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Longhorns wollen zuhause wieder in die Erfolgsspur zurück

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔22.Januar 2015
Longhorns wollen zuhause wieder in die Erfolgsspur zurück

Nach den vergangenen zwei Spielen gegen die dicken Brocken der Liga empfangen die 1.Regionalliga Basketballer der TSH am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums wieder einen Gegner auf Augenhöhe. Denn die Longhorns werden die jungen Wilden des MTSV Schwabings empfangen, welche derzeit auf dem achten Tabellenplatz bei einer Bilanz von 7:7 – Siegen liegen und damit direkter Tabellennachbar der Aurachstädter sind, welche auf dem neunten Tabellenrang liegen und 6:9 – Siege vorweisen.

Das Hinspiel gewannen die Herzogenauracher denkbar knapp mit 81:79, durch einen geblockten Wurf von Ryan DeMichael eine Sekunde vor Schluss, welcher den Ausgleich dargestellt hätte. Dass es auch diesmal ähnlich spannend und spektakulär zugehen wird, ist ziemlich wahrscheinlich, da ein Blick in die Historie der Spiele der beiden Teams bisher immer extrem knappe und harte Partien aufzeigt.

Die Landeshauptstädter sind eine extrem junge Mannschaft, welche ein Teil des Jugendkonzepts und zugleich den Kooperationspartner des Erstligsten Crailsheim Merlins darstellt. Hier soll der Bundesliganachwuchs gezüchtet werden und derart gestaltet sich auch die Schwabinger Mannschaft. Kein Spieler ist älter als 23 Jahre, die meisten sind gar noch jenseits der 20 Jahre und so kann man sich vorstellen, dass die Recken aus München extrem flink und ausdauernd auf den Füßen sind. Genau so gestaltet sich dann auch deren Spiel. Intensivste Verteidigung gepaart mit Tempobasketball von Feinsten zeichnet das Spiel der Gäste aus, was natürlich immer zu vielen Emotionen und vielen spektakulären Szenen führt. Angetrieben wird das Team von Liam Carpenter, welche zu den Toptalenten im süddeutschen Raum zählt und der nur ein Tempo kennt, Vollgas. 11,3 Punkte pro Partie erzielt er und dies obwohl sein Steckenpferd ganz klar die Vorbereitung von Abschlüssen ist. Hiervon profitiert insbesondere Desmond Johnson, welcher 18,6 Punkte pro Partie auflegt und mit seiner Athletik und Größe eine Macht unter dem Korb darstellt. Doch auch sein Wurf aus der Mitteldistanz ist nicht zu verachten und so muss man stets ein Auge auf ihn haben. Die beiden sind auch die „Stars“, in einem Team, das eigentlich keine Stars hat. Denn die größte Stärke der Landeshauptstädter ist die Ausgeglichenheit. Gleich acht Spieler erzielen mehr als sechs Punkte pro Partie und somit kommt auf die Herzogenauracher Defensive Schwerstarbeit zu, da sie keinem Zeitpunkt irgendeinen Spieler außer Acht lassen kann.

Die Aurachstädter wollen unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurück. Mit den beiden Niederlagen in den Vorwochen gegen die Topteams der Liga war in Betracht der personellen Situation der Longhorns mehr oder weniger zu rechnen, doch nun soll gegen einen ebenbürtigen Gegner das Ruder wieder herumgerissen werden. Da ist natürlich gut, dass Markus Person wieder gesundet ist und auch Moritz Hüttel wieder mit von der Partie sein wird. Die Rückkehr vom Topscorer der Longhorns Mike Kaiser ist dagegen noch ungewiss. Nach seinem Bänderanriss läuft die Reha sehr gut, doch wird es sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden, ob die Herzogenauracher das Risiko gehen, ihn einzusetzen oder ob sie noch eine Woche warten. Die verbesserte Personalsituation erlaubt Trainer Angelos Plantzas wieder mehr taktischen Spielraum, den er geschickt einsetzen will. „Schwabing ist eine junge und körperlich extrem fitte Mannschaft. Das heißt für uns, dass wir vor allem mit unserer größeren Routine glänzen können. Insbesondere haben uns in der Verteidigung die ein oder andere Variante einfallen lassen, um den sehr guten Fast-Break der Schwabinger kontrollieren zu können. Gelingt es uns, dem Spiel unseren Rhythmus aufzuzwingen, haben wir sehr gute Chancen das Spiel zu gewinnen. Erlauben wir es den Schwabinger aber ihr Tempospiel aufzuziehen, wird es schwer werden, das Spiel nachhause zu bringen. Aber zuhause haben wir in dieser immer anspruchsvolle Leistungen gezeigt und so bin ich optimistisch, dass es auch diesmal klappen wird.“

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