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Longhorns wollen vor heimischer Kulisse Wiedergutmachung

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔06.November 2014
Longhorns wollen vor heimischer Kulisse Wiedergutmachung

„Heimspiel die Vierte“, heißt es kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums für die 1.Regionalliga Basketballer der TSH. Dort erwartet die Longhorns ein harter aber sicher machbarer Gegner. Der Name des Gegners ist TSV Oberhaching, welcher momentan auf dem sechsten Tabellenrang liegt und 4:2 – Siege aufzuweisen hat. Die Aurachstädter liegen mit 3:3 – Siegen lediglich zwei Plätze dahinter, rangieren auf dem achten Tabellenplatz und wollen nach der deftigen Niederlage in der Vorwoche gegen den Spitzenreiter aus Nördlingen wieder in die Erfolgsspur zurück. In der mittlerweile doch recht ansehnlichen Historie dieses Duells kann man eine klare Tendenz hinsichtlich des Ausgangs feststellen, welche den Longhorns gar nicht so ungelegen kommen dürfte. Denn in den letzten sechs Aufeinandertreffen der beiden gewann fünf mal das Heimteam und so haben die Herzogenauracher zumindest schon einmal die Statistik auf ihrer Seite.

Ein weiterer Punkt, der für die Aurachstädter spricht, ist, dass sie unter allen Umständen die Schmach aus der Vorwoche vergessen machen wollen. Eine 40-Punkte-Niederlage fand man in der Herzogenauracher Regionalligageschichte bis dato noch nicht und so wollen die Longhorns eben genau jenes Erlebnis mit einem Sieg aus ihrer Erinnerung löschen. Zwar wird noch immer der gesperrte Ryan DeMichael fehlen und auch Spielmacher Markus Person laboriert weiterhin an seiner Oberschenkelzerrung, doch alle anderen Longhorns sind einsatzbereit und brennen auf das Spiel. „Uns war schon während und erst recht nach dem Nördlingenspiel bewusst, dass es so einfach nicht geht. Wir sind in allen Belangen deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben und man hat in dieser Trainingswoche gemerkt, dass alle etwas wiedergutmachen wollen. Wir haben intensiv trainiert und uns detailiert auf den kommenden Gegner eingestellt. Wir kennen die Oberhachinger jetzt seit Jahren, wissen was ihnen liegt und was nicht und werden versuchen, ihnen den Abend so unbequem wie möglich zu gestalten. Mit unseren Zuschauern im Rücken ist sicher einiges an Feuer in der Partie.“ So der neue „alte“ Longhornscoach Angelos Plantzas.

Warum ist neue „alte“ wieder zurück? Der bisherige Longhornstrainer Aidin Kabir muss aus persönlichen Gründen etwas kürzer treten, bleibt aber dem longhornschen Trainerstab innerhalb seiner zeitlichen Möglichkeiten erhalten, hat aber die Hauptverantwortung an Angelos Plantzas abgegeben, der natürlich weiterhin von Peter Simon unterstützt wird. Somit ist das alte Trainerduo Plantzas/Simon nach einem Jahr wieder vereint und wird zudem von Kabir, wann immer zeitlich möglich, unterstützt.

Doch nun zu den Gästen, welche einige namhafte Akteure in ihren Reihen haben. Da wäre zum einen natürlich Moritz Wohlers zu nennen. Der einstige Juniorennationalspieler ist noch immer ein mehr als passabler Centerspieler, hat beispielsweise in der Vorwoche 27 Punkte aufgelegt und zählt zu den wichtigsten Oberhachinger Spielern. Zu ihm gesellen sich einmal Florian Börstler. Der umsichtige Aufbauspieler interpretiert seine Position recht modern, was bedeutet, dass er nicht nur versucht, seine Mitspieler einzusetzen, sondern auch selbst den Abschluss sucht. Aufgrund seiner Größe von gut 190 Zentimetern kann er auch gut am Korb anschließen und ist so stets eine Gefahr. Der dritte Teil des Triumvirats aus Oberbayern ist Malo Valerien. Letzte Saison lief er noch für den Ligakonkurrenten Bayern München auf, doch nun hat er die Lager gewechselt, jedoch nichts an seiner Spielstärke verloren. Er agiert hauptsächlich auf der Flügelposition und hat seine Stärke ganz klar in der Penetration zum Korb. Doch auch die anderen Oberhachinger sind allesamt solide Regionalligaspieler und so stellt Oberhaching wohl die ausgeglichenste Mannschaft der Liga. Sicher sticht das Triumvirat etwas heraus, aber einen richtigen „Starspieler“ haben sie nicht und brauchen sie auch nicht, da bei ihnen sprichwörtlich der Star das Team ist. Und so wird man am Samstag mit Sicherheit ein Spiel auf allerhöchsten Regionalliganiveau sehen können, indem zwei Teams auf Augenhöhe miteinander konkurrieren werden.

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