1. Juni, der 31. Mai wäre der letzte Termin gewesen, an dem die TSH ihre Mannschaft noch hätte zurückziehen können. Nun müsse man abwarten, so der Herzogenauracher Funktionär, was genau in Nürnberg bekannt gegeben wird.

Natürlich werde man in jedem Fall mit jedem Spieler sprechen, die ja selbst aus allen Wolken gefallen sind und selbstverständlich auch noch keine neuen Pläne in der Tasche haben können. Der bisherige Trainer Mario Dugandzic und der erst neu verpflichtete Felix Czerny hängen ebenso in der Luft. Noch am Donnerstagabend wollte sich Kaddatz-Daßler mit den beiden zusammensetzen.

Es gibt jetzt zwei Hauptszenarien: Bricht in Nürnberg alles weg, werden wohl auch fast alle Talente, die ja auf den Profi-Basketball vorbereitet werden sollten, die Region wieder verlassen. Falls die TSH keine schlagkräftige Truppe aufbieten kann und nicht meldet, gilt man als erster Absteiger und kann 2017/18 in der 2. Regionalliga wieder starten – falls man möchte und kann.

Möglichkeit zwei: Die TSH kann einen Stamm aus eigenen Routiniers und einige Nürnberger Youngsters plus eventuelle Neuzugänge aufbieten und bleibt in der 1. Regionalliga. Doch selbst hinter den bisherigen Alt-Longhorns um Mike Kaiser, Monty Rogers und Markus Person stehen ja große Fragezeichen.

In jedem Fall scheint es so gut wie sicher, dass das so verheißungsvoll gestartete Projekt Nürnberg-Herzogenaurach nicht mehr in dieser Form fortgeführt werden kann – und die TSH erneut nach neuen Lösungen suchen muss.

HOLGER PETER, Nordbayerische Nachrichten

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