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Shorthorns bauen Siegesserie aus

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Allgemein, Mannschaften, Shorthorns 🕔24.November 2015
Shorthorns bauen Siegesserie aus

Mit Teambasketball vom Allerfeinsten konnte die Bayernliga Basketballerinnen der TSH am vergangenen Samstag Saisonsieg Nummero fünf einfahren. 66:42 leuchtete es nach vierzig Minuten schönstem Basketballs von der Anzeige und die Gäste aus Heroldsberg gingen mit hängen gelassenen Köpfen in die Kabine. Mit 5:1 – Siegen untermauern die Herzogenauracherinnen damit weiterhin ihren Anspruch, zu den Spitzenteams der Liga zu zählen. Zwar liegen sie trotz dieser starken Bilanz nur auf dem vierten Tabellenrang, sind aber punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Würzburg. Ihre Kontrahentinnen aus Heroldsberg befinden sich nach der Niederlage aber in größten Nöten, denn mit 1:5 – Siegen liegen sie derzeit auf dem elften und damit letzten Tabellenrang und müssen versuchen, alsbald wie möglich die Trendwende zu schaffen, denn sonst kann es schnell ganz eng in Sachen Abstieg werden.

Vor heimischen Publikum legten die Aurachstädterinnen los wie die Feuerwehr. Die alles überragende Riccarda Schilling, welche mit vierzehn Punkte die Topscorerin der Partie war, netzte gleich zu Beginn sechs Punkte in Folge ein und zeigte, dass die Herzogenauracherinnen an diesen Tag definitiv nichts anbrennen lassen wollten. Diese sechs Punkte waren Teil eines 14:0 – Lauf der TSH, welcher eigentlich schon fast spielentscheidend war. Unterstützung bekam sie hierbei vom dynamischen Duo Annika Babler und Rebecca Simon, welche leichte Fast Break Punkte einfahren konnten, nachdem die shorthornsche Verteidigung ihre Kontrahentinnen ein ums andere Mal zu unnötigen Ballverlusten verleitet hatte. So konnten sich die Herzogenauracherinnen schon zur Viertelpause eine konfortable 18:6 – Führung herausspielen.

Auch im zweiten Viertel sollten die Shorthorns ähnlich dominant agieren. Die wiedergenesene Katharina Dathe überzeugte erneut und übernahm nun die offensive Verantwortung. Dabei fand sie noch zwei willige Mitsteiterinnen, nämlich Barbara Hatz und Anke Tribula und lief die Herzogenauracher Punktemaschinerie auf Hochtouren. Insbesondere legten die Shorthorns eine hochprozentige Ausbeute aus der Mitteldistanz hin, wodurch sie auch gegen die Heroldsberger Zonenverteidigung regelmäßig punkten konnten. Diese hatten nämlich nach dem ersten Viertel die Einsicht, dass sie mit ihrer Mann-Mann-Verteidigung an diesem Tag nichts gegen den Herzogenauracher Angriffswirbel unternehmen konnten und versuchten fortan ihr Glück in der Zonenverteidigung, was aber aus oben genannten Gründen auch nur wenig Erfolg zeigte, insbesondere da in der eigenen Offensive auch wenig zusammen lieg. Demensprechend gingen die Herzogenauracherinnen mit einer 35:17 – Führung in die Pause.

Im dritten Viertel war dann fast schon die Luft aus dem Spiel, denn die Überlegenheit der Aurachstädterinnen war zu offensichtlich. Diese wechselten nun heiter durch, sodass alle Spielerinnen ausreichend Spielzeit sahen und sich auch in Scorerliste eintragen konnten. Christina Bötsch und Juliette Sandkamp traten für die Shorthorns nun vermehrt in den Vordergrund und war mal ein Wurf aus der Distanz gefragt, trat Yvonne Schauf in Erscheinung. Heiter wackelte das Spiel dann voran und vor dem letzten Viertel stand es dann 52:30.

Das letzte Viertel verkam zu einem Verwaltungsakt. Beide Teams spielten mit 80 Prozent Einsatz, da sowieso klar war, dass sich am Spielausgang nichts mehr ändern würde. Sabine Steichele und Anna Bimazubute legten noch ein paar sehenswerte Punkte auf, auf Seiten der Heroldsbergerinnen lieferte lediglich Franziska Müller, die mit zwölf Punkten Topscorerin der Gäste war, etwas Widerstand, doch auch ihre Bemühungen sollten am Spielausgang nichts mehr ändern. Schließlich gewannen die Shorthorns verdient ihr drittes Spiel in Folge und gehen voller Selbstbewusstsein ins Spitzenspiel nächste Woche beim Tabellenführer aus Marktheidenfeld.

„Wir waren heute von Beginn an sehr konzentriert und konnten in der Verteidigung gleich hohen Druck ausüben, mit dem die Heroldsbergerinnen zu keinem Zeitpunkt zurecht kamen. Ich freue mich, dass wir es heute geschafft haben, auf dem Punkt da zu sein, da wir in den Partien zuvor ja häufig erst im zweiten Viertel so richtig in Fahrt gekommen sind. In Hinsicht auf das anstehenden Spitzenspiel in der nächste Woche gegen Marktheidenfeld werden wir auch dann einen guten Start brauchen. Doch dort müssen wir dann die Intensität über vierzig und nicht wie heute über zwanzig Minuten halten. Daran werden wir diese Woche arbeiten und dann hoffentlich nächste Woche für die große Überraschung sorgen.“ So Shorthornstrainer Markus Schönmüller nach dem Spiel.

Punkteverteilung: Babler 3, Bimazubute 2, Bötsch 6, Dathe 11, Harte 7, Sandkamp 4, Schauf 4, Schilling 14, Simon 4, Steichele 4, Tribula 7

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