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Nach Norden in die Wagnerstadt

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔13.November 2014
Nach Norden in die Wagnerstadt

Am kommenden Samstag reisen die 1.Regionalliga Basketballer der TSH in eine Stadt der Hochkultur und des hohen Sports. Wer nun denkt, schon wieder nach München, der täuscht sich, denn die Longhorns leisten der schönen Stadt Bayreuth eine Stippvisite ab. Die Stadt, in der die weltweit bekannten Wagnerfestspiele stattfinden, bietet aber eben nicht nur Kultur, sondern eben auch Spitzensport. So haben die Bayreuther beispielsweise eine Mannschaft in der 1.Basketball Bundesliga und gegen deren Nachwuchsteam bekommen es an diesem Wochenende die Herzogenauracher zu tun. Dabei treffen die Aurachstädter fast auf einen Tabellennachbarn, denn sie selbst befinden sich bei einer Bilanz von 3:4 – Siegen auf dem achten Tabellenplatz, während die Oberfranken auf dem zehnten Tabellenrang hausieren und 2:5 – Siege auf dem Konto haben.

Dementsprechend könnten sich die noch immer stark dezimierten Herzogenauracher, diesmal fällt neben Ryan DeMichael auch noch Spielmacher Benedikt Aumeier aus, mit einem Sieg weiter in Richtung Mittelfeld schieben, während die Bayreuther stark in Richtung Abstiegsregion driften würden. Genau diese Ausgangssituation sollte für ein intensives Spiel sorgen, da beide Teams wissen, dass dies ein richtungsweisendes Spiel sein wird.

Die Bayreuther gehören je nach Besetzung, also je nachdem, ob ein Spieler von der ersten Mannschaft aushilft, zu den besseren oder schlechteren Teams der Liga. Diesmal ist damit zu rechnen, dass die Bayreuther annähernd komplett antreten werden, da sie zu Hause spielen und dringend Punkte benötigen. Das bedeutet im Umkehrschluss für die Longhorns, absolut auf der Hut zu sein und mit einem starken Gegner zu rechnen. Allen voran ist hier Philipp Johannes zu nennen, der 17,7 Punkte pro Partie auflegt und ein brandgefährlicher Akteur aus allen Lagen ist. Dazu findet er Unterstützung in Spielmacher Jonas Riesner, welcher vor allem durch seinen starken Zug zum Korb gefährlich ist und den Longhorns in der Vorsaison einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat und 14,9 Punkte im Durchschnitt auflegt. Mit 16,4 Punkte pro Partie gehört definitiv auch Zeon Gray zu den entscheidenden Akteuren im Bayreuther Spiel und so ist mit einem schweren Gegner zu rechnen, da auch die restlichen Bayreuther allesamt gut ausgebildete und extrem austrainierte Jungspunde sind, die heiß darauf sind, sich ihre Meriten im Regionalligabereich zu verdienen. Dementsprechend agieren die Wagnerstädter auch extrem druckvoll in der Defensive, da sie wissen, dass sie aufgrund ihrer jungen Beine eine hohe Taktzahl vorgeben können.

Für die Herzogenauracher, welche einen, angesichts der personell angespannten Lage, soliden Saisonstart hingelegt haben, wird dieses Spiel ein weiterer Prüfstein, wo sie sich in dieser Saison befinden. „Bisher haben wir alle Spiele gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns platziert sind, gewonnen. Unsere Niederlagen stammen allesamt aus Auseinandertreffen gegen die Topteams der Liga und so wollen wir es weiterhin halten, dass wir gegen direkte Konkurrenten um einen Platz im Mittelfeld nichts anbrennen lassen. Dennoch schmerzt uns nach wie vor der Ausfall unserer beider Centerspieler Ryan DeMichael und Monty Rogers und so wird es extrem darauf ankommen, wie wir uns ohne sie im Rebound schlagen. Letzte Woche gegen Oberhaching haben wir ihr Fehlen hervorragend kompensiert, aber der Rebound ist immer Willenssache der ganzen Mannschaft und man muss in jedem Spiel den Kampf erneut aufnehmen. Aber wir fühlen uns gut vorbereitet und so gehen wir optimistisch ins Spiel.“ So das Herzogenauracher Trainerteam zum anstehenden Spiel.

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