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Longhorns wieder „am Leben“

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔22.November 2017
Longhorns wieder „am Leben“
Immer wieder tankte sich Patrick Horstmann (weißes Trikot) unter den Körben gegen die längenmäßig überlegenen Münchner durch.

Immer wieder tankte sich Patrick Horstmann (weißes Trikot) unter den Körben gegen die längenmäßig überlegenen Münchner durch.© Foto: Edgar Pfrogner

 

Nach einem hoch intensiven und extrem schnellen Spiel behielten schließlich die Longhorns in der letzten Minute die Kontrolle und konnten die Zehn- Punkte-Aufholjagd der Münchner gerade noch stoppen. So liegen die Aurachstädter jetzt auf dem zwölften Tabellenplatz, wobei sie mit 4:14 Punkten wieder Anschluss ans untere MIttelfeld gefunden haben, während die Landeshauptstädter weiter im gesicherten Mittelfeld den achten Tabellenrang einnehmen.

Die TSH-Korbjäger begannen wie von der Tarantel gestochen, feuerten aus allen Rohren und trafen fast nach Belieben. Egal ob Mike Kaiser, Stefan Dinkel oder Patrick Horstmann, wann immer sie warfen, fand der Korb das richtige Ziel. Auf der Gegenseite sah es dabei ganz anders aus. Aufgrund der guten Verteidigung der TSH kamen die Gäste kaum zu guten und freien Würfen und dementsprechend schlossen die Hellenen niederprozentig ab.

Im zweiten Viertel starteten dann die Herzogenauracher erneut besser. Daniel Krause und Vedran Nakic übernahmen nun die Verantwortung und verwandelten einige Würfe aus der Fern- und MItteldistanz. Hinten leisteten die jungen Anthony Bauer und Jan Eismann gute Arbeit und hielten die Münchner gut unter Kontrolle. Während Eismann viel Druck auf die Münchner Aufbauspieler ausübte, sicherte sich Bauer einige Rebounds und veränderte mit seiner Präsens immer wieder die Würfe der nun wild attackierenden Landeshauptstädter. So konnten sich die Aurachstädter weiter absetzen und zur Halbzeit führten sie mit 48:37.

Kein „Kabinenschlaf“

Zuletzt starteten die Longhorns häufig schwach ins dritte Viertel, doch diesmal zeigten sich die Herzogenauracher stark verändert und kamen mit viel Biss und Kampf aus der Kabine. Aber auch die Hellenen hatten in der Halbzeitpause die richtigen taktischen Adaptionen gefunden und blieben weiter im Spiel.

Dabei taten sich nun die Centerspieler der Landeshauptstädter hervor. In Sachen Größe und Masse überlegen, dominierten nun Jermaine Lippert und Ben Kitatu die Zone. Während Lippert sich einfach immer wieder in atemberaubende Höhen katapultierte und dann problemlos über seine Gegenspieler hinweg abschloss, wuchtete sich Kitate mit seinem bulligen Körper durch die Herzogenauracher Verteidigungslinien. Diese beiden bekamen aber nur noch wenig Unterstützung von außen, was dazu führte, dass der Abstand zur Viertelpause (60:49) unverändert blieb.

Gleich zu Beginn des vierten Viertels trafen die Herzogenauracher zwei Dreier und Ben Gahlert und Patrick Horstmann punkteten direkt am Brett. So konnten sich die Aurachstädter auf 68:52 absetzen und die Fans feierten die Ihrigen. Doch plötzlich ging nichts mehr und die Hellenen holten Punkt für Punkt auf. Omari Knox übernahm nun das Kommando und war nur noch schwer zu kontrollieren.

Bei noch 90 verbleibenden Sekunden waren dann die Gäste auf 71:75 dran, und die TSH hatte den Ball. Dabei fanden sie Daniel Krause in der Ecke, der sofort abzog und den Dreier zum vorentscheidenden 78:71 verwandelte. In der Folge versuchten die Münchner noch mal durch Fouls und Freiwürfe heranzukommen, aber die Longhorns waren an diesem Tag einfach zu nervenstark, als dass sie noch was anbrennen hätten lassen.

TSH-Trainer Benedikt Aumeier: „Ich bin stolz auf meine Jungs. Sie haben heute mit viel Leidenschaft und Emotion gespielt, um jeden Ball gekämpft und sich somit den Sieg verdient. Wir haben nun endlich den Lohn für die vergangenen guten Trainingswochen eingestrichen. Jetzt müssen wir weiter hart trainieren und unserer neuen Strategie treu bleiben. Seit der Systemumstellung vor drei Wochen läuft es immer besser und wir wissen nun, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Longhorns: Horstmann 19, Nakic 12, Krause 14, Kaiser 18, Dinkel 8, Eismann, Bauer 6, Übbing, Gahlert 6.

psi

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